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Älles am Schdugg

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[ɛːles am ʃdʊg]

Jeder kennt das: Auf der Platte zu hause im Plattenschrank ist ein Titel besser als der nächste. Trotzdem wird im Radio meistens nur eines davon gespielt. Es gibt Tonträger, auf denen ein Künstler eine Geschichte erzählt. Nirgendwo hat man die Chance das ganze Meisterwerk zu hören und zu verstehen.

Platten sind Gesamtkunstwerke

Und darum gibt es Älles am Schdugg [ɛːles am ʃdʊg]: Hier ist der Name Programm. „Älles“ [ɛːles] Außer Abba bis Zappa und die ganze Platte "am Schdugg" [am ʃdʊg] ohne dazwischenzureden und ohne Unterbrechung. Dabei gibt es nur eine Einschränkung - die Musik muss dem Moderator gefallen. Wer sitzt schon gerne im Studio bei Musik, die einem nicht gefällt!

Freut euch auf Musik am Stück.
 

Sendungsblog

CHELSEA WOLFE - PAIN IS BEAUTY

AAS Nr. 189, 11.12.2017

Chelsea Joy Wolfe (geb. 14.11.1983) iat eine amerikanische Sängerin und Songwriterin aus Roseville in Kalifornien.
Sie wuchs in einer musikalischen Familie auf, denn ihr Vater war Country-Musiker. Bereits als Jugendliche schrieb Chelsea eigene Titel und nahm diese auch auf. Ihr eigentlich erstes Album "Mistake In Parting" wurde aus verschiedenen Gründen nie veröffentlicht.
Ihr erstes veröffentlichtes Album "The Grime And The Glow" erschien dann im Jahre 2010. Chelsea Wolfe spielt Gitarre und singt. Bei Auftritten wird Chelsea von 5 weiteren Musikern begleitet. Ihre Musik wird der Kartegorie Underground und u.a. den Genres Gothic Rock, Folk, Experimental zugeordnet.
In Europa ist sie bislang weniger bekannt - ein Grund, sie heute mal in AAS zu spielen. Wir haben aus dem Jahr 2013 das Album "Pain Is Beauty" im Programm. Ein Album, das vielleicht nicht ganz so finster klingt wie die übrigen Alben. Es ist ihr 3. Album von bisher 5 Alben. Das aktuelle Album aus
dem Jahr 2017 ist "Hiss Spun".

Chelsea Wolfe - Pain Is Beauty
2013 - 54:47

01 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Feral Love :: 3:22
02 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: We Hit a Wall :: 3:35
03 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: House of Metal :: 5:00
04 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: The Waren :: 3:52
05 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Destruction Makes the World Burn Brighter :: 2:38
06 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Sick :: 5:35
07 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Kings :: 3:58
08 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Reins :: 5:15
09 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Ancestors, The Ancients :: 4:35
10 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: They'll Clap When You're Gone :: 5:52
11 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: The Waves Have Come :: 8:29
12 Chelsea Wolfe :: Pain Is Beauty :: Lone :: 2:36

PETER BAUMANN - MACHINES OF DESIRE

Nr. 188 - Peter Baumann - Machines Of Desire (1996)

Peter Baumann (geb. 29.01.1953 in Berlin) ist ein deutscher Elektronik-Musiker der von 1971 bis 1977 Mitglied bei Tangerine Dream war - und nach dem Tod von Edgar Fröse im Jahr 2015 um der Weiterführung der Band wegen - auch wieder ist. Peter Baumann's Synthesizer-Klangexperimente gelten als wegweisend für die elektronische Rockmusik der 1980er Jahre.
Zwischen 1976 und 1992 veröffentlichte er diverse Soloalben, 1996 folgte ein Best Of "Phase by Phase: A Retrospective '76 - '81". Nach längerer Schaffenspause veröffentlichte Baumann im Jahr 2016 mit "Machines of Desire"
wieder ein Album - welches wir dann heute dann in AAS spielen. Baumann lebt seit den 1980er jahren in den USA und betreibt dort sein eigenes Musiklabel.

Peter Baumann - Machines Of Desire (2016)
42:54 min

01 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: The Blue Dream :: 5:53
02 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Searching In Vain :: 5:36
03 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Valley Of The Gods 4:12
04 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Echoes In The Cave :: 3:55
05 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Ordinary Wonder :: 6:00
06 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Crossing The Abyss :: 5:57
07 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Dinacing In The Dark :: 4:57
08 :: Peter Baumann :: Machines of Desire :: Dust To Dust :: 6:24
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09 :: Peter Baumann :: Phase by Phase :: Repeat Repeat :: 3:47
10 :: Peter Baumann :: Phase by Phase :: This Day :: 5:14

THE STRANGLERS - LA FOLIE

Nr. 187 The Stranglers - La Folie (1981)

In AAS spielen wir heute die Stranglers. Die Band wurde 1974 in England in Guildford zunächst als 'Guildford Strangelers' gegründet, benannte sich dann aber in 'The Stranglers' um und ist bis heute aktiv.
Die Besetzung der Band hat sich einige mal geändert. Die Gründungsmitglieder waren Hugh Cornwell (bis 1990), Jean-Jacques Burnel, Jet Black und Hans Wärmling (bis 1975). Aktuell besteht die Band aus Aktuelle Besetzung Baz Warne (seit 2000), Jean-Jacques Burnel, Jet Black und Dave Greenfield (seit 1975). Die Band begnn als Pub-Rock-Band, ihr musikalischer Stil wird in den 1970er-Jahren dem Punk und dem Rock zugeordnet, später in den
(kommerziell für die Band erfolgreicheren) 1980er-Jahren dem Pop. Die Band veröffentlichte 1977 ihre erste LP 'Rattus Norvegicus',
bis heute folgten ca. 20 weitere Alben, zuletzt im Jahr 2012 das Album 'Giants'. Wir spielen heute das 1981er-Album 'La Folie' mit dem die Band in ganz Europa bekannt wurde und auf dem auch ihr größter Hit 'Golden Brown' enthalten ist.
Neben 'Golden Brown' war die Band u.a. mit Titeln 'Strange Little Girl', 'No Mercy', 'Big In America' und 'Always The Sun' in den Charts.
In der 1981er Version von 'La Folie' sind 11 Titel (Laufzeit 41:27 min) enthalten, im 2001er Re-Release 17 Titel (Laufzeit 61:58 min), also 6 zusätzliche von den wir ergänzend zu den 11 ursprünglichen 4 spielen.

The Stranglers - La Folie (1981)
41:27 min

01 :: The Stranglers :: La Folie :: Non Stop :: 2:29
02 :: The Stranglers :: La Folie :: Everybody Loves You When You're Dead :: 2:41
03 :: The Stranglers :: La Folie :: Tramp" 3:04
04 :: The Stranglers :: La Folie :: Let Me Introduce You To The Family :: 3:07
05 :: The Stranglers :: La Folie :: Ain't Nothin' To It :: 3:56
06 :: The Stranglers :: La Folie :: The Man They Love To Hate :: 4:22
07 :: The Stranglers :: La Folie :: Pin Up :: 2:46
08 :: The Stranglers :: La Folie :: It Only Takes Two To Tango :: 3:37
09 :: The Stranglers :: La Folie :: Golden Brown :: 3:28
10 :: The Stranglers :: La Folie :: How To Find True Love And Happiness In The Present Day :: 3:04
11 :: The Stranglers :: La Folie :: La Folie :: 6:04
12 :: The Stranglers :: La Folie :: Cruel Garden :: 2:19
15 :: The Stranglers :: La Folie :: Love 30 :: 4:00
16 :: The Stranglers :: La Folie :: You Hold The Key To My Love In Your Hands :: 2:40
17 :: The Stranglers :: La Folie :: Strange Little Girl :: 2:41

TOM PETTY - FULL MOON FEVER

Nr. 186, Tom Petty - Full Moon Fever

Thomas Earl 'Tom' Petty (geb. 20. 10.1950 in Gainesville, Florida; gest. 02.10.2017 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Musiker,
der mit seiner Band Tom Petty & the Heartbreakers, bei den Traveling Wilburys und später auch als Solist musikalisch erfolgreich war.
Bereits in seiner College-Zeit (ab 1968) gründete Tom Petty seine erste Band. Richtig bekannt und erfolgreich wurde er aber erst, als er 1976 mit
Mike Campbell, Benmont Tench, Stan Lynch und Ron Blair die Band Tom Petty & the Heartbreakers gründete. Das erste Alben hieß wie die
Band und wurde 1977 veröffentlicht, weitere ca. 15 Alben folgten. Zuletzt erschien im Jahr 2014 'Hypnotic Eye'.
Zusammen mit Jeff Lynne, Roy Orbison, George Harrison und Bob Dylan wirkte er weiterhin Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre auch noch bei den Traveling Wilburys mit (2 Alben wurden veröffentlicht).
Im Jahr 1989 veröffentlichte Petty sein erstes Soloalbum, das Album 'Full Moon Fever'. Es wurde mitproduziert von Jeff Lynne (Electric Light Orchestra), was stellenweise nicht zu überhören ist. Dieses Album spielen wir dann heute auch in AAS. Das Alben wird den Genres Heartland Rock sowie Rock and Roll zugeordnet. Es enthält u.a. die bekannten Titel "Free Fallin'" und "I Won't Back Down". Das Albu hat eine Laufzeit von fast genau 40 min. Wir füllen die verbleibende Zeit mit Titeln aus dem 1991er Tom Petty & the Heartbreakers-Album 'Into The Great Wide Open' (bei dem ebenfalls Jeff Lynne mitgewirkt hat).

Tom Petty - Full Moon Fever (1989)
39:58 min

01 :: Tom Petty :: Free Fallin :: 04:14
02 :: Tom Petty :: I Won't Back Down :: 02:56
03 :: Tom Petty :: Love Is a Long Road" :: 04:06
04 :: Tom Petty :: A Face in the Crowd :: 03:58
05 :: Tom Petty :: Runnin' Down a Dream :: 4:23
06 :: Tom Petty :: I'll Feel a Whole Lot Better :: 02:47
07 :: Tom Petty :: Yer So Bad :: 03:05
08 :: Tom Petty :: Depending on You :: 02:47
09 :: Tom Petty :: The Apartment Song :: 02:31
10 :: Tom Petty :: Alright for Now :: 2:00
11 :: Tom Petty :: A Mind with a Heart of Its Own :: 03:29
12 :: Tom Petty :: Zombie Zoo :: 02:56

MANUEL GÖTTSCHING - INVENTIONS FOR ELECTRIC GUITAR

Nr. 183 Manuel Göttsching - Inventions for Electric Guitar

Manuel Göttsching (09.11.1952 in Berlin) ist ein Multiinstrumentalist (Hauptinstrument Gitarre) und Komponist.
Er gilt als einer der Pioniere der elektronischen Musik und der als Berliner Elektronik bekannten Szene. In seinen Jugendjahren lernte Göttsching klassisches Gitarrenspiel. Im Alter von 15 Jahren gründete er mit seinem Schulfreund Hartmut Enke seine erste Band. Zusammen mit Klaus Schulze gründeten sie die Band Ash Ra Tempel (später nur noch verkürz "Ashra") die in bis heute existiert (heute bestehend aus Manuel Göttsching, Harald Grosskop, Steve Baltes).
Im Jahr 1971 veröffentlichten Ashra ihre erste LP von zahlreichen weiteren.
Im Jahr 1975 wurde die LP "Inventions For Electric Guitars" veröffentlicht, wobei diese sowohl als Veröffentlichung der Band aber auch als erstes Solowerk von Manuel Göttsching geführt wird. Die Musik wird den Genres Krautrock, Experimental Ambient und Space Rock zugeordnet. Dieses Werk spielen wir heute in AAS.

Manuel Göttsching - Inventions for Electric Guitar
1975 - 45:55

Manuel Göttsching :: Inventions for Electric Guitar :: 01 :: Echo Waves :: 17:45
Manuel Göttsching :: Inventions for Electric Guitar :: 02 :: Quasarsphere :: 6:34
Manuel Göttsching :: Inventions for Electric Guitar :: 03 :: Pluralis :: 21:36

SUPERTRAMP - CRIME OF THE CENTURY

Nr. 182 Supertramp - Crime Of The Century

Supertramp ist eine britische Pop-/Rockband um die beiden Komponisten und Sänger Rick Davies (geb. 22.07.1944 in Swindon)
und Roger Hodgson (geb. 21.03.1950 in Portsmouth) die im Jahr 1969 gegründet wurde und in den 1970er-Jahren und Anfang der 1980er-Jahre
ihre größten Erfolge hatte. Der Name der Band ist dem Titel des Buches "The Autobiography of a Super-Tramp" von W. H. Davies entliehen.
Die Band wird den Genres Progressive Rock, Rock, Pop, Artrock und Softrock zugeordnet. Der "Supertramp-Sound" ist einzigartig durch das synkopische Spiel auf dem elektrischen Klavier und wird charakterisiert
durch die Stimmen von Roger Hodgson mit seiner hohen Falsettstimme und Rick Davies mit seiner etwas rauen Stimme.
Neben Davies und Hodgson treten die übrigen Bandmitglieder nicht vergleichbar in dern Vordergrund, die Besetzung hat über die Jahre auch mehrmals gewechselt.
Während Rick Davies für Jazz und Rhythm and Blues (R & B) stand und steht, war und ist Roger Hodgson eher dem Pop zugewandt.
Nach Unstimmigkeiten über die weitere musikalische Ausrichtung (eher poppig oder eher jazzig) verließ Roger Hodgson die Band 1983
um eine Solokarriere zu starten. In der gemeinsamen Supertramp-Zeit wurden beide Stil-Richtungen abwechselnd auf die Platten gepreßt.

Sowohl Rick Davis mit Supertramp als auch Rodger Hodgson solo sind bis heute aktiv, wobei Supertramp eine 2015 eine geplante Tour
wegen schwerer Erkrankung von Rick Davies abgsagen mußten.
Die größten Erfolge feierten sowohl Hodgson als auch Davies eindeutig ihrer gemeinsamen Zeit mit und bei Supertramp.
Verschiedene Versuche einer Wiedervereinigung scheiterten bisher.

Supertramp veröffentlichten zwischen 1970 und 2002 insgesamt 11 Studioalben und verschiedene Livealben. Legendär ist das Livealbum
"Paris" aus dem Jahr 1979. Wir spielen heute in AAS das 3. Studioalbum aus dem Hahr 1974 "Crime of the Century" mit dem die Band den internationalen Durcbruch schaffte.
Es markiert den Anfang der sog. klassischen Phase die den Zeitraum 1974 bis 1983 umfaßt - und damit die erfolgreichste
Zeitspanne der Band. Das Album "Crime of the Century" gilt als eines der besten Progressive Rock-Alben aller Zeiten. Der bekannteste Titel ist wahrscheinlich "Dreamer" der auch als Single ausgekoppelt wurde. Neben Klavier und Keyboard kam auf "Crime of the Century" erstmals ein Saxophon zum Einsatz.

Supertramp - Crime Of The Century
1974 - 44:13 min

01 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: School :: 5:37 :: Hodgson
02 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Bloody Well Right :: 4:32 :: Davies
03 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Hide In Your Shell :: 6:49 :: Hodgson
04 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Asylum :: 6:44 :: Davies
05 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Dreamer :: 3:31 :: Hodgson
06 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Rudy :: 7:21 :: Davies
07 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: If Everyone Was Listening :: 4:05 :: Hodgson
08 :: Supertramp :: Crime Of The Century :: Crime Of The Century :: 5:34 :: Davies

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29. Sep 2010

Redaktion

Michael Troost