Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Was ihr nicht seht!

„Was wir erlebt haben, wissen viele sicher nicht, weil man es nicht sieht. Daher der Name „Was ihr nicht seht!“. Ich will mit dem Projekt Menschen zum Nach- und Umdenken bringen. Ich hoffe, dassweiße Menschenverstehen – und hoffentlich gemeinsam mit uns für eine anti-rassistische Zukunft kämpfen.“ 

Dominik Lucha

Die Ausstellung zeigt die Arbeit „Was ihr nicht seht!“ von Dominik Lucha. Gemeinsam mit hunderten Schwarzen Menschen in Deutschland macht Dominik sichtbar, was oft ungesehen bleibt: „Was ihr nicht seht!“ thematisiert auf eindrückliche und zugängliche Weise den Alltagsrassismus, den Schwarze Menschen und People of Color in Deutschland erleben.

Im Juni 2020, nach der Ermordung George Floyds und den BlackLivesMatter-Protesten, startete Dominik Lucha das Projekt auf Instagram und es hat mittlerweile über 130 Tsd. Follower:innen. Auf dem Insta-Kanal können Schwarze Menschen anonym über ihre Rassismus-Erfahrungen in Deutschland berichten — und weiße Menschen können lernen, antirassistisch zu werden.

Mit „Was ihr nicht seht!“ wurde eine Plattform geschaffen, die Rassismus in Deutschland bezeugt und unübersehbar verdeutlicht, dass diese Erfahrungen eben so viel mehr sind, als individuelle Einzelschicksale. Mit Ausstellungen im Garten des StadtPalais – Museum für Stuttgart sowie an drei Orten in Biberach und einer Medieninstallation in den Ravensburger Schaufenstern, wurden die die tausend Zitate auch offline und im städtischen Raum sichtbar.  Nun ist die Ausstellung  von 21.06. – 18.07.2021 im Hafenbad 35 in Ulm zu sehen.

Dominik Lucha, kommt aus Ravensburg, lebt in Berlinund arbeitet hauptberuflich als Produzent in der Medienbranche. Mit dem Account kamen zahlreiche Anfragen und weiterführende Projekte, die „Was ihr nicht seht!“ langfristig weiterentwickeln.

Zusätzlich zu Instagram wurde nun dieses Ausstellungsformat entwickelt, das als fertige Box weiter gegeben werden kann, damit die Erfahrungen an möglichst vielen verschiedenen Orten Deutschlands zu lesen sind. Wir freuen uns über Unterstützer:innen, die @wasihrnichtseht in ihre Stadt, Büroräume, Praxen, Schaufenster oder Schulen bringen: ausstellung@wasihrnichtseht.org

Medienrapport

VOGUE>>Noch immer gibt es Menschen in Deutschland, die behaupten, dass Rassismus kein Problem sei. Diskriminierung ist aber Alltag für viele Menschen – diese aufzudecken, hat sich der Account @wasihrnichtseht zur Aufgabe gemacht.“Teile deine Geschichte – mach dich sichtbar!“<<[https://www.vogue.de/lifestyle/artikel/anti-rassismus-aktivistinnen]

BADISCHES TAGBLATT>>Dominik Lucha will rassistische Vorfälle, die für viele Menschen in Deutschland Alltag sind, sichtbarer machen und Brücken für den Dialog bauen.<< [https://www.badisches-tagblatt.de/Nachrichten/Vier-Fragen-an-Dominik-Luc...

ZETT>>Unter den Posts finden sich Sätze wie „Woher kommst du wirklich?“ und „Sie können aber gut Deutsch“, aber auch die Geschichten von aggressiven, zutiefst rassistischen Angriffen. Teil dieser Geschichten sind oft auch diejenigen, die Zeug*innen des rassistischen Ereignisses werden – aber keine Stellung beziehen.<<[https://ze.tt/der-instagram-account-was-ihr-nicht-seht-macht-rassismuser...

JETZT>>Der 29-Jährige hofft, dass die aktuelle Debatte nachhaltig wirkt. „Was ihr nicht seht“ will er auf jeden Fall langfristig betreiben.<<[https://www.jetzt.de/politik/was-ihr-nicht-seht-projekt-sammelt-rassismu...

Datum: 
Montag, 21. Juni 2021
Ort: 
Hafenbad