"Quelle zur Mündung - Poesie der Donau" so nennt sich die visuelle Klanginstallation von Friedrich Glorian, die vom 02.09.2011 bis 09.09.2011 im Ulmer Museum stattfindet.
Flüsse bedürfen der Poesie :
Vergangene Zivilisationen und Poeten aller Kulturen standen Flüssen und Gewässern auch immer eine symbolische, ja eine mythische Bedeutung zu.
Das Leitmotiv der Installation basiert auf dem poetischen Text ‘Donau’ des mit Literaturpreisen ausgezeichneten Wiener Schriftstellers Ferdinand Schmatz. Video-und Klangkompositionen kontrastieren den poetischen Text, provozieren unverhoffte Hörbilder und Blickpunkte, schaffen die Imagination eines kreativen donau-europäischen Cross-Over.
Vier Projektionsflächen, als kreuzende Achsen angeordnet, kommunizieren visuell und akustisch miteinander.Der Quelle im Westen steht die Mündung im Osten gegenüber, der Natur im Süden der menschliche Eingriff im Norden.
Die Installation überträgt Klänge der Donau in den Ausstellungsraum, ein Hydrophon (Unterwasser-Mikrofon) lädt die Betrachter-Zuhörer ein, in das Klanggeschehen einzugreifen. so wird das Wasser der Donau nicht nur als lebensspendendes Element wahrnehmbar, sondern auch als Träger energetischer Information.