"William Wauer und der Berliner Kubismus - Die Plastischen Künste um 1920" -
so lautet der Name der Ausstellung, die im Edwin Scharff Museum in Neu-Ulm stattfindet.
William Wauer (1866-1962), tritt ab 1916 als Bildhauer und Maler in Erscheinung, nachdem er bereits erfolgreich als Verleger, Kritiker und Regisseur tätig war. Er gilt als eine zentrale Figur der deutschen Avantgardebewegung in der Weimarer Republik. 1938 wurde er als „entartet“ diffamiert. Seine Skulpturen sind sowohl vom Expressionismus beeinflusst, als auch vom Kubismus und Futurismus. Die für sein plastisches Werk typische kantige und raumgreifende Gestaltung lässt ihn besonders im Bereich des Porträts zu einer neuen Ausdrucksform gelangen. Die zunehmend freien und abstrakten Formenexperimente der Zeit greifen auch auf die zeitgenössische Architektur und Bauplastik über.
Den Plastiken Wauers werden in der Ausstellung Werke weiterer Berliner Bildhauer gegenübergestellt, unter anderem Arbeiten von Alexander Archipenko, Johannes Itten, Oskar Schlemmer und Rudolf Belling.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Georg Kolbe-Museum Berlin und geht vom 09.09.2011 bis 15.01.2012.
Mehr Informationen unter edwinscharffmuseum.de und bayern2.de.