Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Kunsthandwerk

Glas-Werkstatt

Alkie Osterland vor der Wand im Musikarchiv

Alkie Osterland hat ihre Glas-Werkstatt in Schwäbisch Gmünd. Mit ihren Arbeiten ist sie in deutschen und europäischen Galerien und Museen vertreten.
„Meine Arbeiten sind voll lichter Farbigkeit und abstrahierter Gegenständlichkeit. Die spezifischen Eigenschaften meines Materials – die Transparenz und Zerbrechlichkeit, sind Teil der Aussage. So entstehen Wandarbeiten aus verschmolzenem Glas und massive gegossene Plastiken, oft in Verbindung mit grob bearbeitetem Holz. Auch bei den Schmuckarbeiten spielt Glas die Hauptrolle. Kombiniert wird es mit historischen Elementen der Schmuckindustrie – daraus entsteht zeitgenössischer Autorenschmuck - voller Zitate und Selbstironie.“ sagt Osteland.

Wie sie zur Kunst kam und wie ihr Alltag als Künstlerin aussieht, erzählt Alkie Osterland uns und unseren Zuhören um 16 Uhr in der Plattform. 

 

Keramik

Kerstin Hendik

Die junge Designerin und Künstlerin steht für eine Symbiose aus funktionalem Design, einer klaren Formensprache, hochwertigen Materialien und leidenschaftlichem Handwerk. Mit ihren Produkten möchte sie der Schnelllebigkeit der Dinge in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft entgegenwirken und wieder zu Langlebigkeit und Produkten mit echten Werten zurückkehren. Seit ihrem Studienabschluss verfolgt sie diese Liebe zum Handwerk in ihrem eigenen Studio in Karlsruhe und fertigt Unikate bis hin zu Kleinserien. (Seit August 2021 ist sie in Ihrem neuen Atelier im Herzen der Majolika Manufaktur angekommen.)

Gast: Kerstin Hendik

Moderation: Rudolf Arnold

Schmuck

Corinna Bianca Dolderer

Die Schmuckdesignerin Corinna Dolderer stellt in ihrem Atelier in Baienfurt bei Ravensburg aussergewöhnliche Unikate und individuelle Kleinserien her.
Wie zum Beispiel ihre technisch perfektionierten Ohrhänger „Volano“ aus federndem Golddraht und Perlen, die sich zu einem wahren Klassiker entwickelt haben.
Für ihre Diplomarbeit erhielt sie 2006 den Förderpreis für das junge Kunsthandwerk, anlässlich der Landesausstellung des Bundes der Kunsthandwerker. Dies bedeutete eine Initialzündung für ihren künstlerischen und beruflichen Werdegang.
Gast: Corinna Bianca Dolderer
Moderation: Rudolf Arnold

Kunsthandwerk auf der Landesgartenschau - Ein Blick hinter die Kulissen

Erleben wie Kunsthandwerk entsteht, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Objekt – im Pavillon in den Villengärten haben BesucherInnen die Gelegenheit dazu. Goldschmiede, Keramiker, Textil- und Lederdesigner, Buchbinder, Steinmetze... Jede Woche arbeiten dort andere Meisterinnen und Meister der Handwerkskunst und lassen sich dabei über die Schulter schauen.
Gast: Marianne Wurst
Moderation: Rudolf Arnold

Arbeiten mit Holz

Der Umgang mit den erlesenen Holzschatullen von Stefan Broszeit löst eine Zeremonie höchster Wertschätzung aus. Ihre äußere Erscheinung feiert die Schönheit des Holzes, hier die gute Wahl von Nussbaum und Mooreiche, auch für die detailreichen Parketerie-Muster der Deckel. Für die geschwungen abschließenden Deckelfronten der Haubendose die perfekte Wahl des Nussbaumsplintbereiches mit einem rauchigen Farbverlauf. Passgenaue Arbeit verwandelt die Handhabung und Entdeckung der Schachteln und ihres Innenlebens zu einem wahren Fest! Sie begeistern die Jury als wahre Paradestücke der Handwerkskunst.
Gast Stefan Broszeit
Moderation: Rudolf Arnold

Schmuck und Goldschmiedearbeiten

Ihre Objekte sind meist zart und filigran. Bei vielen ist die Inspiration durch Vorkommen in der Natur deutlich sichtbar. Mit einer ihrer neuesten Arbeiten war sie auf der Landesausstellung 2020 vertreten. Sie arbeitet mit Silber, Gold, Feueremaille, Edel- und Kieselsteinen.
Gast: Martina Ege
Moderation: Friedrich Hog

Künstlerische Keramik

Unter der Bedingung, dass sich die Menschheit nicht gewaltsam auslöscht, besteht die Hoffnung, dass diese Zeit nicht das Ende ist. Unruhe und Chaos zeichnen Übergangszei¬ten aus. Die Erwärmung der Welt sollte uns zum Handeln, Nachdenken und Besinnen bringen – aber nicht zum Aufgeben, zur Resignation führen. Der Keramikküstlerin und kritische Beobachterin unserer Welt Heide Nonnenmacher gefällt der Gedanke dass es auch für Künstler ein Thema sein kann, die sozial verantwortungsvolle Klimafürsorge in den Mittelpunkt des kreativen Prozesses zu stellen.
Heide Nonnenmacher lebt in einem Gebiet, in dem sich vor 140 Millionen Jahren ein Jurameer befand. Das Meer vertrocknete, aber das Leben ging weiter. Formen von ehemaligen Korallenriffen künden von dieser Zeit und inspirieren sie heute.
Sie nähert sich dem heutigen Zeitgeschehen, den Folgen des Klimawandels auf die Korallenriffe mit der erschreckenden Auswirkung der Korallenbleiche und des Aussterbens verschiedener Arten philosophisch an und gestalte Formen mit der Intention: Wo kommen die Bewohner des Riffes her? Wo gehen sie hin, wenn das Wasser sich erwärmt oder steigt? Wie können sie überleben oder mutieren? Neues entsteht, wir überblicken es noch nicht. Deshalb muten Teile Ihrer Kunst auch futuristisch an. Die Interpretation liegt im Auge des Betrachters.
Gast: Heide Nonnenmacher
Moderation: Rudolf Arnold

Ein Markt für das Kunsthandwerk

Der Markt für Kunsthandwerk der Stadt Neu-Ulm begann 1995 klein und fein auf dem Rathausplatz. Zum Jahrtausendwechsel wurde der Rathausplatz neu gestaltet und der Markt wanderte auf den Petrusplatz. Die Nähe zu den Museen am Petrusplatz ergab eine bis heute anhaltende Zusammenarbeit mit diesen. 

Was den Markt so erfolgreich macht, welche Voraussetzungen es braucht um dort auszustellen, wo die Herausforderungen für die Organisation liegen und wie die Prognosen für die Zukunft des Kunsthandwerkes aussehen erfahren Sie in unserer Sendung. 
Gast: Marianne Wurst
Moderation: Michael Troost

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