Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Landesgartenschau

Landesgartenschau 2030 Ulm und Auswirkungen auf den Stadtraum

Die Bundesfestung Ulm ist eine der größten Festungsanlagen Europas und neben der mittelalterlichen und der neuzeitlichen Stadtbefestigung der dritte Befestigungsring der Stadt Ulm. Trotz ihrer beeindruckenden Größe und ihrer enormen Potentiale kommt der Festungsanlage nicht die entsprechende Bedeutung und Aufmerksamkeit zu. Städtebauliche Bezüge zwischen der zentralen Burganlage der Wilhelmsburg, den Glacisanlagen und Außenforts und der Innenstadt sind nicht erlebbar.
Mit der Transformation der Verkehrsflächen eröffnet sich die Chance, den historischen grünen Westglacis-Ring um die Innenstadt wieder zu schließen, Verkehrsräume zurückzudrängen und Freiflächen neu zu gewinnen oder bestehende aufzuwerten. Gleichzeitig bringt es die Gelegenheit, die Anlagen der Bundesfestung mehr in den Blickpunkt zu rücken und besser in die Alltagswege zu integrieren.Nicht nur die Freiflächen und die Mauerwerksbauten sind riesig, sondern auch deren Potenziale für attraktive und wohnortnahe Naherholungsflächen mit vielfältige Freizeitnutzungen, neue Geh und Radwege und mehr artenreiches Grün, das auch zur Verbesserung des Stadtklimas beiträgt.
Gäste: Eva-Maria Zimmermann, Gerhard Fraidel
Moderation: Frank Riethdorf

Kunsthandwerk auf der Landesgartenschau - Ein Blick hinter die Kulissen

Erleben wie Kunsthandwerk entsteht, von den ersten Skizzen bis zum fertigen Objekt – im Pavillon in den Villengärten haben BesucherInnen die Gelegenheit dazu. Goldschmiede, Keramiker, Textil- und Lederdesigner, Buchbinder, Steinmetze... Jede Woche arbeiten dort andere Meisterinnen und Meister der Handwerkskunst und lassen sich dabei über die Schulter schauen.
Gast: Marianne Wurst
Moderation: Rudolf Arnold

Landesgartenschau nachhaltig gestalten

Die Landesgartenschau 2030 in Ulm zielt in Richtung Nachhaltigkeit: Mehr Freiräume, mehr Ökologie und Biodiversität für die einbezogenen Flächen sollen entstehen und die historische Festungsanlage im Stadtraum besser erlebbar werden. Die Veränderungen sollen dauerhaft zu einer Verbesserung der Lebens- und Umweltqualität beitragen. Zur Beteiligung von Öffentlichkeit und Fachwelt wurde eine eigene Beteiligungsstruktur entwickelt, und auch die lokale agenda wird eingebunden sein. Damit wir uns fundiert und gut vorbereitet in diesen Prozess einbringen können, haben wir ein eigenes Projektteam gegründet, das bereits erste Ergebnisse erarbeitet hat.
Gast: Regina Zeeb
Moderation: Michael Troost

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