Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Fernando Pessoa

Schräger Regen

Den gleichnamigen Gedichtzyklus hat Fernando Pessoa am 8. März 1914 verfasst - im Stehen, wie er vermerkt. Und das nachdem er unmittelbar zuvor bereits über 30 Gedichte in einem Zug niedergeschrieben hatte - oder nicht er, sondern "Alberto Caeiro", der bei dieser Gelegenheit in ihm "entstanden" war. Den "Schrägen Regen" verfasste er dann wieder als Fernando Pessoa. Mehr dazu in dieser Sendung, die dazwischen Musik von Tommy Shaw (Styx) und Ozzy Osbourne bietet.

Lyrik schreiben? Lyrik schreiben!

Darum, was das Besondere beim lyrischen Schreibvorgang ist, geht es in einem Aufsatz von Christian Schärf, der 2016 in der Zeitschrift "Gegenstrophe" erschienen ist. Neben einem Auszug daraus gibt es in dieser Sendung Prosa von Marguerite Duras, Haruki Murakami und José Saramago zu hören.  Letzterer schrieb u.a. "Das Todesjahr des Ricardo Reis", das von der Heimkehr jenes Poeten nach Lissabon handelt, den Fernando Pessoa als einen seiner Heteronyme gewählt hat. Und es gibt Musik - von Bach, Deep Purple, Sting u.a.

Vom Ende des Büros

So lautet der Titel eines Gedichts aus der soeben erschienenen Lyrikanthologie "Versnetze 11", geschrieben hat es F.A. Funke. Gleich zwei Beiträge stammen von Nicola Quass., sie werden etwa in der Mitte der Sendung gelesen, die außerdem u.a. Texte von Peter Weiss (aus der "Ästhetik des Widerstands") und Fernando Pessoa bietet.

The dove descending

Dieses Gedicht aus den Four Quartets von T.S. Eliot wird in der Sendung gelesen, dazu Prosa von Victor Hugo, Handke und Fernando Pessoa. Aber auch Musik gibt es zu hören, von Rainbow, Styx, Van Morrison u.a.

Ein Abend in Lima

Un Soir à Lima heißt ein Langgedicht von Fernando Pessoa, wenige Wochen vor seinem Tod im Herbst 1935 geschrieben. Auf Deutsch liegt es seit 2014 in der Übersetzung von Ines Koebel vor - in dem neuen Sammelband "Pessoa - Er selbst". Zusammen mit anderen bisher unbekannten Gedichten aus Pessoas "Schatztruhe" wird es in dieser Sendung gelesen.

Wer traurig ist

In der Sendung wird des Ulmer Gitarristen Uli Dumschat gedacht, der vor kurzem verstorben ist. Er bildete mit mir zusammen das Duo "Jimi Hendrix traf Kafka und fragte ihn nach der Uhrzeit". Es gibt Lyrik von Safiye Can, Oskar Pastior, Michael Starcke, Fernando Pessoa u.a.

An eine, die vorüberging

Mit Baudelaires Gedcht starten wir in die Sendung. Weiter geht es mit John Burnside, Charles Bukowski, Fernando Pessoa. Von Robert Walser gibt es einen weiteren Prosatext "aus dem Bleistiftgebiet" und von Herbert Achternbusch einen Ausschnitt aus "Die Olympiasiegerin". Musik von Mozart, Ray Charles, Deep Purple u.a.

An eine, die vorüberging

Mit Baudelaires Gedcht starten wir in die Sendung. Weiter geht es mit John Burnside, Charles Bukowski, Fernando Pessoa. Von Robert Walser gibt es einen weiteren Prosatext "aus dem Bleistiftgebiet" und von Herbert Achternbusch einen Ausschnitt aus "Die Olympiasiegerin". Musik von Mozart, Ray Charles, Deep Purple u.a.

Wer ist der Mann?

Josef K. ist alarmiert. "Wer ist der Mann?" ruft er Leni zu, aus gegebenem Anlass. Für einen Augenblick tritt sogar sein "Process" in den Hintergrund... Weitere Texte von Stevie Smith, Fernando Pessoa, Georg Trakl, Sylvia Plath und Friederike Mayröcker. Musikalisch lugt schon der Frühling hervor: "Krokus" mit "Screaming in the Night", flankiert von Mark Knopfler, Kate Bush u.a.

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