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Klassisch modern bringt Gedichte und Ausschnitte aus Romanen und Erzählungen klassisch moderner Autoren. Dazu Musik von Zappa, Pink Floyd, Black Sabbath u.a. - Schwerpunkt Siebziger bis Neunziger Jahre. Noch mehr Wortkunst unter www.wortkunstlauf.de. Im Studio: Moderiert und rezitiert von Jörg Neugebauer Weitere Infos: joerg.neugebauer@freefm.de

Interview mit Jörg Neugebauer:

http://www.freefm.de/node/4815

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Aus dem Home Office

Diesmal wurde die Sendung im Home Office produziert: Eine Rezension von Safiye Cans Lyrikband "Rose und Nachtigall", eine weitere zu "Das zweite Schwert" von Peter Handke. Weitere Texte u.a. von Dominik Dombrowski und Franz Kafka. Musik gibt`s auch, z.B. von Yes und Pink Floyd.

Guten Abend, kleiner Schlingel!

So heißt ein Gedicht von Karlis Verdins, einem sehr witzigen Autor aus Lettland. Witzig ist auch, dass Rilke seinen Zyklus "Das Marien-Leben" aus dem Jahr 1912 wenig geschätzt hat, zumindest tat er so, obwohl die darin enthaltenen Gedichte vielleicht moderner sind als die zur selben Zeit entstandenen "Duineser Elegien". Dazu mehr in der Sendung am Dienstag, die natürlich auch wieder Musik zu Gehör bingt, von The Who u.a. sowie von Ibrahim Maalouf und Laureen McKennitt.

Alle Gerüchte sind wahr

Diesmal gibt es aktuelle Texte aus der neuesten Ausgabe der Literaturzeitschrift "Stadtgelichter" zu hören. Teil dieses Gelichters sind u.a. Karl-Hans Graf und Marco Kerler, der poetisch die Parole ausgibt: "Alle Gerüchte sind wahr". Weitere Texte stammen von Jerome D. Salinger, Samuel Beckett und Botho Strauss.

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort

Warum das so ist und wie er das meint, erklärt Rilke in seinem gleichnamigen Gedicht, das schon damals - 1899 - wie gegen das heute verbreitete Internet-Schwätzertum gerichtet wirkt und eindringlich zeigt, was dieses mit dem Menschen anstellt. Geradezu geschwätzig kommt der Prosatext von Robert Walser daher ("Aus dem Bleistiftgebiet"), aber auf höchstem Niveau: Offenbar gibt es eine hohe Schule der Geschwätzigkeit, die sich - im Unterschied zum sonstigen profanen Geschwätz - selbst nicht ganz ernst nimmt. Doch genug geschwätzt - Musik gibt es auch, und zwar von Steve Winwood, Anthony Phillips und anderen. Manchmal ist es am besten, einfach zuzuhören und selbst zu schweigen.

Zeit, Zeit, Zeit

... ist ein Gedicht von Krisztyna Toth überschrieben, für das man sich vernünftigerweise Zeit nehmen sollte. Ebenso für die Erzählung "Veronka und der Nerz" von Anna T. Szabo, und auch Marlene Dietrichs Song "Wenn ich mir was wünschen dürfte" ist überaus hörenswert. Weitere Infos gibt es zu Frau Dietrich anhand des Buches "Dietrich und Riefenstahl" von Karin Wieland, das in dieser Sendung vorgestellt wird. 

Verpasst!

Darum geht es in der letzten Sendung in diesem Jahr: Menschen, die Rilke "verpasst" haben, werden zitiert, die Herren A und B aus Kafkas Kurzgeschichte "Eine alltägliche Verwirrung" verpassen einander auf die unglaublichste Weise. Dazu Texte von Günter Eich, J.L.Carr, Peter Handke u.a. Musikalisch geben ihr Debut in dieser Sendung: Die Marshall Tucker Band und Marlene Dietrich. Also: Bloß nicht verpassen!

Nachts bei den Herden

...ist ein Gedicht überschrieben, das Istvan Kemény geschrieben hat. Es ist in dieser Sendung zu hören, ebenso wie zwei Kurzprosatexte von Botho Strauß aus seinem neuen Buch "zu oft umsonst gelächelt". Und Lyrik aus der soeben erschienen Ausgabe Nr. 27 der Zeitschrift "Das Gedicht": "Dichter an die Natur". Zum 70. Geburtstag von Robin Gibb gibt es diesmal ausschließlich Musik von den Bee Gees.

Da kommt ein Mensch

Willkommen zur 275. Sendung - seit April 2009 gibt es jeden zweiten Dienstag "Klassisch modern", und das ohne jede Unterbrechung. Der "Mensch", der diesmal "kommt", stammt aus einem Gedicht von Sergej Timofejew, er wird begleitet u.a. von einem gewissen Franz Kafka, den wir mit seinem Originalmanuskript des "Process" unterm Arm im Studio erwarten - eingeladen wurde er jedenfalls. J.L. Carr ist ein englischer Prosaautor des 20. Jahrhunderts, dessen Werk erst in den letzten Jahren auf Deutsch erschienen ist. Aus dem kleinen, aber sehr feinen Roman "Ein Monat auf dem Land" gibt es eine Probe zu hören. Ebenso wie Musik: Für Spätaufsteher etwa das selten im Radio gespielte "Alan`s psychodelic Breakfast" von Pink Floyd aus dem Album "Atom Heart Mother".

Penelopes Gewebe

... ist ein Text von Barbara Köhler überschrieben, der Gertrude-Stein-Übersetzerin. Daraus gibt es ebenso einen Ausschnitt zu hören wie aus dem Band "Hermine Blanche et autres nouvelles" von Noelle Revaz, den Andreas Münzner eigens für die Zeitschrift "die horen" übersetzt hat. Lyrik aus Georgien ist in besonderer Weise zugleich tiefinnig, sinnlich und originell - diesmal zwei weitere Beispiele aus "Grand Tour - Reisen durch die junge Lyrik Europas". Dazwischen Musik von Jane Birkin, Meg Hutchinson, Bill Cosby u.a.

Zwei Pferde im Koffer

... und andere Kurzprosa gibt es in dieser Sendung zu hören. Lyrik aus Bulgarien und Portugal sowie "den müdesten aller Jodler". Gleich zwei Königinnen, die von England und La Reine Alice..... Musik von Otis Redding, den Rolling Stones, John Petrucci, Idris Muhammed u.a.

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Sendezeit

Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr Nur ungerade Wochen

Sendet seit

30. März 2009

Redaktion

Jörg Neugebauer
joerg.neugebauer@freefm.de