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Klassisch modern bringt Gedichte und Ausschnitte aus Romanen und Erzählungen klassisch moderner Autoren. Dazu Musik von Zappa, Pink Floyd, Black Sabbath u.a. - Schwerpunkt Siebziger bis Neunziger Jahre. Noch mehr Wortkunst unter www.wortkunstlauf.de. Im Studio: Moderiert und rezitiert von Jörg Neugebauer Weitere Infos: joerg.neugebauer@freefm.de

Interview mit Jörg Neugebauer:

http://www.freefm.de/node/4815

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Fräulein Immas Algebra

In Thomas Manns zweitem Roman "Königliche Hoheit" geht es um eine schwerreiche Millionenerbin und einen wahrhaftigen Prinzen. Was wie ein Kitschroman klingt, ist indes hohe Sprachkunst, wie nicht zuletzt Thomas Manns Beschreibung der "Algebra" zeigt. Von Rilke gibt es ein bisher kaum beachtetes frühes Gedicht, das es aber in sich hat. Höchste Zeit, es - nach 120 Jahren - endlich zu Gehör zu bringen! Ebenso wie Gerhard Rühms geistvolle Schilderung der damals, Anfang der 50er Jahre,  jungen Wiener Kunst- und Künstlerszene. Musikalisch stehen diesmal Titel von Wishbone Ash im Mittelpunkt und es gibt einen ersten Titel aus dem großartigen neuen Album von Bob Dylan zu hören: "Mother of Muses".

Was tut ein Komma?

Eine Frage, die uns schon lange auf den Nägeln brennt. Gertrude Stein, die geniale Sprachkünstlerin, hat sich bereits 1934 eingehend mit diesem Problem beschäftigt, und die Antwort soll endlich auch den Hörern von "Klassisch modern" zugänglich gemacht werden. Außerdem: Rilke als Zechpreller beim Friseur, und wie er aus dieser Klemme wieder rauskam. Und Musik u.a. von Wishbone Ash, Whitesnake und N. Birkenstock.

Kurz nach Pfingsten

...kommt die neueste Ausgabe von "Klassisch modern", mit Gedichten aus aktuellen Anthologien, zwei Auszügen aus einem 2020 erschienenen Roman und viel Musik. 

Rilkes Reißnagel

So der Titel eines Gedichts von F.W. Bernstein aus dem Band "Das Beste aus 20 Jahren" (der Jahresschrift "Das Gedicht"), zugleich die Parodie des berühmten Panther-Gedichts von Rilke. Neben weiterer Lyrik, u.a. von Jean Krier, Gerhard Rühm und Werner Dürrson steht ein Prosatext von Jean-Jacques Rousseau im Mittelpunkt der Sendung: "Träumereien eines einsamen Spaziergängers". Dazwischen Musik von Jethro Tull, Kraftwerk u.a.

Inselmittag und Gewittermusik

Das sind die Titel zweier Gedichte - die Autorinnen sind Hilde Domin und Nicola Quaß. Sie sind ebenso in dieser Sendung zu hören wie ein Gedicht von Erich Fried: "Hölderlin an Sinclair" und ein weiterer Ausschnitt aus dem "Zauberberg", der einem plötzlich wieder ganz aktuell vorkommt. Musikalisch dominieren diesmal die 70er Jahre, mit "Green Manalishi" von Peter Green`s Fleetwood Mac, mit Steamhammer und Jimi Hendrix.

Inner Journey to Funchal

In diesen Zeiten kann man sich eher auf innere Reisen begeben als auf äußere - wie wär`s mit einem inneren Trip nach Funchal, der Hauptstadt der Insel Madeira? Den Fremdenführer spielt Tomas Tranströmer und die Musik liefert Karunesh. Auch Sylvia Plath und Michael Ende sind im inneren Reisen erfahren, hören wir, was sie uns davon berichten. Eine Zeitreise in eigener Sache gibt`s diesmal auch: Einen Ausschnitt aus der KM-Sendung von genau vor zehn Jahren. Und wohin ging damals die Reise? Hoch auf den Zauberberg!

Ich trat beim Friseur ein in der gewohnten Weise

Das klingt sehr ungewohnt: Wer kann derzeit schon beim Friseur eintreten, und gar "in der gewohnten Weise"? Fernando Pessoa hat in seinem Kurzprosatext (aus dem "Buch der Unruhe") die Antwort parat. Andere Antworten auf derzeit brennende Fragen geben Charles Chaplin, Christian Saalberg, Hölderlin u.a., musikalisch flankiert von Uriah Heep, John Lennon, Sting, Hellmut Hattler etc. Es lohnt sich also zuzuhören.... (Wieder aus dem Home Office gesendet)

Aus dem Home Office

Diesmal wurde die Sendung im Home Office produziert: Eine Rezension von Safiye Cans Lyrikband "Rose und Nachtigall", eine weitere zu "Das zweite Schwert" von Peter Handke. Weitere Texte u.a. von Dominik Dombrowski und Franz Kafka. Musik gibt`s auch, z.B. von Yes und Pink Floyd.

Guten Abend, kleiner Schlingel!

So heißt ein Gedicht von Karlis Verdins, einem sehr witzigen Autor aus Lettland. Witzig ist auch, dass Rilke seinen Zyklus "Das Marien-Leben" aus dem Jahr 1912 wenig geschätzt hat, zumindest tat er so, obwohl die darin enthaltenen Gedichte vielleicht moderner sind als die zur selben Zeit entstandenen "Duineser Elegien". Dazu mehr in der Sendung am Dienstag, die natürlich auch wieder Musik zu Gehör bingt, von The Who u.a. sowie von Ibrahim Maalouf und Laureen McKennitt.

Alle Gerüchte sind wahr

Diesmal gibt es aktuelle Texte aus der neuesten Ausgabe der Literaturzeitschrift "Stadtgelichter" zu hören. Teil dieses Gelichters sind u.a. Karl-Hans Graf und Marco Kerler, der poetisch die Parole ausgibt: "Alle Gerüchte sind wahr". Weitere Texte stammen von Jerome D. Salinger, Samuel Beckett und Botho Strauss.

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Sendezeit

Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr Nur ungerade Wochen

Sendet seit

30. März 2009

Redaktion

Jörg Neugebauer
joerg.neugebauer@freefm.de