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klassisch modern

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Klassisch modern bringt Gedichte und Ausschnitte aus Romanen und Erzählungen klassisch moderner Autoren. Dazu Musik von Zappa, Pink Floyd, Black Sabbath u.a. - Schwerpunkt Siebziger bis Neunziger Jahre. Noch mehr Wortkunst unter www.wortkunstlauf.de. Im Studio: Moderiert und rezitiert von Jörg Neugebauer Weitere Infos: joerg.neugebauer@freefm.de

Interview mit Jörg Neugebauer:

http://www.freefm.de/node/4815

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Plötzlich alles da

So heißt der neue, soeben erschienene Gedichtband von Dorothea Grünzweig, daraus gibt es in dieser Sendung zwei Gedichte zu hören. Aber auch Kafka und Gustave Flaubert sind mit Texten vertreten, ebenso Kay Ryan und Else Lasker-Schüler. Dazwischen wie immer Musik, von Genesis, All them Witches, Uriah Heep u.a.

Regen in der Dämmerung

Das gleichnamige Gedicht von Hugo von Hofmannsthal leitet diesmal die Sendung ein. Zwischen viel Musik von Muddy Waters, George Harrison, Neil Young u.a. gibt es Auszüge aus Julia Wörles "Kleinen Manövern" sowie eine ausführliche Besprechung der Neuübersetzung von Flauberts "Education Sentimentale". Wer einschaltet, hat mehr vom Leben!

Ein Brief

...ist der Titel eines Gedichts von Nato Ingorokva, das neben anderen Gedichten von Frauen in dieser Sendung gelesen wird. So auch zwei Texte aus der Anthologie "Sehen heißt ändern", die das Lyrik Kabinett München herausgegeben hat, und zwar von Louise Glück und von Adrienne Rich, in der Übersetzung von Jürgen Brocan. Ferner gibt es das letztes Mal aufgrund einer temporären Störung im Sender nicht gesendete Gedicht "Manhattan im Hof" zu hören, sowie Texte von Alberto Caeiro und Friederike Mayröcker.

Manhattan im Hof

Zum ersten Mal ein Gedicht der diesjährigen Literaturnobelpreisträgerin in dieser Sendung: "Die nächtlichen Wanderzüge", übersetzt von Ulrike Draesner. Und ein weiteres Mal Lyrik aus Georgien: Aus dem schönen, von Matthias Unger herausgegebenen Sammelband "Die Kartoffelernte" ist "Manhattan im Hof" zu hören. Die neueste Ausgabe des Leipziger "Poesiealbums NEU" ist Hölderlin gewidmet und enthält neben vielen Gedichten auch mehrere "Notate", von denen zwei zu Gehör gebracht werden. Arthur Schopenhauer, Jimi Hendrix und Ricardo Reis sind ebenfalls mit Texten bzw. mit Musik in dieser Sendung vertreten.

Schon heute: Lyrik für 2021

Die Poesie-Agenda für 2021 des Schweizer Orte-Verlags ist bereits erschienen. Daraus gibt es in dieser Sendung lyrische Kostproben zu hören, zusätzlich gewürzt mit kurzen Texten von Hölderlin, Kafka und Conrad Cortin. Und natürlich Musik: Richard Wright, Led Zeppelin, Van Morisson u.a. lassen es klingen.

Hegel - Geist ist Bewegung

Zum 250. Geburtstag von Hegel gibt es eine kleine Übersicht über sein Leben sowie Gedichte von Eichendorff, Walt Whitman und Hölderlin. Musik von Free, Apocalyptica, Neil Young u.a.

Zdenek Adamec

Peter Handkes neuestes Theaterstück wurde soeben in Salzburg uraufgeführt. Offenbar gewaltig überinszeniert, wenn man den Berichten glauben darf. Was aber steht eigentlich drin, worum geht es im Text? Dazu ausführlich in dieser Sendung. Lyrik von Walt Whitman, Musik von Rory Gallagher u.a.

Schräger Regen

Den gleichnamigen Gedichtzyklus hat Fernando Pessoa am 8. März 1914 verfasst - im Stehen, wie er vermerkt. Und das nachdem er unmittelbar zuvor bereits über 30 Gedichte in einem Zug niedergeschrieben hatte - oder nicht er, sondern "Alberto Caeiro", der bei dieser Gelegenheit in ihm "entstanden" war. Den "Schrägen Regen" verfasste er dann wieder als Fernando Pessoa. Mehr dazu in dieser Sendung, die dazwischen Musik von Tommy Shaw (Styx) und Ozzy Osbourne bietet.

Hegels Geburtstag

Hegel hat bald 250. Geburtstag. Über ihn und seine Philosophie ist ein sehr gut lesbares Buch erschienen: "Der Weltphilosoph" von Sebastian Ostritsch. Daraus gibt es Ausschnitte zu hören, daneben Gedichte von Johannes Bobrowski, Walt Whitman, Helen Mort und Nato Ingorovka. Die Musik kommt von neuen Alben nicht mehr ganz neuer Herren: Dennis de Young und Bob Dylan.

Fräulein Immas Algebra

In Thomas Manns zweitem Roman "Königliche Hoheit" geht es um eine schwerreiche Millionenerbin und einen wahrhaftigen Prinzen. Was wie ein Kitschroman klingt, ist indes hohe Sprachkunst, wie nicht zuletzt Thomas Manns Beschreibung der "Algebra" zeigt. Von Rilke gibt es ein bisher kaum beachtetes frühes Gedicht, das es aber in sich hat. Höchste Zeit, es - nach 120 Jahren - endlich zu Gehör zu bringen! Ebenso wie Gerhard Rühms geistvolle Schilderung der damals, Anfang der 50er Jahre,  jungen Wiener Kunst- und Künstlerszene. Musikalisch stehen diesmal Titel von Wishbone Ash im Mittelpunkt und es gibt einen ersten Titel aus dem großartigen neuen Album von Bob Dylan zu hören: "Mother of Muses".

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Sendezeit

Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr Nur ungerade Wochen

Sendet seit

30. März 2009

Redaktion

Jörg Neugebauer
joerg.neugebauer@freefm.de