Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Georg Heym

After all tomorrow is another day

So sagten Friederike Mayröcker und Ernst Jandl zueinander, wenn mal irgendetwas nicht lief und sie nicht mehr weiter wussten. Nun ist Mayröcker in Wien gestorben, nach einem langen poetischen Leben. Neben Texten von ihr gibt es welche von Fernando Pessoa zu hören, von Georg Heym, Hans Fallada u.a. Und Musik von Grand Funk Railroad, Foreigner, Liam O'Flynn.

Fröhlichkeiten sind.....

.... so lautet der Titel eines Gedichts von Oskar Pastior, das in dieser 250. KM-Sendung gelesen wird. Damit wir auch alle wissen, was die wahren Fröhlichkeiten sind in der Weihnachtszeit. Georg Heym, Jan Wagner und Martina Kieninger sind mit weiteren Gedichten vertreten. Weihnachtlich, auf ganz eigene Art, geht's auch musikalisch zu: "Enjoy the Silence" heisst der Titel der Deep Dive Corporation, der zu Gehör gebracht wird. Dazu "passend" sind erstmals MC5 im Programm - mit "Come together" aus dem legendären Ballroom Concert 1968.

the family of men

"Die Spitzen-Elf" heißt eine neue Anthologie rumänischer Lyrik, die, herausgegeben von Bogdan Coșa, im Ulmer Verlag danube books erschienen ist. Daraus zwei ungewöhnliche Gedichte. Prosa gibt es auch zu hören: Je einen Ausschnitt aus Thomas Manns "Buddenbrooks" und aus Peter Handkes "Don Juan".

All die Leute hier

...heißt ein Gedicht aus Safiye Cans neuem, im Wallstein Verlag erschienen Lyrikband "Kinder der verlorenen Gesellschaft, der in dieser Sendung vorgestellt wird. Weitere Texte stammen u.a. von Dylan Thomas und Georg Heym, die Musik aus dem Umkreis von Pink Floyd.

Mitte des Winters

Das ist der Titel eines Gedichts von Georg Heym, der am 12. Januar 1912 mit 24 Jahren starb. Von Ataol Behramoglu gibt es zwei Gedichte zu hören, übersetzt von Safiye Can. Der Band "Im Herzen ein Kind - in der Tasche ein Revolver" ist kürzlich im Elif Verlag erschienen. Weitere Gedichte, und zwar aus Mexiko, aus der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN, die in Graz erscheint.

Allen Hörern von "Klassisch modern" ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Das sind die bangen Abenddramen...

..so fängt ein Gedicht an, das Rilke 1898 im Oliva-Park zu Danzig zusammen mit einer jungen Frau verfasst hat - wahrscheinlich mit Johanna Niemann. Der Danziger Aufenthalt war überhaupt wegweisend für die poetische Zukunft des damals 23jährigen Rilke. Zwischen den Texten von Rilke, Kafka, Georg Heym u.a. werden Coverversionen von Bob Dylan-Titeln zu Gehör gebracht

Die Mörder sitzen in der Oper

Das ist kein Krimi, sondern der Titel eines bitteren Anti-Kriegsgedichts von Walter Hasenclever aus dem Jahr 1917. Weitere Gedichte stammen von Rilke, von Georg Heym und von Isabel Arndt aus der neuen Ausgabe der Dresdner Literaturzeitschrift SIGNUM. Musikalisch stehen die Bee Gees im Mittelpunkt, unter besonderer Berücksichtigung von Andy Gibb, dem einzigen Nicht-Bee Gee der vier Brüder.

Lost Woman Blues

Mit dem o.g. Motorhead-Titel startet diesmal die Sendung, danach gibt es ein paar vorweihnachtliche Bemerkungen zum Zen-Buddhismus sowie Gedichte von Sylvia Plath, Georg Heym u.a. Dazwischen mal laute, mal leise Musik.

Zeilen für eine Ente im Park

Mit dem gleichnamigen "minor poem" von T.S. Eliot wird die Sendung eröffnet. Es folgen Gedichte von Brecht, Lorca und Georg Heym - über die Liebe, den Tod und ähnliche Alltäglichkeiten. Carl Einsteins Roman "Bebuquin oder die Dilettanten des Wunders" bildet den prosaischen Schwerpunkt.

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