Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Jimi Hendrix

Temporäre Ekstasen

Ende September trafen sich jede Menge Rilke-Enthusiasten in Triest und auf Schloss Duino, dem Ursprungsort der berühmten "Duineser Elegien". In der Sendung wird darüber berichtet, was auf dem Treffen so los war - und das war allerhand. Auch gibt es dazu passende Gedichte zu hören, neben solchen von Rilke auch welche von Umberto Saba und Giacomo Leopardi. Mit Musik wird ebenfalls nicht gegeizt: Jimi Hendrix, Jane Birkin, Deep Purple u.a. stehen auf der Abspielliste.

Lilly und ihr Sklave - The Groove is you

Die Lilly-Erzählung von Hans Fallada wurde erst kürzlich in einer lange verschollenen Akte entdeckt, und nun hat der Aufbau Verlag sie veröffentlicht. Anlaß genug, einen Abschnitt daraus zu Gehör zu bringen. Aber auch Lyrisches ist zu vernehmen: Gedichte von Eugen Gomringer, Robert Walser, Nadja Küchenmeister und Adam Zagajewski. Dazwischen viel Musik u.a. von Jimi Hendrix, Bob Dylan, Deep Dive Corp., Bill Withers, Jane Birkin und Serge Gainsbourg.

Manhattan im Hof

Zum ersten Mal ein Gedicht der diesjährigen Literaturnobelpreisträgerin in dieser Sendung: "Die nächtlichen Wanderzüge", übersetzt von Ulrike Draesner. Und ein weiteres Mal Lyrik aus Georgien: Aus dem schönen, von Matthias Unger herausgegebenen Sammelband "Die Kartoffelernte" ist "Manhattan im Hof" zu hören. Die neueste Ausgabe des Leipziger "Poesiealbums NEU" ist Hölderlin gewidmet und enthält neben vielen Gedichten auch mehrere "Notate", von denen zwei zu Gehör gebracht werden. Arthur Schopenhauer, Jimi Hendrix und Ricardo Reis sind ebenfalls mit Texten bzw. mit Musik in dieser Sendung vertreten.

Inselmittag und Gewittermusik

Das sind die Titel zweier Gedichte - die Autorinnen sind Hilde Domin und Nicola Quaß. Sie sind ebenso in dieser Sendung zu hören wie ein Gedicht von Erich Fried: "Hölderlin an Sinclair" und ein weiterer Ausschnitt aus dem "Zauberberg", der einem plötzlich wieder ganz aktuell vorkommt. Musikalisch dominieren diesmal die 70er Jahre, mit "Green Manalishi" von Peter Green`s Fleetwood Mac, mit Steamhammer und Jimi Hendrix.

Neue Wolken

Keine Wettervorhersage - zum Glück, sondern der Titel eines Gedichts von William Carlos Williams. Ähnlich klassisch modern: "Das Karussel" von R.M. Rilke aus dem Jahr 1906. Von zeitloser Modernität ist auch die Prosa von Stefan Zweig: Diesmal gibt es einen Abschnitt zu hören aus "Marie Antoinette". Dazwischen wie immer Musik ohne Verfallsdatum: Etwas aus der "Mondscheinsonate" etwa und einen Titel der Walker Brothers, zum Gedenken an den verstorbenen Sänger Scott Walker. 

Die Werkzeuge zur Abwehr des Entsetzens

So lautet der Titel des Gedichts von Siegfried Völlger, das zu Beginn der Sendung gelesen wird. Darauf folgt ein Auszug aus Franz Kafkas "In der Strafkolonie", und im weiteren Verlauf gibt es Gedichte iranischer Autoren zu hören. Viel Musik, u.a. von Bahrahmji und Mashti, Jimi Hendrix, Otis Redding u.a.

Vom Ende des Büros

So lautet der Titel eines Gedichts aus der soeben erschienenen Lyrikanthologie "Versnetze 11", geschrieben hat es F.A. Funke. Gleich zwei Beiträge stammen von Nicola Quass., sie werden etwa in der Mitte der Sendung gelesen, die außerdem u.a. Texte von Peter Weiss (aus der "Ästhetik des Widerstands") und Fernando Pessoa bietet.

Langsame Bogenschützin

So heißt ein neuer Gedichtband von Mila Haugova, der in dieser Sendung vorgestellt wird. Mit Kafka machen wir einen "Ausflug ins Gebirge" und Thomas Mann lässt uns an einer Begegnung mit dem "Tod in Venedig" teilhaben. Dabei lassen wir uns musikalisch über den "Styx" rudern und Mark Knopfler beruhigt uns mit der Versicherung "Time will end all sorrow". Na dann....

Hamster's Wheel

"Der Dackel" wird in dieser Sendung vorgestellt - eine neue Literaturzeitschrift aus Wien. Mit spannenden Texten u.a. von SAID, Mirko Bonné und Fernando Pessoa. Musik gibt es von Orange Betty ("Hamster's Wheel"), Hendrix, Bach u.a.

Frühlingsabend? Frühlingsabend!

Viele Gedichte diesmal, von Trakl, Grünzweig, T.S. Eliot u.a., dazwischen auch klassisch moderne Prosa: Beckett, Houellebecq und Peter Handke sparen nicht mit Sätzen, die aufhorchen lassen. Hinhorchen kann man bei der Musik: Jimi Hendrix, Santana, Eric Burdon, Rod Stewart z.B. Erstmals in dieser Sendung: Ein Gedicht von Hans Scholl, der hier um die Ecke, in der Keplerstraße, zur Schule ging.

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