Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Armin Steigenberger

Wo eben rauschten noch die Karusselle

...so beginnt ein Gedicht von Georg Heym, "Traumata Hmtata" eines von Armin Steigenberger. Beide sind in der Sendung zu hören. Sowie ein Text zu Guillaume Apollinaire, den, wie der Verfasser schreibt, "wegen Rilke" in Deutschland lange niemand wahrgenommen hat. Erich Kästner und Anna Achmatova steuern weitere klassisch moderne Texte bei.

Die Zumutung des Atmens

Aus Ilse Aichingers so betitelter Rede zur Verleihung des Franz-Kafka-Preises 1983 gibt es in dieser Sendung einen Ausschnitt zu hören. Und mindestens einen aus der aktuellen Publikation des kleinen aber feinen Black Ink Verlags: "sprich: malhorndekor und barbotine" von Frank Milautzcki und Armin Steigenberger. Gedichte von Hölderlin und Eichendorff sowie Prosa von Virginia Woolf sind ebenfalls Teil des Programms. Und noch einiges mehr....

The idea of zero

Die Idee der Null - einer der drei Songs der englischen Band Mute Swimmer, die in dieser Sendung vorgestellt werden. Sänger und Gitarrist Guy Dale hatte jüngst eine Ausstellung in der Ulmer Griesbadgalerie und spielte dort bei der Finissage solo ein paar Stücke. Hörens- und sehenswert auch die aktuelle Inszenierung des Theaters Ulm: "Die Bakchen (Pussy Riot)", dazu ist in der Sendung der Auszug eines Chorliedes zu hören. Zwei Textausschnitte aus der "Blechtrommel" und aus dem "Treffen in Telgte" sollen die große Erzählkunst des kürzlich verstorbenen Günter Grass bezeugen.

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