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ICAN und das Atomwaffenverbot

 Die 2 Aktivisten (Arai Kubayeva und Sebastian Leininger) der ICAN-Bewegung, die 2017 den Friedensnobelpreis erhalten hatte, werden über den Atomwaffenverbotsvertrag berichten und darüber, welche Staaten bisher dem Vertrag beigetreten sind, welche nicht (z.B. Deutschland) und warum und welche Impulse der Verbotsvertrag für die nuklearen Abrüstungsbemühungen geben kann.

Werden Kriege in Afrika künftig von Ulm aus gelenkt?

Der  Friedensforscher von der Akademie Bergstrasse  Henrik Paulitz wird zu dem Thema bei Radio Free FM und in der vh ulm referieren und ausführen, dass hinter dem jüngsten Ulmer NATO-Logistik-Kommando (JSEC) mehr steckt, als "nur" eine einfache Truppenverlegung zu Manöverzwecken in Richtung Russland.

Moderator: Friedrich Hog

Linkliste:

Von der Rüstungs- und Militärregion Ulm zur Friedensregion Ulm

Welche Schritte sind denkbar?
In Ulm gibt es Kasernen und Rüstungsfirmen. Jugendoffiziere werben in Ulmer Schulen für die Bundeswehr. Seit Kurzem werden NATO-Einsätze von Ulm aus koordiniert und in der Pauluskirche spielt das Heeresmusikkorps. Bundesfestung und Kriegerdenkmäler zeugen von der militärischen Tradition der Stadt Ulm.

Hope Lesbos - Zustände in den Flüchtlingslagern auf Lesbos

Der Ulmer Chirurg Christian Bialas unterstützt das Hope Project auf Lesbos, welches vor Ort vom Ehepaar Kempson betrieben wird. In dem für 3000 Menschen ausgelegten Lager auf der griechischen Insel leben bis zu 10.000 Menschen. Das Lager besteht aus Plastikplanen, Dreck und Fäkalien und spottet jeder Beschreibung.

Rechte Musik - Einstiegsdroge oder überschätzt?

Wie wirkt rechtsextreme Musik? Die Rechten versuchen junge Menschen zu beeinflussen, sich selbst zu feiern und Parolen einzutrichtern. Rechtsextreme Musik hat sich weiterentwickelt: Es sind nicht mehr nur drei Akkorde und harter Rhythmus, dröhnende Bässe und unverständliche Texte, sondern auch Balladen und Lieder, Rap und RechtsRock.

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden-Württemberg

Eine jüdische Gemeinde gibt es bereits seit dem im hohen Mittelalter in Ulm. Sie hatte im 14. Jahrhundert große wirtschaftliche Bedeutung und erlosch 1499 mit dem Ulmer Stadtverbot für Juden. Ab 1810 konnten sich wieder Juden ansiedeln, die ab 1856 eine eigenständige israelitische Religionsgemeinde bildeten. Die Gemeinde wuchs in der zweiten Hälfte des 19.

Projekt "Todesfuge"

Ein Mensch sitzt an einem Tisch und zeichnet Striche auf ein Blatt Papier. Einen, zwei, drei, vier und fünf. Dann kommt der nächste Fünfer-Block. Das ist alles. Das tut er ziemlich lang, das und nichts anderes. Er sitzt da und macht seine Striche. Wenn er 14.000 Striche gemacht hat, sind 1,5 – 2 Stunden vergangen, dann hört er auf. Am nächsten Tag wiederholt sich diese Prozedur, Strich, Strich, Strich. Am nächsten Tag wieder. 450 Tage lang. Das ergibt insgesamt 6,3 Millionen Striche, die Zahl der von den Nazis ermordeten Juden. (Und: Ulm ist heute die Heimat von 450 Bürgern jüdischen Glaubens.) Der Mensch am Tisch ist Marc Hautmann.

Ulmer Friedenswochen 2019

1977 gab es die 1. Ulmer Friedenswochen, danach wurden diese 10 Jahre lang durchgeführt.
Die Welt ist seither nicht wirklich besser geworden, sie wird vielerorts von Unrechtsstrukturen und Gewalt regiert. Daher nahmen wir vorletztes Jahr den Faden wieder auf, und so gibt es auch 2019 wieder die Friedenswochen.