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In dieser Sendung erlebt ihr eine Übernahme von anderen Radios in ganz Deutschland. Verschiedene und spannende Themen warten auf dich.

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ibid. Szenische Lesungen aus Dokumenten der Berliner Stadt-und Kulturpolitik. Folge 1 - Zwischen-Rede 1989. Dokumentation einer deutsch-deutschen Kulturdebatte

m Rahmen des Einstein-Forschungsprojekts „Autonomie und Funktionalisierung der Kunst“ an der Universität der Künste Berlin entstand eine dreiteilige Sendereihe ausgewählter szenischer Lesungen von Dokumenten der Berliner Stadt- und Kulturpolitik aus den Jahren 1989 bis 1996. Recherchiert, zusammengestellt und für die Inszenierung bearbeitet wurden diese Dokumente von den Herausgeber*innen Annette Maechtel und Heimo Lattner. Im Gespräch mit Niki Matita erläutert Heimo Lattner das Projekt und gibt Hintergrundinformationen zur künstlerischen Forschung.

Reihe: ibid. Szenische Lesungen aus Dokumenten der Berliner Stadt-und Kulturpolitik.
Sprache: DE
Länge: 60 Min

Folge 1
Zwischen-Rede 1989. Dokumentation einer deutsch-deutschen Kulturdebatte

Am Abend des 22. Dezember 1989, dem Tag der Wiedereröffnung des Brandenburger Tors, fand im Saal der Akademie der Künste zu Berlin eine "deutsch-deutsche Kulturdebatte" statt. Künstler, Wissenschaftler und Kulturpolitiker aus der DDR, der BRD und Berlin (West), trafen sich zu einem Gespräch über ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Befürchtungen. Eingeladen hatten die im Herbst 1989 gegründete ostdeutsche KulturInitiative'89 und eine mit ihr kooperierende Kulturinitiative in Westberlin. Zu Wort kommen u.a.: Klaus Staeck, Adrienne Göhler, Freimut Duve, Rainer Kirsch, Christoph Hein und Ina Merkel

Quelle: Wortprotokoll vom 22.12.1989, Zeitdokument im Archiv der Kulturinitative '89

Textbearbeitung und Regie: Heimo Lattner und Annette Maechtel
Es lesen: Claudia Gräf, Elise Ueberschär und Andreas Keller

Moderation im Studio: Niki Matita
Studiotechnik und Postproduktion: Christian Gierden

 
 
Fortsetzung folgt am Mittwoch, 24.07.19.
22 Uhr Folge 2
23 Uhr Folge 3 [Ende]
 
                

 

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südnordfunk #62: Sudan / Uganda / Brasilien / Honduras

# Sudan: Warum das Militär die Macht nicht abgeben will

Seit Ende vergangenen Jahres gibt es massive Proteste im Sudan. Diese haben im April 2019 zum Sturz des langjährigen Präsidenten Omar al-Bashir geführt. Doch die Proteste gehen weiter, denn das Militär hat nun die Macht übernommen und weigert sich bislang, diese an das Volk abzugeben. Mit Dr. Mahmoud Abdelkarim, einem sudanesischen Arzt in Freiburg, haben wir über die aktuellen Geschehnisse und die Hürden für einen politischen Wandel im Sudan gesprochen.

# Norduganda: Die Narben des Bürgerkrieges sind noch nicht verheilt

Über 20 Jahre terrorisierte die Lord's Resistance Army (LRA) die Bevölkerung in Norduganda. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden vertrieben und über 66.000 Kinder zwangsrekrutiert. Bis heute leidet die Bevölkerung unter den Folgen des Bürgerkriegs, der von 1986 bis 2006 tobte. Wir sprachen mit Esther Arach von der Organisation FOWAC (Foundation for Women Affected by Conflicts) darüber, wie der Bürgerkrieg in Uganda erinnert wird und warum gerade Frauen bis heute mit dem Erbe des Krieges gewaltsam konfrontiert werden.

Wir sprachen mit Esther Arach von der Organisation FOWAC (Foundation for Women Affected by Conflicts) darüber, wie der Bürgerkrieg in Uganda erinnert wird und warum gerade Frauen bis heute mit dem Erbe des Krieges gewaltsam konfrontiert werden.

# Brasilien: Verfahren gegen Expräsidenten Lula neu aufgerollt

Der brasilianische Expräsident Inácio Lula da Silva von der Arbeiterpartei PT war im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen 2018 als Favorit gehandelt worden, bevor er inhaftiert wurde und somit aus dem Rennen war. Nun erhärten sich Indizien, dass die die Vorwürfe zu Korruption erfunden seien. Geleakte Dokumente enthüllen, dass Staatsanwält*innen schwerwiegende Zweifel an der Schuld Lulas hegten. Die Inhaftierung von Lula half, den Weg für die Wahlen des ultrarechten ehemaligen Offizier Jair Bolsonaro zu ebnen. Der hatte dann seinerseits Richter Sérgio Moro zu seinem Justizminister ernannte. Jetzt werden Stimmen laut, Moro solle zurücktreten. Dieser weist alle Schuld von sich.

Democracy Now! sprach mit dem Journalisten und Pulitzer-Preis Gewinner Glenn Greenwald von The Intercept in Rio de Janeiro, dessen Berichte auf einem Fund von internen Akten und privaten Gesprächen der Staatsanwaltschaft zum Fall Operation Lava Jato basiert. Wir haben Auszüge übersetzt.

# Honduras: Zehn Jahre nach dem Putsch

Viele Menschen aus den sozialen Bewegungen in Honduras üben zehn Jahre nach dem Putsch noch immer Widerstand und sind auf den Straßen. Einige ließen ihr Leben, ermordet von Polizei oder Militär. Sie wurden bei Protesten erschossen, ermordet von Auftragskillern oder Opfer von Hassverbrechen gegen Frauen, LGBTI und Andersdenkende. Andere sind geflohen, weil sie bedroht wurden oder bereits Attentate auf ihr Leben überlebt hatten, und leben heute im Exil.

Radio ONDA fragte, wie die Menschen aus der Opposition und den sozialen Bewegungen die Situation heute sehen, zehn Jahre nach dem Putsch vom 28. Juni 2009.

Quelle: https://www.freie-radios.net/96146

südnordfunk #01 Enttäuschte Hoffnung auf Frieden in Kolumbien

Offiziell herrscht Frieden in Kolumbien. Und tatsächlich ist seitdem die Zahl der bewaffneten Konflikte in dem Land zurückgegangen. Dennoch sind viele Menschenrechtsaktivist*innen und Journalist*innen von Gewalt betroffen. Wie steht es um den Frieden?

Fünfzig Jahre lang tobte in Kolumbien ein Bürgerkrieg zwischen staatlichen Gruppen, rechten Paramilitärs, linken Guerillas und anderen Gruppen. Über 200.000 Menschen kostete der Konflikt das Leben. Im November 2016 wurde dann ein Friedensvertrag unterschrieben und die KämpferInnen der linken Guerillagruppe FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - Volksarmee) gaben zum größten Teil ihre Waffen ab.

Offiziell herrscht Frieden in Kolumbien. Und tatsächlich ist seitdem die Zahl der bewaffneten Konflikte in dem Land zurückgegangen. Dennoch sind viele Menschenrechtsaktivist*innen und Journalist*innen von Gewalt betroffen.

# Nach dem Friedenschluss: Die Menschenrechtslage in Kolumbien ist verheerend

Seit dem Friedensschluss sind soziale Aktivist*innen und Menschenrechtsverteidiger*innen zunehmend Drohungen, Angriffen und Morden ausgesetzt. Leonardo Díaz ist Anwalt und arbeitet als Koordinator des Programms Somos Defensores, das seit 20 Jahren Prävention und Schutz für bedrohte soziale Organisationen und Einzelpersonen aus dem Menschenrechtsbereich anbietet. Onda hat mit ihm gesprochen.

# Spotlights - Kurznachrichten aus Kolumbien

# Wie steht es um die ehemaligen FARC-Kämpfer*innen?

Um sich im zivilen Leben zurecht zu finden, sollen die FARC Kämpfer und Kämpferinnen nach ihrer Entwaffnung vom Staat unterstützt werden. So steht es zumindest im Friedensvertrag. Doch die neue Regierung bremst bei der Wiedereingliederung der ehemaligen Kämpfer*innen, wo es geht - mit potenziell verheerenden Folgen für den Friedensprozess.

Malin Gütschow und Lisa Westhäußer waren für den südnordfunk in einer Wiedereingliederungszone in Kolumbien unterwegs und sprachen mit Alke Jenns vom Arnold- Bergsträsser Institut Freiburg.

Deutsche Waffen für kolumbianische Kindersoldaten

# Bewährungsstrafen im SIG-Sauer-Prozess

Am 3. April fiel vor dem Landgericht Kiel das Urteil gegen den deutschen Rüstungsproduzenten SIG-Sauer wegen illegaler Waffenexporte nach Kolumbien. Die Kleinwaffen von SIG-Sauer waren dort von Polizei, Militär, Paramilitärs und Guerillas benutzt worden - und selbst in die Hände von Kindersoldaten geraten.

Radio Deyeckland sprach darüber mit dem Rechtsanwalt Holger Rothbauer von der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel“. Sie hatte das Urteil ambivalent bewertet: Einerseits wird SIG-Sauer mit 11 Millionen Euro eine hohe Geldsumme eingezogen. Andererseits kamen die beschuldigten Führungskräfte der Firma mit Bewährungsstrafen davon.

 
 

Südnordfunk / Krise in Venezuela / Plantagen in Indonesien

# Stimmen zur humanitären und politischen Lage in Venezuela

Es ist schwieriger denn je, sich bezüglich der derzeitigen humanitären und politischen Lage in Venezuela eine Meinung zu bilden. Maduro oder Guido erklären sich gegenseitig als gescheitert und - sich selber - als die "wahren" Stimmen des Volkes. Beide Seiten proklamieren die Macht und die Unterstützung des Militärs für sich. Der südnordfunk macht verschiedene Stimmen hörbar, die es erlauben, ein differenziertes Bild zu zeichnen. Unter anderem:

Jeffrey Sachs vom Center for Economic and Policy Research Tuki Jencquel, Filmemacher und Regisseur von Está Todo Bien Eva Golinger, us-amerikanisch/venezolanische Journalistin Moritz Krawinkel von medico international Héctor Orlando Zambrano, Abgeordneter der Regierungspartei PSUV Edgardo Lander von der Bürger*innenplattform für die Verteidigung der Verfassung Carlos Ron, venezolanischer Vize-Minister für auswärtige Beziehungen mit Nordamerika

#Die Palmölfront in Indonesien: Droht Westpapua ein neuer Boom?

Eigentlich wollte die EU ihre Klimapolitik vom Palmöl für Treibstoffe befreien. Im April befürwortete das Europäische Parlament eine delegierte Rechtsakte, die dem Import von Palmöl für die Herstellung von "Biodiesel" – so befürchten Umwelt- und Bauernverbände - eine Hintertüre öffnet. Hauptlieferant der EU ist Indonesien. Wie hier der Anbau der Ölpalmplantagen politisch durchgesetzt wird, darüber sprach der südnordfunk mit dem Wissenschaftler Selwyn Moran. Fokus ist die Plantagenpolitik in Westpapua.
Teil 1: Palmölindustrie in Indonesien
Teil 2: Entwicklungen in Westpapua

# Rodrigue Péguy Takou Ndie von Afrique-Europe-Interact über sein Buch „Die Suchenden“

Vor ihm Ungewissheit, hinter ihm Leiden, in ihm Verzweiflung. Ein Zurück gibt es für den Suchenden nicht, denn „wer als Verlierer zurückkehrt, legt sich eine Kreuzotter um den Hals“. Der Roman „Die Suchenden“ von Rodrigue Péguy Takou Ndie ist schonungslos. Er analysiert die traumatisierenden Auswirkungen von Neokolonialismus, europäischem Grenzregime, deutschem Asylsystem und alltäglichem Rassismus mit einem Sinn fürs Absurde. Mit dem Autor sprach Rufine Songue.

 

Textquelle: freie-radios.net/95204

 

Karavane in Mexico / Raus aus dem Knast

Heute, von 22-24 Uhr, laufen die Gast-Sendungen von südnordfunk "Karavane in Mexico" und "Raus aus dem Knast" hier bei Radio free FM.

Themen der ersten Stunde: Mexiko: Karawane für grenzenlose Migration / Female Pleasure: Ein Film für die weibliche Lust / "Ma": Lesung aus dem Roman von Aya Cissoko

Themen der zweiten Stunde: Istanbuler Frauengefängnis Bakırköy / Knastfunk - Die älteste Sendung auf Radio Dreyeckland / Knast in Libyen / Ein Gefängnis als Spiegel der Macht in Mexiko

 

50 Jahre 1968 - Radio Corax

50 Jahre 1968 ist eine Sendereihe vom freien Radio Corax, Halle. Hier werden die Monate in Frankreich und Deutschland nochmal aufgerollt, in einer Weise wie man sie in den Öffentlich-Rechtlichen Radios nicht finden wird und es werden Zeitzeugen interviewt. Radio Corax hat den anderen NKL netterweise eine Übernahme der Serie ermöglicht und auch Radio free FM beteiligt sich ab 30. Mai 2018 an der Ausstrahlung

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Sendezeit

Mittwochs 22.00 – 0.00 Uhr Nur gerade Wochen

Sendet seit

29. Apr. 2018

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