Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Lothar Heusohn

Diskussionsrunde - Von der Wohltätigkeit zur Solidarität

Am 14. Juli hat Radio free FM die Diskussionsrunde "Von der Wohltätigkeit zur Solidarität" auf dem Allerweltsfest im Roxy (Ulm) veranstaltet. Die komplette Diskussion, die an dem Tag live übertragen wurde, könnt ihr hier als Podcast in voller Länge anhören.

Warum ist es erforderlich sich als Hilfsorganisation zu hinterfragen und jede Hilfeleistung kritisch zu evaluieren? Können wir als Radio, als Mensch, überhaupt was “gutes” tun mit zB. Spenden? Wieso werden auf Werbeplakaten vieler NGO's, People Of Color als hilfsbedürftig dargestellt, wie gezeigt in dem Film "White Charity"? Wie können mediale Formate dazu beitragen, ein anderes Bild jenseits der Stereotype zu vermitteln? Wie können wir als Radiomacher, als Medienpartner oder nur als Mensch - ohne viel Expertenwissen - den Unterschied erkennen zwischen Hilfsprojekten die abhängig machen von der geleisteten Hilfe, und Projekten die strukturell was verändern und so auch die Menschen befähigen selber ihre Situation zu
verbessern?

Wir haben uns sehr gefreut über die Teilnahme von Annika Schauf (Ingenieure ohne Grenzen), Lothar Heusohn (Ulmer Weltladen e.V.) und Thomas Gebauer (Stiftung medico international).

Moderation: Lotte Stevens.

Technik Liveübertragung: Timo Freudenreich.

Radio free FM möchte sich ausdrücklich und mega-herzlich bedanken bei allen Helfern, der Allerwetsfests Orga, dem Roxy, und dem zahlreich anwesendem Publikum.

Die Liveübertragung fand ihm Rahmen des Projekts "Es muss nicht immer White Charity sein" statt und wird gefördert von der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

Das Allerweltsfest wird 20 Jahre alt!

Allerweltsfest2018

An diesem Sonntag den 9. Dezember jährt sich das seit 1998 etablierte Ulmer Allerweltsfest, welches wie auch in den letzten Jahren im Roxy stattfinden wird. Rund um die Themenfelder „Eine-Welt“- Solidarität, Menschenrechte, und in diesem Jahr verstärkt, Nachhaltigkeit und Regionalität, werden auch in diesem Jahr 25 teilnehmende Gruppen, Initiativen und Vereine ihre eigenen Aktivitäten vorstellen, neugierig machen und herzlich zum mitgestalten einladen. Die Ausweitung der Themenfelder ist dabei eine logische Entwicklung aus dem Eine-Welt Gedanken. Herausforderung und Ungerechtigkeiten die vornehmlich im sogenannten Globalen Süden verortet werden, sind längst nicht nur die Problem der, wie auch immer verstandenen, Anderen, sondern betreffen in einer globalisierten und immer weiter vernetzten Welt auch die lokalen Lebenswelten. 

Unter anderen sind die Ortsgruppen von Amnesty International und der Ingenieure ohne Grenzen, Foodsharing Ulm, die Kenia-Hilfe, der Verein Ulmer Weltladen, terre des femmes, sowie das Lateinamerika-Komitee Ulm in diesem Jahr vertreten. Und natürlich, soviel Zeit muss sein, ist auch Radio FreeFM vor Ort. Die hauptverantwortlichen Veranstalter des Allerweltsfests sind seit 2015 das Ulmer Netz für eine andere Welt e.v. Mit den zwei vielleicht bekanntesten Gesichtern des Allerweltsfests Kirsten Tretter und Lothar Heusohn haben wir im Vorfeld gesprochen. Ihr Stimmen und den vollständigen Beitrag könnt ihr in der rechten Audioleiste nachhören.
Alle weiteren Informationen sowie den genauen Ablaufplan findet ihr auf dem offiziellen Flyer den ihr unten als PDF abgreifen könnt.

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