Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Neu-Ulm

Radeln für den Klimaschutz

Stadt Neu-Ulm - Die Stadt Neu-Ulm beteiligt sich von Sonntag, 8. September bis Samstag, 28. September am STADTRADELN. Mitmachen können alle, die zum Schutz des Klimas in die Pedale treten möchten und in der Stadt Neu-Ulm wohnen, arbeiten, einem Verein angehören, hier zur Schule gehen oder an der Hochschule studieren.

STADTRADELN ist eine nach Nürnberger Vorbild weiterentwickelte Kampagne des Klima-Bündnis, dem größten Netzwerk von Städten, Gemeinden und Landkreisen zum Schutz des Weltklimas. Sinn und Zweck der Kampagne: Teams aus den unterschiedlichsten Bereichen versuchen 21 Tage lang in ihrer Freizeit oder auch beruflich möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad, und somit CO2-neutral, zurückzulegen. Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für das Radfahren in der Kommune zu setzten und natürlich auch Spaß am gemeinsamen Fahrradfahren zu haben. Das STADTRADELN ist als Wettbewerb konzipiert. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Im Team sollen möglichst viele Fahrradkilometer gesammelt werden. Mitmachen können Einzelpersonen oder Gruppen. Egal ob nun privat, aus Vereinen, Organisationen oder Unternehmen. Die einzige Maßgabe: Es müssen Teams mit mindestens zwei Teilnehmern gebildet werden. Einzelpersonen haben die Möglichkeit, einer bereits bestehenden Gruppe beizutreten oder aber mit anderen Einzelpersonen ein Team zu gründen.

Während des dreiwöchigen Aktionszeitraums tragen Radelnde die klimafreundlich zurückgelegten Kilometer einen Online-Radelkalender ein. Die gefahrenen Kilometer können auch telefonisch oder per Mail an die Stadtverwaltung Neu-Ulm gemeldet werden (Telefon: (0731) 7050 1030 oder an y.schefler@neu-ulm.de). Die Ergebnisse der Kommunen und Teams werden auf der STADTRADELN-Internetseite unter
www.stadtradeln.de veröffentlicht, sodass sowohl bundesweite Vergleiche zwischen den Kommunen und auch Teamvergleiche innerhalb der Kommune möglich sind und für zusätzliche Motivation sorgen. Leistungen der einzelnen Teilnehmenden werden nicht öffentlich dargestellt.

Die Teilnehmer können in Neu-Ulm, aber auch außerhalb der Stadtgrenzen radeln. Wichtig ist nur, dass die Beteiligten nicht gleichzeitig an einem anderen Radwettbewerb teilnehmen.

Am Ende prämiert das Klima-Bündnis die fahrradaktivsten Kommunen in insgesamt fünf Größenklassen: Erwachsene, Kinder, Team, Team Stadtrat und Team Stadtverwaltung. Auch die Stadt Neu-Ulm vergibt Preise an die fleißigsten Radler. Die Preisverleihung findet nach der Aktion im Oktober statt.

Straßenkultur im Doppelpack

Stadt Neu-Ulm - Nach zwei erfolgreichen Festivals in den vergangenen beiden Jahren rüstet sich die Stadt Neu-Ulm für das dritte Straßenkulturfestival „Kultur auf der Straße“. Anlässlich des Neu-Ulmer Stadtjubiläums diesmal in einer extra-langen zweitägigen Variante: Am Samstag, 17. und Sonntag, 18. August, werden rund 40 Künstlerinnen und Künstler die Innenstadt Neu-Ulms in eine riesige große und bunte Bühne verwandeln.

Die „Kultur auf der Straße“ verspricht einmal mehr ein buntes Fest der Straßenkultur zu werden. Die Stadtverwaltung hat gut 40 Künstler engagiert, die solo und in der Gruppe Musik präsentieren, Akrobatik und Artistik zeigen, durch Zauberei verblüffen, mit Feuershows und Jonglage beeindrucken, mit Pantomime inspirieren und mit Clownerie belustigen. Das Programm ist tagesfüllend. Los geht es am Samstag um 14 Uhr. Bis 23 Uhr werden weite Teile der Innenstadt nicht mehr wiederzuerkennen sein.

Umtriebig wird es auf dem Rathausplatz, dem Heiner-Metzger-Platz, dem Johannesplatz und dem Petrusplatz. Darüber hinaus werden sich die Künstler auch in der Ludwigstraße präsentieren. Weiter geht es am Sonntag ab 12 Uhr. An diesem Tag läuft das Programm bis 21 Uhr.

Neben Künstlern aus der näheren Umgebung werden auch Akteure aus vielen Kontinenten dabei sein. Einmal mehr ist das Straßenkulturfestival in Neu-Ulm international. „Dass so viele Künstler aus dem In- und Ausland für unsere Jubiläumsausgabe des Festivals zugesagt haben zeigt, dass sich das Neu-Ulmer Format innerhalb kürzester Zeit einen Namen gemacht hat. Wir sind froh und auch ein wenig stolz, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern und auch den Gästen aus der gesamten Region ein solches Jubiläumshighlight präsentieren können“, freut sich Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg. Speziell für die kleinen Besucher gibt es einige Angebote wie Hüpfburgen und Theater-Aufführungen. Natürlich gibt es auch Essen und Trinken von verschiedenen Vereinen aus der Region.

Zuschauer entscheiden über Publikumspreis

Das Publikum nimmt beim Straßenkulturfestival eine wichtige Rolle ein. Zum einen hoffen alle Künstler auf kräftige Unterstützung durch Applaus sowie eine kleine oder gern auch größere „Hutgage“. Zum anderen entscheidet das Publikum, welcher Künstler beziehungsweise welche Künstlergruppe den Publikumspreis erhält. Mitmachen ist ganz einfach: An beiden Veranstaltungstagen kann das Publikum Stimmen für den favorisierten Künstler abgeben. Stimmzettel sind bei allen Essens- und
Getränkeständen erhältlich und können hier ausgefüllt auch wieder abgegeben werden. Neben dem Publikumspreis gibt es auch noch drei Fachpreise. Diese werden von drei Fachjurys in den Kategorien „Musik“, „Straßentheater-Ensemble“ und „Straßentheater-Solo“ vergeben. Der Publikumspreis ist mit 500 Euro dotiert. Im Bereich „Musik“, „Straßentheater“ und „Straßentheater Solo“ gibt es je einen Preis. Das Preisgeld beläuft sich auf jeweils 1.000 Euro.

Sowohl der Gewinner des Publikumspreises, als auch die Gewinner der Fachpreise präsentieren sich zum Abschluss des Festes am Sonntag, 18. August, um 20 Uhr nochmals auf der Bühne am Rathausplatz.

Verkehr

Aufgrund der Veranstaltung „Kultur auf der Straße“ gelten vom 17. August, 8 Uhr bis 18. August 23 Uhr folgende Einschränkungen.

  • Die Friedenstraße ist zwischen der Ludwigstraße und der Einmündung Ottostraße für den Verkehr gesperrt.
  • Die gesamte Ludwigstraße ist auch komplett gesperrt.
  • Die Kasernstraße wird ab Höhe Maximilianstraße als Sackgasse ausgewiesen. Ebenso die Friedenstraße auf Höhe der Karlstraße.
  • Die Zufahrt zur Rathausstraße ist nicht möglich.
  • Der Innenstadtverkehr wird von der Hermann-Köhl-Straße (Richtung Süden) beziehungsweise von der Memminger Straße (Richtung Norden vor Kreisverkehr Bahnhofstraße) über die Bahnhofstraße und die Maximilianstraße zur Augsburger Straße umgeleitet.

Für den Linienverkehr ergeben sich folgende Änderungen:

  • Die Busse fahren in beiden Fahrtrichtungen über die Augsburger Straße, den Augsburger-Tor-Platz, die Reuttier Straße, die Bahnhofstraße und die Meininger Allee zum ZUP Neu-Ulm. Die Haltestelle „Rathaus Neu-Ulm“ wird in die Augsburger Straße auf Höhe der Haltestelle „Maximilianstraße“ verlegt.
  • Die Linie 7 in Richtung Jungingen fährt vom ZUP Neu-Ulm über die Bahnhofstraße, die Hermann-Köhl-Straße und die Schützenstraße zur Haltestelle „Amtsgericht“.
  • Die Haltestellen „Rathaus Neu-Ulm“, „Donaucenter“ und „Donauklinik“ werden nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Hermann-Köhl-Straße auf Höhe des Petrusplatzes eingerichtet. Besucher von Kultur auf der Straße werden gebeten, nach Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu fahren.

Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Behinderungen gebeten.

Neue Regeln für den Datenschutz in Europa.

IT-Kongress

Fluch oder Segen, auf alle Fälle eine besondere Herausforderung. 

Seit dem 25.Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung(DSGVO). Sie gestaltet den Datenschutz grundlegend neu, was eine Anpassung an das neue Datenschutzrecht zwingend erforderlich macht. Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist noch rechtmäßig, wenn sie entsprechend der DSGVO erfolgt. Neu sind vor allem umfangreiche Dokumentations- und Organisationspflichten, neu und erweitert sind die Rechte der einzelnen Personen. Deshalb muss jede Verarbeitung von personenbezogener Daten in Unternehmen und Behörden auf den „Prüfstand“. Fluch und Segen dieser neuen Regelung liegen eng beieinander, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und für alle Vereine und auch gemeinnützige Organisationen.

Die zum Teil neu formulierten Grundsätze stellen im vielfältigen und vielschichtigen „Datenalltag“ für alle Beteiligten eine neue Herausforderung dar. Ein neues spannendes Datenschutzkapitel ist aufgeschlagen. (Quelle: https://www.it-kongress.com/programm.php)

Keynote: #Ulm is ned deppert

Das schönere Leben für alle statt der Smart City. So hieß der Keynote-Vortrag des Diesjährigen IT-Kongress. Auf der Homepage des IT-Kongress wird der Vortrag wie folgt beschrieben:

"Das Zeitalter der Smart City ist da! Nur: Niemand weiß so recht, was das überhaupt bedeutet."

So beginnt das "Smart City Playbook" des Boston Mayor's Office of New Urban Dynamics. Und es beschreibt dieselben Fragezeichen, die auch Städte wie Ulm haben: Macht noch eine Plattform, noch ein Sensorsystem, noch ein angeblicher "Big-Data"-Speicher die Stadt wirklich besser? Und überhaupt: Für wen, und für wen nicht?

Ulm ist eine von immer mehr Städten, die Wege abseits der hochglänzenden Smart-City-Powerpointpräsentationen sucht. Wir möchten bessere Entscheidungen, nicht (nur) mehr oder bessere Daten. Und wir möchten echte Lösungen für die echten Menschen in unserer Stadt. Das gute ist: Wir glauben, dass Ulm schon lange "smart" ist -- dank der Menschen, die in der Stadt wohnen und häufig sehr gut wissen, wo die Probleme und Potenziale vor ihrer Haustür liegen.

Lokaltermin: Wie sportlich sind wir?

Sport in Ulm und Neu-Ulm:
Wie bewegen sich die BewohnerInnen von Ulm und Neu-Ulm?
Wir reden über Sport und Bewegung.... und alles was damit zu tun hat.

Zu Gast ist Jonas Löbert, Ulmer Sportwissenschaftler und Gründer des Start-Ups Re-root (www.re-root.de).

Was bewegt die Schwesterstädte an der Donau? Der free FM Lokaltermin verrät es dir. Der Gesprächstermin über aktuelle Politik, Soziales und Kultur.

Alle 4 Wochen am Sonntagmorgen von 11 bis 12 Uhr.
lokaltermin@freefm.de

Literaturwoche Donau 2016

Am 14. April wurde die Literaturwoche Donau 2016 in der Venet-Haus-Gallerie in Neu-Ulm mit Werken von Einar Turkowski und den Connor Brothers eröffnet.

Am 14. April wurde die Literaturwoche Donau 2016 in der Venet-Haus-Gallerie in Neu-Ulm mit Werken von Einar Turkowski und den Connor Brothers eröffnet. Doch was bietet die Literaturwoche, die noch bis zum 7. Mai stattfindet, noch so? Lohnt sie sich auch für Jugendliche? Béla Sammet, der bei der Eröffnung anwesend war, hat eine erste Preview für euch.

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