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Wort und Welt „Mehr Philosophie wagen oder: Richtig altern“

In seiner Kolumne „Mehr Philosophie wagen oder: Richtig altern“ widmet sich Radio FreeFM-Kolumnist Franz Kalmbach einer ungewöhnlichen Frage: Was hat die Philosophie mit dem Älterwerden zu tun? Aus der Perspektive eines 17-Jährigen, der kurz vor seinem 18. Geburtstag und dem Abitur steht, blickt der Autor auf den Weg des Älterwerdens, den jeder Mensch zwangsläufig vor sich hat. Dabei plädiert er dafür, dem Verfall und der Vergänglichkeit nicht mit Jugendwahn, Botox oder konsumgesteuerter Ablenkung zu begegnen, sondern mit innerer Souveränität, Geist und Verstand.

Gestützt auf Immanuel Kants Verständnis der unantastbaren Menschenwürde kritisiert Kalmbach eine Gesellschaft, die den Wert eines Menschen stark an seine ökonomische Leistungsfähigkeit und Jugendlichkeit koppelt. Statt das Älterwerden als reinen Reparaturfall oder Verlustgeschäft zu betrachten, fordert er ein Umdenken: Philosophie – verstanden als gelebte „Liebe zur Weisheit“ und der Mut, das eigene Denken zu hinterfragen – bietet den Menschen ein stabiles Fundament, um dem existenziellen Chaos des Lebens mit Neugier und Gelassenheit zu begegnen.

Damit diese Lebenskunst früh gelernt wird, spricht er sich dafür aus, Philosophie fest in den Schullehrplänen zu verankern und Denkern wie Wittgenstein oder Hannah Arendt denselben Stellenwert einzuräumen wie Mathematik und Naturwissenschaften. Sein Fazit: In Würde zu altern bedeutet letztlich, von Anfang an in Würde zu leben – geleitet von Verstand, Reflexion und echtem Dialog zwischen den Generationen.

Neugierig geworden? Schaltet ein und hört rein – die vollständige Kolumne gibt es direkt, immer und nur bei uns!

Sendedatum

23. Okt. 2026 | 14:15