Wort&Welt: Über Neid und Wohlstandsverwahrlosung
Was macht uns eigentlich glücklich? Franz stellt sich in dieser Kolumne erneut eine ganz große Frage. Sir kreist um einen Begriff der im Grunde genommen einem illusorischen Zustand hinterherhechelt. So manch ein Philosoph würde das "Glück" als einen flüchtigen und in jedem Fall vergänglichen Augenblick bezeichnen. Aber ist dabei wirklich jeder "seines eigenen Glückes Schmied"?
Und was passiert eigenlich mit Menschen, die materiell gesehen "alles" haben, aber das Tor zur Zufriedenheit trotzdem nicht finden? Franz wirft hier eine gewagte These in den Äther: Sie fangen an sich zu zerstören, oder schauen immer weiter nach "oben" und treten nach "unten". Zu schwaz-weiß gedacht? Nein, denn Verwahrlosung hat nichts mit Armut zu tun, sondern einem hilflosen Versuch sich an etwas zu orientieren, dass (so viel steht fest) definitiv nicht glücklich macht.
Wie immer kontrovers, also einschalten am 03.04. um 10:15 auf der 102,6 MHz oder im Livestream