Philosophie

Die philosophisch-theologische Herbstakademie des kath. Dekanats Ehingen-Ulm - Dr. Wolfgang Steffel

Man kann nicht nur gelebt werden, sondern muss sein Leben selber leben! Philosophische Seminare und Vorträge haben im Dekanat Ehingen-Ulm eine lange Tradition. Zum letzten Septemberwochenende (25. bis 27.09.) lädt Dr. theol. Wolfgang Steffel auch heuer wieder zu einer philosophisch-theologischen Herbstakademie ins Cursillo-Haus St. Jakobus in Oberdischingen ein. Unter dem Titel Denken hilft! Im Leben wie im Glauben sucht Dr. Steffel zusammen mit den Teilnehmenden nach fundierten Antworten auf zentrale Lebensfragen.

In der Unübersichtlichkeit heutiger Sinnangebote kann uns die Geschichte des Denkens (und Glaubens) Orientierung geben: Mit Platon und Plotin die Seele fliegen lassen; Seneca und Paulus als Zeit- und Denkgenossen der Gelassenheit kennenlernen; die gute Welt bei Augustinus und die beste aller Welten bei Leibniz entdecken; dazu tiefschürfenden (und bisweilen esoterischen) Gedankengängen der Existenzphilosophie bei Kierkegaard, Wittgenstein oder Heidegger nachspüren. Immer geht es darum, das eigene Leben nicht zerfleddern zu lassen und mit sich eins zu werden und zu bleiben.

Über die wunderbare Vielfalt intellektueller und religiöser Erfahrung, über Seelenbewegungen aller Art und die große Herausforderung, überhaupt noch Muße fürs Denken in der Hektik und Routine des immer schneller werdenden Alltags zu finden, spricht Wolfgang Steffel heute in der Plattform mit Moderator Maximilian Strauß.

www.drs.de/veranstaltung

www.haus-st-jakobus.de

PROF. DR. AXEL HUTTER

Der Lehrstuhlinhaber für theoretische Philosophie der LMU hat eine neues Buch über Metaphysik und narrative Ontologie veröffentlicht.
Wir reden über das Buch und die Bedeutung der Sprachanalyse für die Philosophie, sowie die Aktualität der Ideen von Immanuel Kant.
Und was hat all das mit KI zu tun?

Wort&Welt: Über Neid und Wohlstandsverwahrlosung

Was macht uns eigentlich glücklich? Franz stellt sich in dieser Kolumne erneut eine ganz große Frage. Sir kreist um einen Begriff der im Grunde genommen einem illusorischen Zustand hinterherhechelt. So manch ein Philosoph würde das "Glück" als einen flüchtigen und in jedem Fall vergänglichen Augenblick bezeichnen. Aber ist dabei wirklich jeder "seines eigenen Glückes Schmied"?

Und was passiert eigenlich mit Menschen, die materiell gesehen "alles" haben, aber das Tor zur Zufriedenheit trotzdem nicht finden? Franz wirft hier eine gewagte These in den Äther: Sie fangen an sich zu zerstören, oder schauen immer weiter nach "oben" und treten nach "unten". Zu schwaz-weiß gedacht? Nein, denn Verwahrlosung hat nichts mit Armut zu tun, sondern einem hilflosen Versuch sich an etwas zu orientieren, dass (so viel steht fest) definitiv nicht glücklich macht. 

Wie immer kontrovers, also einschalten am 03.04. um 10:15 auf der 102,6 MHz oder im Livestream

 

Wort & Welt: Über die Arbeit und diese komische Endzeitstimmung

Wir müssen alle wieder mehr arbeiten!

So zumindest sehen das gewisse politische Akteure unserer Bundesregierung.

Unser Kolumnist Franz Kalmbach stellt sich dabei - wie immer nicht flach sondern aus einer hervorragenen philosophischen Gedankenherleitung heraus - eine ganz andere Frage:

Wenn doch sowieso am Ende alles nur pulverisiert wird oder in der traurigen Tatsache endet, dass wir uns eine dicke Karre leisten oder eben nicht, wären wir dann nicht besser bedient die Faulheit und und Langeweile wieder etwas mehr wertzuschätzen? Denn was gibt es schöneres als nichts zu tun, wirklich Muße zu haben und dabei unverhofft tatsächlich auf gute Ideen zu kommen?

Seine Diagnose einer kranken Gesellschaft: Wirkliche Kreativität entsteht durch Langeweile..und die gibt es zu wenig...

Wer sich darüber empören möchte kann am Freitag um 10:15 einschalten, oder das Ganze einfach im Livestream nachhören bzw. unserer Mediathek. 

Wort&Welt: Über den Geist der ständigen Revolution und Massenüberwachung

Franz Kalmbach

Heute um 15:00 Uhr in der Ulmer Freiheit gibt es die zweite Ausgabe der Kolumne "Wort & Welt" von Franz Kalmbach: Über den Geist der ständigen Revolution und Massenüberwachung.

"Was wollen wir, das der Staat über uns weiß und was dürfen wir über die schmutzigen Geheimnisse des Staates und von PolitikerInnen wissen[...]?"

Wort & Welt: Über Aufrüstung, Gerechtigkeit, Kultur und Interessen

Franz Kalmbach

Heute um 15:00 Uhr in der Ulmer Freiheit gibt es die zweite Ausgabe der Kolumne "Wort & Welt" von Franz Kalmbach: Über die Gesellschaft und das Deutsche von Franz.

"Reich mit Krieg bzw. arm mit Krieg. Willkommen im Kapitalismus, willkommen in der Zeit der Umverteilung, nicht von oben nach unten, sondern von unten nach oben."

Wort & Welt: "Frei sein"

Heute um 15:00 Uhr in der Ulmer Freiheit gibt es die vierte Ausgabe der Kolumne "Wort & Welt" von Franz Kalmbach: Diesmal geht es um das Frei sein.

"Es weht der sogenannte 'Wind of Change' durchs Land, Menschen haben begriffen, dass der sogenannte Kapitalismus ausgesorgt hat und dass etwas Anderes folgen muss. Und was, das können wir, die Menschen entscheiden."

Über Reichtum, Venedig, das Klima und die Rolle der Medien

Heute um 15:30 Uhr in der Ulmer Freiheit gibt es die vierte Ausgabe der Kolumne "Wort & Welt" von Franz Kalmbach: Diesmal geht es um Reichtum, Venedig, das Klima und die Rolle der Medien. Was Supperreiche der Umwelt antun, warum wir und die Medien das dulden und was das für unseren Planeten bedeutet.

"Bezos' Hochzeit ist ein ausgestreckter Mittelfinger an alle die keine Milliardäre sind, an alle die nicht bei Hochwasser auf ihre Yacht steigen können, an alle kommenden Generationen die sich nicht mal eine Wohnung in relativ zentraler Lage leisten können und die bei denen am Ende mehr Monat als Geld übrig ist."

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