
Somebody Help Me, I'm Being Spontaneous!
Melanie Baker macht Musik über alles, was weh tut – und über das, was sich genau richtig anfühlt. Die Künstlerin aus Newcastle schreibt mit schonungsloser Ehrlichkeit Songs, die zwischen roher Katharsis und leiser Beichte pendeln, zwischen trockenem Humor und großer Verletzlichkeit. Mit treibenden Drums, verzerrten Gitarren und feinem Gespür für Texte holt sie den Geist des 90er-Alternative-Rock in eine queere, zeitgemäße Gegenwart. Ihre Musik ist ein Spannungsfeld aus Chaos und Mitgefühl, in dem Angst, Wut, Liebe und Leichtigkeit nebeneinander existieren. Baker entwirft ihre Songs wie kleine, überzeichnete Szenen voller emotionaler Wahrheiten – irgendwo zwischen Comic-Ästhetik und zarter Intimität. Das Ergebnis: Stücke, die gleichermaßen zum Lachen, Weinen und Mitschreien einladen.
Ein Großteil dieses Kosmos wird durch die Linse ihrer Partnerin, der Fotografin Ellen Dixon, festgehalten. Ihre analogen Momentaufnahmen zeigen ein persönliches Porträt einer queeren Künstlerin im Norden Englands – zwischen Tourbus, kleinen Bühnen und privaten Augenblicken. Live verschwimmen bei Baker die Grenzen zwischen Konzert und Katharsis. Gemeinsam mit Adam Robson und Jon Evans verwandelt sie Selbstzweifel in Gemeinschaft und emotionale Offenheit in kollektive Energie. Was als persönliche Beichte beginnt, endet oft in einem Raum voller Stimmen, die dieselbe Wahrheit hinausschreien. Unterstützt von Sendern wie BBC Radio 1 sowie durch Platzierungen im TV (u. a. „Waterloo Road“), wächst ihre Reichweite stetig – doch im Kern bleibt ihre Kunst ein intensives Spiel zwischen Schmerz, Humor und Hoffnung.
| 1 | AAAAAHHHHHHHHH |
| 2 | Sad Clown |
| 3 | HAHA! |
| 4 | Bored |
| 5 | Why Would I Want To Be |
| 6 | Cabin Fever |
| 7 | My Head Fell Off Last Night |
| 8 | Real Life |
| 9 | City Strange |
| 10 | Bye Bye, Loser Blues |
| 11 | Slugs |
| 12 | You'll Get Better |




























