Programm

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung" der Griesbadgalerie - Martin Leibinger

Büro für nicht-effiziente Entwicklung

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ befasst sich einen Monat lang (vom 19. Juni bis 19. Juli 2026) mit Freiräumen, die in Ulm entlang der B10 entstehen. Das Projekt ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stadtentwicklungsprozess bzw. mit dem Rückbau der Verkehrsachse B10, der im Zuge der Landesgartenschau bis 2030 umgesetzt wird. Drei Aktions-Künstler:innen aus Belfast (Interventionstheater Kabosh) entwickeln gemeinsam mit zwei bildenden Künstlerinnen (u.a. WALTS/Weimar) und einem Softwareentwickler aus Ulm Arbeiten, die zwischen dem Ehinger und dem Blaubeurer Tor direkt im öffentlichen Raum stattfinden.

Zentraler Treffpunkt ist das „Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ im von der Kulturabteilung der Stadt Ulm zur Verfügung gestellten Projektraum „Neue 8“ am Ehinger Tor. Dort werden Dokumentationen der Arbeiten gezeigt. Außerdem gibt es ein partizipatives Programm, das Besucher:innen die Möglichkeit bietet, sich selbst einzubringen, Geschichten und eigene Erfahrungen zu teilen und städtische Freiräume auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch einfach auf ein Getränk an der Bürobar vorbeikommen. In einem „Story Gathering“ sammelt die Gruppe von Kabosh Eindrücke, Anekdoten und Erinnerungen der Besucher:innen, welche in die künstlerischen Arbeiten einfließen sollen. Die Eröffnung des Büros findet am 19. Juni 2026 um 19 Uhr statt.