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Klassikdisko

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Der Titel Klassikdisko bedeutet zunächst nur, dass in der Sendung Aufnahmen von sog. Klassik auf Tonträger gespielt werden. Wo immer es möglich ist, wird ein Bezug zu Ulm oder zu auch in Ulm relevanten Themen hergestellt. Dies geschieht teilweise mit in der Stadt selbst gemachten Aufnahmen oder mit Tonträger-Produktionen, an denen Ulmer oder Ex-Ulmer Musiker beteiligt sind. Ab und zu sollen auch Künstler, die keinen direkten Bezug zu Ulm haben, im Mittelpunkt stehen. Die Persönlichkeit und die Arbeit dieser Musiker – seien es SängerInnen, Instrumentalisten, Dirigenten oder Komponisten – werden dargestellt mit Musikbeispielen. Die betreffenden Tonträger-Aufnahmen werden dabei auch näher benannt, jedoch ohne Angabe der Labels. Es geht weder um ein „Best of …“ noch um aktuelle Neuheiten. In der Klassikdisko ist also auch Tanzen nicht vorgesehen, es sei denn der Hörer fühlt sich beim Erklingen des Openers von dessen Walzertakt angeregt.

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Das Sirius Quartet und Gregor Huebner

Klassikdisko am 18.10. um 11 Uhr: Das Sirius Quartet aus New York und sein Leiter, der aus Schwaben stammende Geiger und Pianist Gregor Huebner, haben in den vergangenen Jahren mehrfach in Ulm gespielt. Das Besondere ist, dass dieses „klassische“ Streichquartett auch improvisiert. Voriges Jahr war es im Café Animo mit dem Ulmer Trompeter Joo Kraus als Gast und 2010 bei einem Konzert im HfG-Archiv zu hören. Huebner ist im Animo auch mit seiner Gruppe „El Violin Latino“, im Stadthaus als Duo-Partner des Jazzpianisten Richie Beirach und er selbst schon als Pianist in Ulm präsent gewesen. Also: der in Stuttgart geborene und in Fronreute aufgewachsene heutige New Yorker ist fast schon ein Ulmer Musiker. Nun stellen wir ihn auch als Komponisten vor.

Der Dirigent Philippe Jordan

Am 20. September 2016 dreht sich in der Klassikdisko alles um Philippe Jordan aus Zürich. Er war 20 Jahre alt, als er 1994 am Ulmer Theater Assistent von GMD James Gähres und Korrepetitor wurde. Als solcher begleitete er die Opernsänger beim Einüben ihrer Partien am Klavier. Zwei Jahre später übernahm er die Stelle des Ersten Kapellmeisters. 20 Jahre später war er schon Chefdirigent der Wiener Symphoniker und bereits seit fünf Jahren musikalischer Direktor der Pariser Oper.
Wenn das einmal keine Blitzkarriere ist!

Doch in dieser Klassikdisko lernen wir auch den Vater des jungen Kultstars kennen: Armin Jordan, einer der bedeutendsten Musiker der Schweiz und langjähriger Chefdirigent des Orchestre de la Suisse Romande.

Jan Novák

Die Klassikdisko am 26. August ist dem tschechischen Komponisten Jan Novák gewidmet. Novák wurde 1921 in der mährischen Stadt Nová Ríše geboren. Am dortigen Jesuitengymnasium hatte er Musikunterricht und lernte Latein. Komposition und Klavier studierte er am Konservatorium in Brünn und an der Musikakademie Prag. Nach dem Krieg ermöglichte ihm ein Stipendium einen Aufenthalt in den USA.

Prägend für ihn war der Unterricht 1947-48 in New York bei seinem Landsmann Bohuslav Martinu. Ab 1948 lebte er freischaffend in Brünn. Als die Tschechoslowakei 1968 von den Sowjets besetzt wurde, war Novák auf einer Tournee in Italien. Er kehrte nicht mehr heim, lebte in Dänemark und Italien, zog 1977 nach Neu-Ulm, wo er nach langer Krankheit am 17. November 1984 starb.

Das Herbert von Karajan Gedächtniskonzert vom Herbst 2000

Klassikdisko am 26.7. um 11 Uhr: An den von Ulm zur Karriere gestarteten Dirigenten Herbert von Karajan wurde von 2000 bis 2010 mit speziellen Konzerten erinnert. Dank der finanziellen Unterstützung der Karajan-Stiftung Wien wurden jeweils prominente Solisten verpflichtet, die mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm unter GMD James Allen Gähres im CCU auftraten. Beim ersten Konzert im Herbst 2000 waren dies Peter Schmid, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, der Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert interpretierte. Die Sopranistin Mirella Freni und der Bassist Nicolai Ghiaurov, beide oft an Projekten Karajans beteiligt, sangen Auszüge aus Opern von Tschaikowsky und Mozart. Außerdem erklang Ravels Version der "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgski.

Die Sopranistin Angela Denoke – vom Ulmer Theater an die größten Opernhäuser der Welt

Klassikdisko am 28.06.2016: Einige der aktuell auf der internationalen Opernszene viel gefragten Solisten – insbesondere Sängerinnen – hatten ihre ersten wichtigen Engagements in Ulm. Das bisher letzte und eines der prominentesten Beispiele ist Angela Denoke, die ihre Karriere in den Jahren von 1992 bis 1996 in Ulm begann. Heute ist sie Kammersängerin in Wien und gastiert unter anderem in Berlin, Paris, London und New York. In der aktuellen Klassikdisko sind Aufnahmen aus dem Großen Haus am Karajanplatz und aus dem CCU zu hören.

Klassikdisko

Der Titel Klassikdisko bedeutet zunächst nur, dass in der Sendung Aufnahmen von sog. Klassik auf Tonträger gespielt werden. Wo immer es möglich ist, wird ein Bezug zu Ulm oder zu auch in Ulm relevanten Themen hergestellt. Dies geschieht teilweise mit in der Stadt selbst gemachten Aufnahmen oder mit Tonträger-Produktionen, an denen Ulmer oder Ex-Ulmer Musiker beteiligt sind. Ab und zu sollen auch Künstler, die keinen direkten Bezug zu Ulm haben, im Mittelpunkt stehen. Die Persönlichkeit und die Arbeit dieser Musiker – seien es SängerInnen, Instrumentalisten, Dirigenten oder Komponisten – werden dargestellt mit Musikbeispielen. Die betreffenden Tonträger-Aufnahmen werden dabei auch näher benannt, jedoch ohne Angabe der Labels. Es geht weder um ein „Best of …“ noch um aktuelle Neuheiten. In der Klassikdisko ist also auch Tanzen nicht vorgesehen, es sei denn der Hörer fühlt sich beim Erklingen des Openers von dessen Walzertakt angeregt.

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Sendezeit

Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr 4wöchig, nächste Sendung am 07.01.2020

Sendet seit

30. Mai 2016

Redaktion

Ulrich Wiederspahn

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