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Klassikdisko

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Der Titel Klassikdisko bedeutet zunächst nur, dass in der Sendung Aufnahmen von sog. Klassik auf Tonträger gespielt werden. Wo immer es möglich ist, wird ein Bezug zu Ulm oder zu auch in Ulm relevanten Themen hergestellt. Dies geschieht teilweise mit in der Stadt selbst gemachten Aufnahmen oder mit Tonträger-Produktionen, an denen Ulmer oder Ex-Ulmer Musiker beteiligt sind. Ab und zu sollen auch Künstler, die keinen direkten Bezug zu Ulm haben, im Mittelpunkt stehen. Die Persönlichkeit und die Arbeit dieser Musiker – seien es SängerInnen, Instrumentalisten, Dirigenten oder Komponisten – werden dargestellt mit Musikbeispielen. Die betreffenden Tonträger-Aufnahmen werden dabei auch näher benannt, jedoch ohne Angabe der Labels. Es geht weder um ein „Best of …“ noch um aktuelle Neuheiten. In der Klassikdisko ist also auch Tanzen nicht vorgesehen, es sei denn der Hörer fühlt sich beim Erklingen des Openers von dessen Walzertakt angeregt.

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Jan Novák

Die Klassikdisko am 26. August ist dem tschechischen Komponisten Jan Novák gewidmet. Novák wurde 1921 in der mährischen Stadt Nová Ríše geboren. Am dortigen Jesuitengymnasium hatte er Musikunterricht und lernte Latein. Komposition und Klavier studierte er am Konservatorium in Brünn und an der Musikakademie Prag. Nach dem Krieg ermöglichte ihm ein Stipendium einen Aufenthalt in den USA.

Prägend für ihn war der Unterricht 1947-48 in New York bei seinem Landsmann Bohuslav Martinu. Ab 1948 lebte er freischaffend in Brünn. Als die Tschechoslowakei 1968 von den Sowjets besetzt wurde, war Novák auf einer Tournee in Italien. Er kehrte nicht mehr heim, lebte in Dänemark und Italien, zog 1977 nach Neu-Ulm, wo er nach langer Krankheit am 17. November 1984 starb.

Das Herbert von Karajan Gedächtniskonzert vom Herbst 2000

Klassikdisko am 26.7. um 11 Uhr: An den von Ulm zur Karriere gestarteten Dirigenten Herbert von Karajan wurde von 2000 bis 2010 mit speziellen Konzerten erinnert. Dank der finanziellen Unterstützung der Karajan-Stiftung Wien wurden jeweils prominente Solisten verpflichtet, die mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm unter GMD James Allen Gähres im CCU auftraten. Beim ersten Konzert im Herbst 2000 waren dies Peter Schmid, Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, der Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert interpretierte. Die Sopranistin Mirella Freni und der Bassist Nicolai Ghiaurov, beide oft an Projekten Karajans beteiligt, sangen Auszüge aus Opern von Tschaikowsky und Mozart. Außerdem erklang Ravels Version der "Bilder einer Ausstellung" von Mussorgski.

Die Sopranistin Angela Denoke – vom Ulmer Theater an die größten Opernhäuser der Welt

Klassikdisko am 28.06.2016: Einige der aktuell auf der internationalen Opernszene viel gefragten Solisten – insbesondere Sängerinnen – hatten ihre ersten wichtigen Engagements in Ulm. Das bisher letzte und eines der prominentesten Beispiele ist Angela Denoke, die ihre Karriere in den Jahren von 1992 bis 1996 in Ulm begann. Heute ist sie Kammersängerin in Wien und gastiert unter anderem in Berlin, Paris, London und New York. In der aktuellen Klassikdisko sind Aufnahmen aus dem Großen Haus am Karajanplatz und aus dem CCU zu hören.

Klassikdisko

Der Titel Klassikdisko bedeutet zunächst nur, dass in der Sendung Aufnahmen von sog. Klassik auf Tonträger gespielt werden. Wo immer es möglich ist, wird ein Bezug zu Ulm oder zu auch in Ulm relevanten Themen hergestellt. Dies geschieht teilweise mit in der Stadt selbst gemachten Aufnahmen oder mit Tonträger-Produktionen, an denen Ulmer oder Ex-Ulmer Musiker beteiligt sind. Ab und zu sollen auch Künstler, die keinen direkten Bezug zu Ulm haben, im Mittelpunkt stehen. Die Persönlichkeit und die Arbeit dieser Musiker – seien es SängerInnen, Instrumentalisten, Dirigenten oder Komponisten – werden dargestellt mit Musikbeispielen. Die betreffenden Tonträger-Aufnahmen werden dabei auch näher benannt, jedoch ohne Angabe der Labels. Es geht weder um ein „Best of …“ noch um aktuelle Neuheiten. In der Klassikdisko ist also auch Tanzen nicht vorgesehen, es sei denn der Hörer fühlt sich beim Erklingen des Openers von dessen Walzertakt angeregt.

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Sendet seit

30. Mai 2016

Redaktion

Günter Buhles
Ulrich Wiederspahn

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