Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Flüchtlinge

Spenden für geflüchtete auf Lesbos

Die Situation auf der griechischen Insel Lesbos ist immernoch kritisch. Laut UNO befinden sich immernoch ca. 12 Tausend geflüchtete auf der Insel. Durch den Ukraine Krieg sind die dort gestrandeten Flüchtlinge aus dem Fokus geraten. Menschlichkeit e.V. sammelt gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat spenden für diese Menschen.

Im gespräch mit Elena von Menschlichkeit e.V. haben wir erfahren was gebraucht wird, warum spenden benötigt werden und wo man diese abgeben kann.

ViMA steht für Virtuell. Mitmachen. Aktiv! in Ulm

ViMA ist eine offene, multifunktionale online-Plattform, die zum digitalen Treffpunkt Ulmer Bürger*innen werden soll. Ziel ist es, Bürger*innen Ulms in ihrer Vielfalt die Möglichkeit zu geben, mit anderen über gemeinsame Interessen online in Austausch zu kommen. Im Mittelpunkt steht der Mensch, für den digitale Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, um Menschen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen, Wissen mit anderen zu teilen oder Kompetenzen und Fähigkeiten für andere zur Verfügung zu stellen.
... und über die Grenzen Ulms hinaus:
Durch den Krieg in der Ukraine und die vielen in Ulm ankommenden Geflüchteten hat ViMA aktuell eine besondere Funktion. Auf der Website  gibt es jetzt eine ukrainische Variante. Darüber wollen wir sprechen Es werden zahlreiche Informationen  im Großraum  zusammengeführt, die für Geflüchtete, Gastgeber*innen, Helfer*innen und andere Interessierte von Bedeutung sind (wo findet man was, wo kann man sich engagieren, etc). Dabei spielt die ukrainische Sprache derzeit eine große Rolle, das hilft den aus der Ukraine Ankommenden wie den vielen Helfer*innen, die Sprachverständigungsschwierigkeiten zu überwinden.

Aktuell wird Vima in Englisch, Rumänisch & Ukrainisch angeboten.

Die Platfom ViMA wird von ILEU e.V. (Institut für virtuelles und reales Lernen in der Erwachsenenbildung Ulm e.V.) betrieben. Ihr Aufbau wurde  im Rahmen des Projekts „Ulm4CleverCity – Smart City Modellstadt“ durch die Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm gefördert.

Links:

Seebrücke Ulm - Die Flüchtlingslage während Corona

Das Flüchtlingsproblem ist kein Problem, das nach der Anfangswelle je wirklich aufgehört hat und vor Allem kein Problem, das vor Corona Halt macht. Im Gegenteil, durch die Pandemie entstehen neue Probleme und viele schon schwierige Situationen haben sich verschlimmert. Die Seebrücke ist eine Organisation, die sich für die Aufnahme von Flüchtlingen und für ein offenes Europa einsetzt. Marcel und Elena arbeiten ehrenamtlich für die Bewegung und gehen genauer auf bestehende Probleme in der Thematik ein.

Hier findet Ihr mehr zur Seebrücke: https://seebruecke.org

Für den MVI Children Support in Moria könnt Ihr hier spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/87691-mvi-children-support

Seebrücke eine Internationale Bewegung

Der Verein menschlichkeit-ulm e.V. ist in der Flüchtlingshilfe seit 2015 tätig. Er bietet verschiedene Projekte an, die Geflüchtete Menschen aus aller Welt beim Thema Integration unterstützen. Er erklärt den Genitiv, wartet im Jobcenter, spielt Fußball, hält Händchen im Wartezimmer, organisiert Feste, backt Baklava, trommelt beim Handball und füllt komplizierte Formulare aus.
Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung aus der Zivilbevölkerung. Sie fordert sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme von geflüchteten Menschen. Sie will mehr Rettung statt weniger!

Gäste: Amer Alabdallah und Madlen Bayer vom Verein menschlichkeit-ulm e.V. , Sven Fauth und Marcel Emmerich von der Seebrücke ulm
Moderation: Michael Troost

Flüchtlingsrat Baden Würtemberg in Coronazeiten

Das Problem in den Flüchtlingslagern aufgrund von Corona, war noch vor ein, zwei Monaten in aller Munde. Durch die Geschehnisse in der Welt sind sie allerdings in den Hintergrund geraten. Die Probleme sind aber in der Zwischenzeit nicht verschwunden. Wer kümmert sich dadrum? Zum Beispiel der Flüchtlingsrat Baden Würtemberg. Lea Kaufmann hat mit Séan McGinley, Geschäftsführer des Baden Würtembergischem Flüchtlingsrat über das gesprochen was die Organisation macht und wie die großen Problemgebiete momentan aussehen.

Foto: S. Klübert

Das Coronavirus und Massenunterkünfte

Massenunterkünfte sind in Zeiten von Corona eine absolute Katastrophe. Aber nicht erst jetzt erheben sich Stimmen dagegen, sondern die gibt es schon eine ganze Weile. Aber gerade eine Quarantäne in einen von den Massenunterkünften ist extrem poblematisch. Das Recht auf Gesundheit wird den Menschen in diesen Lagern nicht gewährt und da darf nicht weggeschaut werden! Wir haben mit Helen Deffner, Günther Burkhardt von der Pro Asyl Bewegung und Tareq Alaows von der Seebrücke gesprochen.

Hört einfach mal hier rein!

Internationaler Tag der Migranten

Heute, den 18.12.2019 feiern wir den internationalen Tag der Migration. Aber was wird überhaupt genau gefeirt? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Migranten und Flüchtlingen? Das Alles und mehr jetzt in diesem Beitrag. 

FLÜCHTLINGE FRESSEN - Die neuste Aktion des Zentrum für Politische Schönheit :: freeFM Jugendredaktion

FLÜCHTLINGE FRESSEN. – So heißt die neue Aktion des Zentrums für Politische Schönheit.
Die Aktivistengruppe schockierte in den letzten Jahren schon oft mit polarisierenden Aktionen, so wurden zB. die Namen von hochrangigeren Managern und Lobbyisten der Rüstungsbranche veröffentlicht, mitsamt Adresse. Was rechtlich und ethisch sehr grenzwertig scheint, war ein Mittel zum Zweck, ein extremes. – Um die Persönlichkeiten in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die neue Aktion des Zentrums für Politische Schönheit ist noch extremer. So sollen 80.000 Euro gesammelt werden, um ein Flugzeug mit 100 Flüchtlingen aus der Türkei zu bezahlen. – Das Problem: Ohne Visum oder EU-Pass kommt man gar nicht erst in ein Flugzeug Richtung EU oder Deutschland, da müsste der Bundestag einen Paragrafen ändern....

Und was soll jetzt das extreme Mittel zum Zweck sein? Der Punkt mit dem FRESSEN. Denn um Druck auf den Bundestag aufzubauen, sollen in 10 Tagen, wenn das Flugzeug start, aber eben nicht Landebereit ist, Flüchtlinge von Tigern gefressen werden. Kein Scherz. Und ziemlich Extrem.

Das Zentrum für Politische Schönheit argumentiert, die extreme Aktion stoße auf Extreme Zeiten, zur Website flugbereitschaft.de – eine Anlehnung an das Lufttransportgeschwader der Deutschen Bundeswehr – haben die Politaktivisten auch ein Video veröffentlicht, in dem die Aktion erklärt und beworben wird. Das Ganze Unterlegt von Bildern – lustig-traurigen Bildern.

Die Aktion erzeugt verschiedenste Reaktionen. Kreuzberger-Onlineblogger Jubeln, andere sind da schon kritischer. So schriebt der RBB auf seiner Website:
„Das Bundesinnenministerium hat die Künstleraktion "Flüchtlinge Fressen" als "zynisch" bezeichnet. Das "Zentrum für politische Schönheit" will am Montag zwei Geflüchtete präsentieren, die sich angeblich von vier Tigern vorm Berliner Maxim Gorki Theater fressen lassen wollen - es sei denn, die Bundesregierung ändert ihre Einreisepolitik.“

Wir wollen uns dazu nicht äußern. Zu schwierig ist das Ganze. Hier gibt es weder Schwarz noch Weiß.

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