Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Pessoa

Spülstein - aus dem "Geschmacksverstärker"

Thomas Kling war ein sehr origineller und innovativer Lyriker, von ihm ist das im Titel genannte Gedicht zu hören. Weitere Gedichte stammen von Friederike Mayröcker und Ted Hughes. Jonathan Swift hat lange vor seinem Tod einen launigen Nachruf auf sich selbst verfaßt - in dieser Sendung wird aus der deutschen Übersetzung gelesen. Uwe Johnson und Fernando Pessoa (der am 30. 11. Geburtstag hätte) steuern "unruhige" Prosa bei. Und es gibt wie immer Musik: Jimi Hendrix-Kompositionen als Reggae zum Beispiel.

The Lake Isle of Innisfree

Das gleichnamige Gedicht von William Buster Yeats eröffnet die 87.Ausgabe von "Klassisch modern" - mitsamt der Übersetzung von Johannes Beilharz. Aus Kafkas Roman "Das Schloss" ist der Anfang des 3.Kapitels zu hören, von Hölderlin mehrere Abschnitte seines späten Gedichtentwurfs "Die Nymphe" und von Rilke ein Vierzeiller in französischer Sprache, in der Übersetzung des kürzlich verstorbenen Rätus Luck. Weitere Autoren, deren Texte in der Sendung gelesen werden, sind Fernando Pessoa, Sylvia Plath und Edo Popovic. Die Musik kommt u.a. von Anthony Philipps, Pater Gabriel, Amy Winehouse und Yes.

Auf Leben und Tod

... beziehen sich die meisten lyrischen und prosaischen Texte, die in dieser 84. Folge von KM zu Gehör gebracht werden. Autorennamen wie Pablo Neruda, Edgar Allan Poe und Charles Baudelaire deuten schon in diese Richtung. Zwischen den Texten Musik von u.a. Gary Brooker, Ritchie Blackmore, Peter Gabriel.

Vom Schwimmen in Seen und Flüssen (B.Brecht)

Mit einem sommerlichen Gedicht von Brecht startet die 81.Folge von "KM", in der Cream musikalisch den Ton angeben. Weitere Gedichte stammen von Paul Celan, Fernando Pessoa und Baudelaire. Als Nachtrag zur Donaufest-Sendung gibt's noch den Kurzprosatext "Das ist Isabella!" von Kafka

Pessoa: Ode an die Nacht

Im Zentrum dieser Sendung steht die Rezitation von Pessoas "Ode an die Nacht", weitere Texte stammen von Dylan Thomas, John Cage und Friedrike Mayröcker. Von Georg Büchner ist der Anfang der Novelle "Lenz" zu hören. Musik gibt es auch: Aerosmith, Jimi Hendrix, Neil Young sind einige Namen.

Dionysos - Seelenfreund eines Pferdes

"Seelenfreund eines Pferdes", so lautet der Titel eines Kurzprosatextes von Franz Kafka, der in der 74. Ausgabe von "Klassisch modern" zu hören sein wird. Daneben ein Statement zu Günter Grass' "Gedicht" und u.a. ein Abschnitt aus Ovids "Metamorphosen" zu den Umständen der Zeugung des Gottes Dionysos. Für das lyrische Element sorgen Edith Södergran und Fernando Pessoa, fürs musikalische die Four Seasons, Judas Priest, Ozzy Osbourne und andere.

Aus Finnegan's Wake

Aus James Joyce's Prosawerk "Finnegan's Wake" ist diesmal ein Abschnitt zu hören. Wie aber ergeht es Odysseus, nachdem er Nausikaa seine Schmeichelrede vorgetragen hat? Von Rilke wird das Gedicht "Unstete Waage" gelesen, sowie gleich zwei Gedichte von Alberto Caeiro alias Fernando Pessoa und das berühmte Gedicht "Die Hand, die unterschrieb" von Dylan Thomas, in der Übersetzung von Erich Fried. Musik von den Rolling Stones, Ronnie Wood, den Black Crowes, Scott McKenzie u.a.

Gedichte von Erich Fried

Zwei Gedichte von Erich Fried werden diesmal in der Sendung gelesen, Nelly Sachs und Fernando Pessoa steuern weitere Lyrik bei. Für Prosa sind James Joyce, Samuel Beckett, Franz Kafka und Thomas Mann zuständig. Und die Musik kommt von Pink Floyd, Wishbone Ash, Steve Winwood und anderen.

Ein Aufenthalt in der Hölle

Aus dem gleichnamigen Band von Arthur Rimbaud wird in der Sendung der Text "Alchimie des Wortes" gelesen. Arno Holz, Trakl, Hölderlin u.a. steuern hörenswerte Lyrik bei - und Hegel einige Sätze aus seiner "Logik".
Auf dem "Zauberberg" gibt es derweil einen Abschied.
Musik von Tom Petty, Van Morisson, Queen...

Jetzt wird's ernst auf dem Zauberberg

Zunächst kommt, im Wechsel mit Musik von Buddy Miles, Dave Davies, Queen u. a., die Lyrik zum Zuge: Louize Labe mit einem 1555er Sonett, in der Übersetzung von Rilke, Manfred Peter Hein und Samuel Beckett mit Prosa, die sich wie Lyrik liest. Dann aber wird's ernst auf dem "Zauberberg": Es sieht gar nicht gut aus für Joachim. Hat der so ersehnte Militärdienst im Flachland ihn zum Moribundus gemacht? Hans Castorp will sich Klarheit verschaffen und heftet sich an Hofrat Behrens' Fersen. Damit aber kommt er bei diesem gar nicht gut an...
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