Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Pink Floyd

Da kommt ein Mensch

Willkommen zur 275. Sendung - seit April 2009 gibt es jeden zweiten Dienstag "Klassisch modern", und das ohne jede Unterbrechung. Der "Mensch", der diesmal "kommt", stammt aus einem Gedicht von Sergej Timofejew, er wird begleitet u.a. von einem gewissen Franz Kafka, den wir mit seinem Originalmanuskript des "Process" unterm Arm im Studio erwarten - eingeladen wurde er jedenfalls. J.L. Carr ist ein englischer Prosaautor des 20. Jahrhunderts, dessen Werk erst in den letzten Jahren auf Deutsch erschienen ist. Aus dem kleinen, aber sehr feinen Roman "Ein Monat auf dem Land" gibt es eine Probe zu hören. Ebenso wie Musik: Für Spätaufsteher etwa das selten im Radio gespielte "Alan`s psychodelic Breakfast" von Pink Floyd aus dem Album "Atom Heart Mother".

Ernst blickende Lyriker

So der Titel eines Gedichts von Daniela Chana aus dem neuen Jahrbuch österreichischer Lyrik 2019. Neben Versen aus diesem Band gibt es Achtzeiler aus der von dem Ulmer Marco Kerler herausgegebenen "Flugschrift - Gedichte gegen Rassismus" zu hören, die vorigen Mittwoch bei AEGIS vorgestellt wurde.

Zwischen Mitternacht und Morgengrauen

"Between midnight and dawn, when the past is all deception.....", so lautet ein Vers in T.S. Eliot's drittem der Four Quartets, aus dem in der Sendung ein Abschnitt zu hören sein wird. Daneben je ein Gedicht von Özlem Özgül Dündar und von Mirjam Hesser, beide zum Thema "Bild". Erstmals in "Klassisch modern" eine Textpassage von Stefan Zweig - aus "Die Welt von gestern". Dazwischen gibt es Musik von Pink Floyd, Foreigner, Orange Betty u.a.

Vom Ende des Büros

So lautet der Titel eines Gedichts aus der soeben erschienenen Lyrikanthologie "Versnetze 11", geschrieben hat es F.A. Funke. Gleich zwei Beiträge stammen von Nicola Quass., sie werden etwa in der Mitte der Sendung gelesen, die außerdem u.a. Texte von Peter Weiss (aus der "Ästhetik des Widerstands") und Fernando Pessoa bietet.

Meine Lieblingstexte 2017

Bekanntes und Neues von Autoren der Weltliteratur - diesmal 2 Stunden lang!

Am Dienstag von 10 bis 12.

Wie käme man besser ins Neue Jahr als mit Poesie...

goldtante macht auf

.... ist ein Prosatext überschrieben, den SAID in der neuen Ausgabe der Münchner Literaturzeitschrift "außer.dem" veröffentlicht hat. Außerdem kommen u.a. Texte von Peter Handke, Dorothea Grünzweig und P.B. Shelley zum Vortrag. Sowie ein Gedicht von Bertha Pappenheim, einer Patientin Sigmund Freuds. Dazwischen Musik von den Black Crowes (plus Jimmy Page), Marilyn Monroe, Black Sabbath u.a.

High Noon für Klaus

Klaus' erste Platte war eine von Pink Floyd. Für ihn spielen wir heute im High Noon eine Stunde lang "Pink Floyd Live in Pompeii"...

Bauplan für etwas anderes

So heißt der Debutband von Judith Hennemann, der soeben erschienen ist. Weitere Gedichte von Pessoa, Sylvia Plath, Ted Hughes u.a. Und Musik von Styx, Anthony Philipps und Ronnie Wood. Nicht zu vergessen ein Kurzprosatext von Lilli Grün: Lendemain.

Die Füße hochgelegt

Zeit zum Füße hochlegen mit Musik von Alan Parsons, Pink Floyd, Whitesnake, Klaus Doldinger's Passport und dazwischen Texte von James Joyce, Rilke, Pessoa und anderen. Als passende Bekleidung dazu zu empfehlen: Bob Dylan's Leopard Skin Pillbox Hat. Mal ehrlich: Braucht es viel mehr?

Der Ton der Blechbüchse

in Rilkes einzigem Roman "Malte Laurids Brigge" durchläuft der Protagonist eine Schule der Sinne - so auch im Sehen und Hören. Wie klingt eine Blechbüchse? Wie Led Zeppelin klingen und wie Pink Floyd, davon kann sich der Hörer in der Sendung am Dienstag erneut überzeugen. Vor 30 Jahren erschien Marguerite Duras' feiner Roman "Der Liebhaber", daraus gibt es einige Abschnitte, die hoffentlich zum Selberlesen ermuntern. Wer dieses Buch nicht kennt, hat im Leben etwas versäumt! Und weil Frühling ist, ist es mal wieder Zeit, aus Hölderlins unvergleichlicher Ägäis-Hymne "Der Archipelagus" vorzulesen.

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