Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Theater

Theater Ulm - die beste Droge der Stadt

Am Theater gibt es für viele Bezeichnungen Abkürzungen, eine wahrscheinlich wenig bekannte ist GMD. Das steht für Generalmusikdirektor – den Mann, den das Publikum meistens nur von hinten sieht. Er ist der künstlerische Leiter des Orchesters, erarbeitet die Produktionen des Musiktheaters mit den Sänger:innen und Musiker:innen und dirigiert die Vorstellungen.
Seit Beginn dieser Spielzeit steht am Pult des Theaters Ulm ein neues Gesicht – Felix Bender, der von seinen ersten Eindrücken der Donaustadt und des Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm berichten wird.

Moderation: Rainer Markus Walter

Theater Ulm - die beste Droge der Stadt (82)

Als großes Sommer-Highlight plant das Theater Ulm das Musical «Dracula» auf der Wilhelmsburg. Das historische Gebäude bildet die ideale Kulisse für die Geschichte des berühmtesten aller Vampire. Mythen von Untoten sind wohl so alt wie die menschliche Angst vor dem schier unsterblichen Bösen und die Faszination für die blutsaugend erotische Macht der Vampire. Dieser könnte auch Mina Murray erliegen. Denn Graf Dracula, der Auftraggeber ihres Verlobten Jonathan Harker, ist ihr zwar unheimlich, doch zugleich gerät sie in seinen Bann. Um sie zu retten, muss Jonathan mit dem geheimnisvollen Professor van Helsing den Kampf gegen den gefährlichen Gegner aufnehmen.
Was seine Inszenierung ausmachen wird und wie die Proben zum Musical «Dracula» voranschreiten, darüber spricht der Regisseur Alex Balga gemeinsam mit der Musicaldarstellerin Alexandra-Yoana Alexandrova, die in der weiblichen Hauptrolle als Mina Murray zu sehen sein wird.

Gäste: Alex Balga, Alexandra-Yoana Alexandrova
Moderation: Rainer Markus Walter

Theater Ulm - die beste Droge der Stadt (79)

Den kleinen Kasten, der auf vielen großen Bühnen noch in den Boden eingelassen ist, kennen viele. Doch wer sitzt da eigentlich drin? Die ernüchternde Antwort – in der Regel niemand. Der sogenannte Souffleusenkasten ist meist nur noch ein Relikt aus vergangener Zeit. Die Souffleuse oder den Souffleur gibt es aber natürlich immer noch, nur sitzen sie heute meistens in der 1. Reihe oder auf der Seitenbühne. Sie oder er ist der rettende Engel bei Texthängern oder Gedächtnislücken. Manchmal werden sie auch offensiv ins Bühnengeschehen eingebaut und müssen sogar selbst Textpassagen übernehmen. Die Souffleuse ist schon während der Probenarbeit die ganze Zeit dabei – immer mit dem Textbuch in der Hand, um Textänderungen zu vermerken oder absichtlich inszenierte Pausen einzutragen. Denn, um bei den Aufführungen zu wissen, ob der/die Schauspieler:in gerade einen Texthänger hat oder die Stille einer Kunstpause geschuldet ist, muss sie das Bühnengeschehen von A-Z kennen.
Für den Beruf der Souffleuse oder des Souffleurs gibt es keine Ausbildung, in der Regel sind es Quereinsteiger:innen, die vorher häufig selbst Schauspieler:in oder Sänger:in waren und dem Zauber der Bühne nicht entkommen konnten.
Gäste: Ruth Dohle und Uta Gerdum.
Moderation: Rainer Markus Walter

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