Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Van Morrison

Ein Abend in Lima

Un Soir à Lima heißt ein Langgedicht von Fernando Pessoa, wenige Wochen vor seinem Tod im Herbst 1935 geschrieben. Auf Deutsch liegt es seit 2014 in der Übersetzung von Ines Koebel vor - in dem neuen Sammelband "Pessoa - Er selbst". Zusammen mit anderen bisher unbekannten Gedichten aus Pessoas "Schatztruhe" wird es in dieser Sendung gelesen.

Love is the Seventh wave

..heißt ein Lied von Sting, das in dieser Sendung zu hören sein wird, neben Musik von Van Morrison, Bruce Springsteen, Aretha Franklin u.a. Literarisch steht T.S.Eliot im Mittelpunkt, von dem der aktuelle Literaturnobelpreisträger Robert Zimmerman viel gelernt hat, Eliot erhielt die Auszeichnung 1948. Weitere Gedichte stammen aus der neuen Weihnachts-Anthologie des Reclam Verlags.

Ich liebe alle Dinge

So heißt ein Gedicht des chilenischen Lyrikers Pablo Neruda, das in dieser Sendung gelesen wird. Andere lyrische Texte stammen von Goethe, Raoul Ris, Judith Hennemann und Georg Trakl. Langsam geht Kafkas "Process" nun zuende, zumindest in dieser Sendung. Die beiden letzten gelesenen Abschnitte spielen beim Advokaten. Neu in der Sendung: Mme Bovary, Flauberts meisterhafter Roman in neuer Übersetzung. Dazwischen Musik u.a. von Van Morrison, Wishbone Ash, Fred Wesley

God the Eater

...so heißt ein Gedicht von Stevie Smith, und das ist gleich als erstes in der Sendung am Dienstag zu hören. Weitere Verse stammen von Else Lasker-Schüler, Rilke und Georg Heym. Das Jahr 1914 wird nicht nur in dem obligatorischen Ausschnitt aus Kafkas "Process" gewürdigt werden, sondern auch in Passagen aus "In Flandern und vor Verdun" aus der Zeitschrift SIGNUM.

Liebe und andere Formen des Terrorismus

....heisst der Text im Mittelpunkt dieser Sendung. Geschrieben hat ihn Julia Wörle, eine Autorin aus München. Und wenn man ihn liest - oder hört -, wird einem klar: Liebe ist Poesie, hat aber auch mit "Revolverschüssen", mit "Angstschweiß" und "vergeblichen Fluchtversuchen" zu tun. Eingerahmt wird die Lesung durch Lyrik und Prosa von Fernando Pessoa, Ernst Jandl, Dylan Thomas und Thomas Bernhard. Dazwischen erklingt Musik: Van Morrison, Ry Cooder, Grand Funk Railraoad u.a. bringen sie zu Gehör

Melancholia - Das fröhliche Leben

Viel Lyrik diesmal - von Manfred Peter Hein, Suleman Taufiq, Sylvia Plath, Federico Garcia Lorca, Markus Hallinger und - Hölderlin, mit dem spät, im Tübinger Turm, entstandenen "Fröhlichen Leben". Dazu von den Who der Titel "Melancholia", Van Morrison ist zu hören, Steppenwolf (aber nicht mit "Born to be - - -"), und, als einziger Prosatext, ein Auszug aus Kafkas "Prozess" - dabei geht es um die "scheinbare Freisprechung" und wie ein Künstler (hier der Maler Titorelli) diese erwirken kann.

Wie wenn am Feiertage...

Hölderlins gleichnamiges Hymnenfragment wird erstmals in dieser Sendung gelesen, dazu weitere Lyrik von Rilke und Pablo Neruda. Von James Joyce stammt ein Ausschnitt aus seinem Roman "Ein Portrait des Künstlers als junger Mann". Zum Tode von Donna Summers und Robin Gibb erklingt Musik aus den 70er Jahren, aber auch Neueres u.a. von Van Morrison, Maceo Parker und Amy Winehouse.

Lyrik von Brecht

Diesmal mit Schwerpunkt Brecht. Jeder kennt Bertolt Brecht als den Verfasser didaktischer Schuldramen und der "Dreigroschenoper". Weithin unbekannt ist seine Lyrik, von der in der Sendung einige Beispiele vorgestellt werden. Dazu das Neuste vom "Zauberberg", und zwar Genaueres über Hans Castorps Verliebheit in Madame Chauchat. Musik gibt es auch, von den Who über die Byrds bis zu Van Morrison

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