Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Klimawandel

10. Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende

Klimaschutz und Energiewende müssen mit mehr Tempo und Kraft umgesetzt werden, um großen Schaden durch die Klimakatastrophe von künftigen Generationen abzuwenden. Auch das Bundesverfassungsgericht kam in einem einschneidenden Urteil über das Klimaschutzgesetz im April zu dem Schluss, dass das bisherige zögerliche Vorgehen unsere Kinder und Enkel auf unzumutbare Weise belasten und einschränken würde.
So muss auch unsere Region auf schnellstem Weg klimaneutral werden. An vielen Stellen fehlt es aber noch an konkreten Maßnahmen. Wie also muss diese Energiewende hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung aussehen, für die regional nur Sonne und Wind als ausbaufähige erneuerbare Energiequellen zur Verfügung stehen? Welche Energiemengen müssen damit künftig gedeckt werden, und wo sollen diese Mengen herkommen, wenn über den heutigen Strombedarf hinaus für Wärmeversorgung und Mobilität ein großer Anteil dazu kommen wird?
Diesen Fragen widmet sich auch die diesjährige Ideenwerkstatt zur regionalen Energiewende. Wolf Probst ist seit der 1. Ideenwerkstatt Mitglied im Vorbereitungsteam und berichtet über die Vorbereitungen, über Notwendigkeiten und Schwierigkeiten der Energiewende und wie der AK Energie sich für ihre Überwindung einsetzt.
Gast: Wolf Probst
Moderation:

Das neue Energieförderprogramm der Stadt Ulm

Die Stadt Ulm will den Ausstoß von Treibhausgasen, die für den menschengemachten Klimawandel verantwortlich gemacht werden, deutlich senken, von 10,2 Tonnen pro Jahr und Einwohner im Jahr 2010 auf 2 Tonnen pro Jahr und Einwohner im Jahr 2050. Die Faustformel lautet: Alle zehn Jahre soll der Ausstoß an Treibhausgasen um zwei Tonnen je Einwohner sinken.
Ein wichtiges Instrument zur Einsparung von Treibhausgasen ist das Ulmer Energieförderprogramm. Seit 30 Jahren fördert die Stadt Ulm damit Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur rationellen Energieanwendung und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Seit 1991 wurden knapp 7,3 Millionen Euro an Ulmer Bauherrinnen und Bauherren ausbezahlt.
Gast Holger Kissner
Moderation: Michael Troost

Klimastreik für alle Generationen

Am Freitag findet auf dem Marktplatz in Ulm ein Klimastreik statt. Dieser Streik wird von der Bewegung Fridays for Future organisiert, die dem  Beispiel Greta Thunbergs folgt, die seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert. In Deutschland streiken seit über neun Monaten viele tausend junge Menschen. In ihrem im Frühjahr veröffentlichten Forderungspapier beruft sich die Bewegung auf das 1,5-Grad-Ziel und fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 sowie Nettonull bis 2035. Im Interview haben wir den Delegierten der Fridays for Future Bewegung von Ulm gefragt, was er mit dem Streik erreichen will und wen er auffordert mitzumachen.

Was bedeutet eigentlich Klimawandel?

Der Klimawandel ist in aller Munde, vor allem das sogenannte zwei-Grad-Ziel und wie es zu erreichen ist. Diese nehmen wir uns zum Anlass das Thema noch einmal ganz grundlegend anzusehen: Warum wandelt sich das Klima? Inwiefern ist dieser Wandel menschgemacht? Was haben Autofahren oder Rindfleisch damit zu tun? Welche Konsequenzen sind es, die nun bis hin auf höchste politische Ebene abzuwenden versucht werden?

Anschließend unterhalten wir uns mit dem Aktivisten Jonas über Klimagerechtigkeit, das Motto "System Change not Climate Change" und den Hambacher Forst.

Degrowth

Degrowth

Wie könnte unsere Welt ohne Wirtschaftswachstum aussehen? Die Antwort der Degrowth-Bewegung: Grüner, gemeinschaftlicher, besser!

Alejandro Ceballos und Daniela Beckmann von der Zugvögel Regionalgruppe Ulm sprechen über Beweggründe, Visionen und konkrete Ansätze, der Degrowth-Bewegung.

Du möchtest wissen wie viele Planeten dein Lebensstil verbraucht? Dann teste deinen ökologischen Fußabdruck.

Seiten

Klimawandel abonnieren