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Klassisch modern bringt Gedichte und Ausschnitte aus Romanen und Erzählungen klassisch moderner Autoren. Dazu Musik von Zappa, Pink Floyd, Black Sabbath u.a. - Schwerpunkt Siebziger bis Neunziger Jahre. Noch mehr Wortkunst unter www.wortkunstlauf.de. Im Studio: Moderiert und rezitiert von Jörg Neugebauer Weitere Infos: joerg.neugebauer@freefm.de

Interview mit Jörg Neugebauer:

http://www.freefm.de/node/4815

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Sand im Getriebe

... ist manchmal ganz gut, beinahe notwendig, wenn alles wie geschmiert läuft. So Günter Eich in seinem gleichnamigen Gedicht aus dem Hörspiel "Träume". Sand im Getriebe der damals dominierenden Männerwelt sein wollte Virginia Woolf, die am 25. Januar Geburtstag hat. Ihre Texte sind noch immer höchst lesenswert. So wie heute die von Michel Houellebecq, dessen neuster Roman soeben erschien. Es gibt also viel zu hören in dieser Sendung, der mittlerweile 325. Natürlich auch Musik, von Elvis Presley, Pink Floyd, John Mayall u.a.

Leichtbauweise

Aus dem jüngst erschienenen Ilse-Aichinger-Wörterbuch diesmal ein Text zum Thema "Verschwinden". Was ist verschwunden, das alte Jahr? Corona vielleicht? Hören wir, wie sie es meint. Dazu Auszüge aus dem aktuellen Roman "Das Land der anderen" von Leila Slimani. Und vieles mehr. Texte in (oder über) "Leichtbauweise", zusammengestellt von Erich Unglaub. Musik von Otis Redding, Led Zeppelin u.a.

Die Zumutung des Atmens

Aus Ilse Aichingers so betitelter Rede zur Verleihung des Franz-Kafka-Preises 1983 gibt es in dieser Sendung einen Ausschnitt zu hören. Und mindestens einen aus der aktuellen Publikation des kleinen aber feinen Black Ink Verlags: "sprich: malhorndekor und barbotine" von Frank Milautzcki und Armin Steigenberger. Gedichte von Hölderlin und Eichendorff sowie Prosa von Virginia Woolf sind ebenfalls Teil des Programms. Und noch einiges mehr....

Ich merke mich nur im Chaos

... so ein Buchtitel von Thomas Brasch. Dessen Leben wurde ja jüngst recht eindrucksvoll verfilmt - ein guter Anlaß, etwas Geschriebenes von ihm zu lesen! Robert Musil, Virginia Woolf und Ilse Aichinger sind auch mit Texten in dieser Sendung vertreten. Dazwischen ertönt Musik: Dhafer Youssef z.B., gefolgt von AC/DC und gleich mehrere Titel von der neuen, höchst hörenswerten Hattler-CD "Sundae".

Salut au monde

So heißt es in einem Gedicht von Walt Whitman aus seinen "Leaves of Grass". Und dieser Welt-Enthusiasmus durchzieht das ganze Werk, an dem der Dichter sein Leben lang gearbeitet hat und wofür er anfangs verspottet wurde. Ebenfalls in dieser Sendung: Ein Auszug aus Rayna Breuers lesenswertem, ja heiterem Roman "Platte 317", der soeben im Ulmer danubebooks Verlag erschienen ist. Und es gibt Gedichte aus der neuen Poesieagenda 2022. Musikalisch sind wir mit Mark Knopfler unterwegs, mit Foreigner und mit Deep Purpe. Oh, well....

Hellhörigkeit

...ist eine Prosaskizze von Robert Musil überschrieben, die in der Sendung zu hören sein wird. Daneben geht es um den Roman, der soeben mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnet wurde: "Blaue Frau", sowie um einen kurzen Aphorismus von Nietzsche aus der "Fröhlichen Wissenschaft". Ist das schon alles? Man wird sehen. Und hören. Ganz hell....

Den Wein brachte die Flaschenpost

Dagegen ist nichts zu sagen, wenn der Wein nur gut ist! Der Titelvers stammt jedenfalls aus dem Gedicht "Einladung" von Rose Ausländer. Weitere Gedichte von Ezra Pound und Umberto Saba. Prosa gibt es auch, und zwar von Hans Fallada. Dazwischen Musik mit Deep Purple, den New Trolls u.a.

Temporäre Ekstasen

Ende September trafen sich jede Menge Rilke-Enthusiasten in Triest und auf Schloss Duino, dem Ursprungsort der berühmten "Duineser Elegien". In der Sendung wird darüber berichtet, was auf dem Treffen so los war - und das war allerhand. Auch gibt es dazu passende Gedichte zu hören, neben solchen von Rilke auch welche von Umberto Saba und Giacomo Leopardi. Mit Musik wird ebenfalls nicht gegeizt: Jimi Hendrix, Jane Birkin, Deep Purple u.a. stehen auf der Abspielliste.

Auf der anderen Seite des Monds

...klingt nach Pink Floyd, ist aber ein Gedicht von Hilde Domin. Außerdem gibt es die Kurzstory "Wie Sunny Dawn begann" von d.a.levy zu hören - erstmals auf deutsch erschienen! Und Auszüge aus dem großartigen "Gedicht an die Dauer" von Peter Handke. Die Musik kommt, anläßlich des Todes von Charlie Watts, diesmal ausschließlich von den Stones.

Genius Loci

Der Geist des Ortes, darum geht es unter anderm in dieser Sendung, also darum, wie Orte eine bestimmte Aura haben können, ein Energiefeld, das sich auch in künstlerischen Formen manifestiert. Der Lake Tahoe beispielsweise oder auch Patmos, die "heilige Insel". In der Popmusik wäre der Laurel Canyon zu nennen. Neben Robert Hass und Hölderlin kommen Rilke und Kafka mit kurzen Texten zur Sprache. Und es gibt ein beeindruckendes Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff zu hören.

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Dienstags 11.00 – 12.00 Uhr Nur gerade Wochen

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30. März 2009

Redaktion

Jörg Neugebauer
joerg.neugebauer@freefm.de

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