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Zukunftsstadt 2030

Zukunftsstadt 2030

Die Stadt Ulm ist unter den letzten 8 in dem bundesweit ausgetragenen Wettbewerb ´Zukunftsstadt 2030´ gelandet. Dadurch wird der Stadt Ulm Geld zur Verfügung gestellt, um nachhaltige Lösungen in Aufgaben wie, Klimawadel, Digitalisierung und dem demographischen Wandel zu finden. Das Digitalisierungsprogramm von Ulm, soll nun in die Tat umgesetzt werden. Ich habe mit Sabine Richter und Sarah Wäschler geredet, die bei dem Projekt ´Zukunftsstadt 2030´ mitarbeiten und sie gefragt, was das denn für die Ulmer Bürger eigentlich bedeutet.

 

Auf in die Zukunft!

v.l.: Anja Karliczek, Gunter Czisch, Sabine Meigel, Ronja Kemmer. ©Stadt Ulm

In Ulm wird die Zukunft selbst in die Hand genommen. 

Als eine von acht Städten ist Ulm die einzige süddeutsche Kommunge, die sich nun "Zukunftsstadt 2030" nennen darf. Das Ulmer Projekt "Nachhaltigkeit digital gestalten - Internet der Dinge für ALLE" soll zur nachhaltigen und vor allem digitalen Stadtentwicklung beitragen und wird nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Umsetzungsphase in den nächsten drei Jahren gefördert. Für die konkrete Realisierung des Konzepts haben wir mit der Prolektleiterin Sabrina Richter gesprochen. 

 

Themenwoche mit agzente plus – Zukunftsstadt 2030

Zukunft gemeinsam digital gestalten" lautet das Motto der Zukunftsstadt Ulm 2030. Ulm hat es wieder mal geschafft – nach zwei erfolgreichen Runden hat die Stadt mit ihrem Konzept überzeugt und auch den Zuschlag für Phase drei des Bundeswettbewerbs „Zukunftsstadt 2030“ erhalten. Und das als eine von nur 7 Städten aus ursprünglich 180 Mitbewerbern und einzige Stadt in Süddeutschland! Grund zum Feiern für Sabine Meigel und ihr Team der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm. Aber es geht gleich weiter: Unter dem Motto „Wir bringen Innovation in die Stadt“ heißt es in der dritten Phase, die bisher erarbeiteten Vorschläge und Konzepte zur Digitalisierung als Beitrag einer nachhaltigen Stadtentwicklung in der Praxis zu testen und in Form von „Reallaboren“ zu vier verschiedenen Themenfeldern in den Stadtteilen umzusetzen.* 
Wie es also mit der Zukunftsstadt Ulm weitergeht, erfahren wir heute in unserer Sendung Plattform. Zu Gast ist Sabine Meigel von der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm. Schaltet also ein. Los geht's um 16:00 Uhr. Moderiert wird die Sendung von Rudolf Arnold.

*agzente plus

Jetzt gehts ans schaffa!

Am 12. November hatte das Ulmer Rathaus für die Presse geladen. Der Anlass war der erneute Erfolg der Stadt Ulm bei der Teilnahme am bundesweiten BMBF-Wettbewerb „Zukunftsstadt 2030“. Dabei hatte sich Ulm zusammen mit sechs anderen Städten gegenüber insgesamt 50 Städten durchgesetzt und kann nun in die dritte Phase des Projekts einsteigen.

Das Ulmer Konzept dreht sich um die nachhaltige und für die allgemeine Bürger*innenschaft zugängliche Digital-isierung. Schon bei der Konzeptentwicklung wurde dabei auf eine breite Partizipation auch von Seiten der Bürger geachtet. Zusammen mit den Projektpartnern aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Bildungseinrichtungen sollen diverse Aktivitäten nun fokussiert und weiterentwickelt werden. So wurde bereits die langlebigen Ulmer Münster Platine im Rahmen der unterschiedlichen Teilprojekte entwickelt und der Aufbau des flächendeckenden LoRaWAN Netzwerkes im Ulmer Stadtgebiet geleistet. Auch im entstandene Stadtlabor "Verschwörhaus", nicht zuletzt mit dem ersten 10 Gbit-Ethernet-Anschluss der Stadt Ulm ausgerüstet, soll mit Unterstützung der gebildeten Community Techniken ausprobiert und Diskussionen über Chancen und Risiken der Digitalisierung geführt werden.

Nebst der Erforschung von konkreten technischen Lösungen für den Themenkomplex Mobilität, Verwaltung und Informationen, ist insbesondere ein Schwerpunkt des Ulmer Konzepts das Nahebringen und Vertrautmachen von neuen informationstechnischen Medien und Technologien. Alle Bürger*innen, ohne jede Voraussetzung, sollen dabei zur digitalen Teilhabe befähigt werden. Das „Verschwörhaus“ soll dazu weiter zu einem Haus der Digitalisierung ausgebaut werden und als zentraler Treffpunkt für die Bürger*innenschaft dienen. Dort können Interessierte und Hilfesuchende auch in Zukunft Orientierung im digitalen Dschungel finden. Aber auch Räume und Möglichkeiten zur eigenen Entwicklung von Projekten wie z.B. die Produktion von eigenen digitalen Radio- und Fernsehinhalte sollen bereitgestellt werden.
Wir haben insbesondere mit Sabine Meigel von der Projektleitung und Dr. Markus Marquard, verantwortlich für das Themenfeld Bildung, gesprochen. Die Interviews könnt ihr rechts in der Audiospalte nachhören und gleich herunterladen.

 

 

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