Armut

Müllstadtkinder Kairo e.V. - Carola Baum

Nachdem sie beim letzten Mal ganz allgemein über den Verein gesprochen hat, wird Carola Baum heute mehr über die konkrete Arbeit mit Straßenkindern, Patenschaften, den Kindergarten und die individuelle Unterstützung von Familien erzählen. Beginnen wir mit einem unschönen Bild: "Menschen sitzen zwischen hohen Abfallhaufen und trennen Papier von Plastik, Metall von Essensresten und sonstigem Unrat. Dinge, die wiederverwertet werden können, kaufen Firmen auf und die Menschen leben von dem Erlös. Der Rest bleibt auf den Sortierplätzen und Straßen liegen." So sieht der Alltag (auch) vieler Kinder im Moloch Kairo aus. Dementsprechend groß sind die Probleme, mit denen diese Menschen jeden Tag zu kämpfen haben - Staub, Schmutz, Gestank, Krankheiten und enorme hygienische Probleme. Um dem entgegenzuwirken gründete sich vor 20 Jahren im Ostallgäu der Verein Müllstadtkinder.

Mittlerweile gibt es vier große Bereiche in denen sich Carola, Frank & Co. engagieren. Zum Beispiel treffen sich jeden Montagabend heimatlose Straßenkinder in Kairo auf einem vom Verein angemieteten Sportplatz – ein geschützter Ort, an dem sie Essen bekommen, miteinander spielen können und vor allem Raum für wichtige Gespräche über ihre Lebenssituation finden. Außerdem wurde, wie gesagt, ein Kindergarten, der Wadi Hof, eingerichtet. Der Verein vermittelt auch persönliche Patenschaften. Über all das und weitere Möglichkeiten der individuellen Unterstützung von Familien in einer Müllstadt spricht Carola heute mit Michael Troost.

Demokratie und Armut

Demokratie ist nicht selbstverständlich. Und genau damit beschäftigen wir uns in dieser Ulmer Freiheit. 

Zu Demokratie gehört auch das Zuhören, das Gehört werden, das Reich sein, aber auch das Arm sein. Armut ist ein Zustand der mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen bedroht. In 2025 stieg der Anteil von Betroffenen weiter, insbesondere Armut in Alter ist ein ernstes und gravierendes Thema. Etwa ein fünftel der Rentner ab 65 Jahren sind von Altersarmut betroffen. Dazu haben Simon und Stella einen Beitrag gemacht, denn sie haben den altersarmut Ulm nein e. V. dazu befragt. 

Außerdem wird es heute um die Auswirkungen von Kritik auf die Psychologie gehen. Carolin, eine Praktikantin aus der Redaktion hat sich damit genauer befasst und wird in einem Beitrag davon berichten.

Schaltet ein auf der 102,6 MHz oder hört in der Mediathek mit. Nachhören ist für 7 Tagen auch möglich.

Hunger

Ein leerer Teller.

Millionen Menschen weltweit sind unterernährt, mangelernährt, oder haben gar nichts zu essen. Gibt es einfach nicht genug Nahrung für die explodierende Weltbevölkerung, oder ist das Essen schlicht falsch verteilt? Die Vereinten Nationen haben dem Hunger den Kampf angesagt, aber die Weltgemeinschaft scheitert seit Jahren an der Lösung dieses Problems.

Wir widmen eine Stunde dem leeren Teller.

Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e.V.

Lothar Klatt

Lothar Klatt ist Vorstand im Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e.V. und spricht heute über die Arbeit im Verein sowie aktuelle Projekte. Der Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht die Lebensbedingungen Geflüchteter in Ulm und der Region zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, betreibt der Verein entsprechende Öffentlichkeitsarbeit, stellt durch Veranstaltungen Begegnungen zwischen deutscher und ausländischer Bevölkerung her, nimmt öffentlich Stellung gegen Ausländerfeindlichkeit und fördert die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen

Spenden für geflüchtete auf Lesbos

Die Situation auf der griechischen Insel Lesbos ist immernoch kritisch. Laut UNO befinden sich immernoch ca. 12 Tausend geflüchtete auf der Insel. Durch den Ukraine Krieg sind die dort gestrandeten Flüchtlinge aus dem Fokus geraten. Menschlichkeit e.V. sammelt gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat spenden für diese Menschen.

Im gespräch mit Elena von Menschlichkeit e.V. haben wir erfahren was gebraucht wird, warum spenden benötigt werden und wo man diese abgeben kann.

Armutsbekämpfung in Tibet – keine Wohltat

Seit 2014 verfolgt Chinas Präsident Xi Jinping eine Strategie zur Bekämpfung der Armut in seinem Land. Die Ergebnisse sind nicht sehr transparent. Die meisten Tibeter würden jedenfalls gern auf die „Segnungen“ dieser Programme verzichten. Warum? Das untersucht die Sendung und kommt zu dem Ergebnis: Alle Maßnahmen von Präsident Xis Kampagne zur Armutsbekämpfung haben für die Tibeter fatale Auswirkungen.

Dazu gibt es wieder Meldungen und natürlich Musik.
Redaktion: Sonja Putz und Bernd During von der Tibet Initiative Deutschland e.V. Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Bildung ist die Basis von Gleichberechtigung und Wohlstand!

Warum ist die Bildung bei Mädchen in Entwicklungsländern so wichtig? Wie sieht eine Welt, in der Mädchen in Entwicklungsländern die selben Chancen haben auf eine gute Bildung, wie Jungen? Und wie sieht die Situation momentan aus? Fragen über Fragen. Diese Fragen und noch mehr werden in diesem Beitrag beantwortet. 

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