News

Ulmer Eisenbahnfreunde e.V.

Reinhard Mallow

Seit über 50 Jahren sorgt ein Verein in Baden-Württemberg dafür, dass den Lokomotiven das Rauchen nicht abgewöhnt wird. Im Jahr 1971 in Ulm gegründet und mit vier Standorten in Amstetten, Gerstetten, Karlsruhe und Stuttgart im Ländle gut aufgestellt, befahren die Ulmer Eisenbahnfreunde mit ihren Dampflokomotiven und historischen Zuggarnituren die Gleise von Bundes- und Privatbahnen zum Vergnügen vieler Familien und Enthusiasten. Die gut 500 Mitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, der Nachwelt so lange wie möglich das Erlebnis Dampfmaschine und Reisen wie in vergangenen Zeiten ermöglichen zu können. Ein zunehmend schwieriger werdendes Unterfangen. Kostenexplosionen und die stetig abnehmende Zahl an erfahrenen Fachkräften fürhistorische Schienenfahrzeuge stellt den Verein vor große Herausforderungen.

Inklusion - wie weit ist Ulm?

"Wer Inklusion will findet einen Weg, wer es nicht will findet Ausreden" so heißt das neue Buch von Raul Krauthausen. Wir haben das zum Anlass genommen uns in Ulm umzuhören welche Ideen und Projekte es zum Abbau von Barrieren gibt. Unter anderem konnten wir mit dem Inklusionsbeauftragten der Stadt Oliver Arnold sprechen. Raul Krauthausen konnten wir ebenfalls persönlich zum Thema Inklusion interviewen. 

 

Fühl halt mal!

Katha Pauer fühlt. Fühlt ihr Konzert-gefülltes Jahr, fühlt es im Studio, fühlt die Musik und ihre neue EP. Die trägt den Titel "Fühl halt mal". Sie erzählt im Interview über die EP, über ihre Gefühle bei ihrem ersten Auftritt, dem ersten Release, ihrer Entwicklung und bei der neuen EP nächste Woche "Fühl halt mal mehr". Morgen Abend um 20:00 spielt sie bei "Stürmt die Burg" in der Willhelmsburg. 

Von Distanz zu Dissythekid zu Dissy

Till Krücken aka Dissy ist in Erfurt aufgewachsen und hat dort seine Liebe zur Musik entdeckt. Schon in jungen Jahren schreibt er Songs und verkauft seine erste EP auf dem Schulhof. Und dann gehts los. Drei EPs und drei Alben seitdem und aktuell gibts wieder neuen Stoff. Zwei neue Singles auf ein Mal. "Push" und "9 Uhr". Auf mehr Musik lässt sich auch nicht lange warten und Content kommt auch durch die "Nie wieder Society Tour". Ende November startet Dissy in Berlin und beendet die Tour in seiner Heimatstadt Erfurt zum großen Finale. 

Klaus Martach: Mit dem Rad durch Asien

Klaus Martach

Mit dem Fahrrad durch Asien reisen. Für viele klingt das unmöglich, für Klaus Martach jedoch nicht. Er leidet an einer Art chronischen Blutkrebs und hat durch eine verkürzte Lebenszeit. Für ihn und viele andere ist Radfahren ein Lebensspender. Warum er Biking for Water for Life (bwl) und die 3+-Brunnen-Radtour quer durch Südostasien ins Leben gerufen hat, an welcher Krankheit er genu leidet und ob er noch lebt, weil er Fahrrad fährt, erfahrt Ihr in der heutigen Plattform.

Danube Streamwaves Soundmap #1 - Geschichten von Budapest

Die ungarische Ausgabe des Danube Streamwaves Soundmap-Podcasts enthält kurze - und hoffentlich interessante - Geschichten über verschiedene Orte, Bezirke und Stadtteile von Budapest.
Wie wurde aus der Siedlung des Römischen Reiches an der Donau die Hauptstadt Ungarns, wie wurde aus der bedeutenden Werftinsel eines der wichtigsten Musikfestivals Europas, was geschah mit dem jüdischen Viertel und stimmt es, dass der Gellértberg von Budapest von Hexen besetzt war?
In der Show reisen wir durch die Zeit und stellen ikonische Orte vor - wie die Bäder, die Werftinsel, eines der ältesten Gebäude und seine Geschichte - und wir versuchen herauszufinden, was hinter den Geschichten und Mythen dieser Orte steckt.

Nähkästchen: Plattform Moderation

Heute ist die Plattform überlaufen mit Moderatoren. Vier unserer Plattform Moderatoren Michael Troost, Rudolf Arnold, Julius Taubert und Max Strauß erzählen über ihre Erfahrung hinter dem Mischpult. Wie bereiten sie sich auf eine Sendung vor? Wie läuft eine Sendung ab? Haben sie nach all den Sendungen immernoch Lampenfieber? Über diese Fragen und viele mehr plaudern die Moderatoren aus dem Nähkästchen. 

Under Pressure

Mit 100 Arbeiten von 18 Künstlerinnen und Künstlern gibt die Ausstellung einen  Überblick über die aktuelle Szene der Druckgrafik in Guadalajara. 

Sie greifen auf ein breites Spektrum tradierter Bildmotive zurück, in denen sich ihre  Auseinandersetzung mit der kulturellen und nationalen Identität spiegelt.  Ihre Bildsprache ist rätselhaft und erzählerisch zugleich, sie wirft einen Blick auf die  eigene und kollektive Identität. 

Der Animismus der indigenenn Kulturen und das zyklische Denken von Tod und Wieder geburt begegnen aktuellen Themen wie der politischen Problematik des Drogenhan dels, den Fragen sozialer und ethnischer Gerechtigkeit und dem Post-Kolonialismus. "Cholos", Azteken-Könige, Ikonen und Symbole präkolonialer Kulturen, mythologische  Figuren, als auch die Lotterie, die lucha liebre, Teufel und Sirenen sind einige Beispiele  eines ikonografischen Vokabulars, das von einer jungen Generation von KünstlerInnen  neu interpretiert wird; sie verweben Tradition mit Gegenwart. 

In den letzten Jahrzehnten haben sich in Mexiko verschiedene Grafikzentren  hervorgetan, jedes auf eine charakteristische Art und Weise. Die Grafik in Oaxaca  ist sehr politisch, es ist eine Ästhetik des Protests, während beispielsweise in  Aguascalientes die Grafik stark an mexikanische Traditionen gelehnt ist. In Guadalaja ra treten experimentelle Strömungen hervor, viele verschiedene Stile entstehen zeitgleich. 

Kuratorin Silvia Keppler sowie die Künstler Daniel Neufeld und Óscar Basulto erzählen über die Ausstellung. 

Schwarz Weiß - Tanzperformance von Domenico Strazzeri

In fünf Tanzstücken loten vier Choreographinnen und zwei Choreographen mit der Strado Compagnia Danza starke Kontraste aus. Schwarz-Weiß-Denken ist weit verbreitet, aber gefährlich: Es lässt nur Alles oder Nichts zu. Erfolg oder Scheitern. Sieg oder Niederlage. Perfekt oder geht-gar-nicht. Unsere schnelllebige, stark medial geprägte Welt begünstigt dieses Denken. Wenn die Komplexität der Wirklichkeit unüberschaubar und bedrohlich wirkt, wenn Informationsfluten auf kurze Aufmerksamkeitsspannen treffen, gewinnt das Denken in Extremen an Attraktivität.

Dabei sind Extreme in Wirklichkeit völlig unwahrscheinlich. Das Leben spielt sich zwischen den Polen ab: auf dem gesamten Farbfächer. Ob wir diese Farben sehen und wertschätzen oder nicht, liegt an uns. Der Abend bietet fünf Annäherungen an dieses Thema, von politischen wie gesellschaftlichen, globalen wie intim-persönlichen Standpunkten aus. Und fügt sich zu einer getanzten Liebeserklärung an die Farben im Leben.

Seiten

News abonnieren