
A Room Within A Room
Musik besitzt eine Magie, die sich greifbar anfühlt – eine Musik, in der man die menschliche Handschrift heraushört. In einer zunehmend digitalisierten und optimierten Welt wirkt dieses Gefühl von Menschlichkeit wichtiger denn je – ein Umstand, den Gia Ford bei der Arbeit an ihrem neuen Album „A Room Within A Room“ erkannte. Genau dieser rote Faden zieht sich durch das zweite Album der 29-Jährigen. Die Künstlerin aus Sheffield – zu deren Fans unter anderem Elton John zählt und die bereits für ihr 2024 veröffentlichtes Debüt „Transparent Things“ von der Kritik gefeiert wurde – wollte, dass die Hörer das Album nicht nur hören, sondern auch spüren können.
„In der heutigen Zeit, in der alles so stark voneinander getrennt und digital ist, wollten wir, dass man die Menschen dahinter hört und spürt, dass tatsächlich Menschen in dem Raum anwesend waren, in dem wir die Musik aufgenommen haben“, sagt sie. „Bei vielen heutigen Musikproduktionen höre ich nicht mehr heraus, dass sie von Menschenhand geschaffen wurden. Sie wirken bis zur Unkenntlichkeit optimiert, und ich frage mich oft, warum sie überhaupt entstanden sind. Ich verstehe nicht, welche Botschaft sie vermitteln wollen.“ Diese Menschlichkeit und Greifbarkeit sind auf „A Room Within A Room“ durchgehend spürbar – einem Album, dessen erste Keime bereits im prachtvollen Opener „Liberty“ angelegt waren. Dieser mitreißende Song besticht durch üppige Instrumentalpassagen, die an Radiohead, die „Aladdin Sane“-Ära von David Bowie sowie an U2 erinnern.
| 1 | Liberty |
| 2 | Diamonds Coming Down |
| 3 | At Least For Now |
| 4 | Standing Beneath The Dream |
| 5 | Cathy |
| 6 | A Spy In The House of Love |
| 7 | God |
| 8 | Shell |
| 9 | I Guess My Time Has Come |
| 10 | How Do I Reply? |
| 11 | Versions Of You |




























