Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Digitale Agenda

LoRaWAN - ein Netz für das Internet der Dinge in Ulm

Seit Sommer 2020 zeigt die Stadt Ulm auf dem Weinhof mit dem "LoRaPark" (https://lorapark.de/) einen Schaugarten für sensorbasierte Lösungen für den städtischen Alltag - all diese sensorbasierten Lösungen funktionieren über LoRaWAN. LoRaWAN ist ein Netz für das Internet der Dinge, das von der ehrenamtlichen Ulmer TTN Community und der Unternehmerinitiative initiative.ulm.digital nach Ulm geholt wurde. Dieses Netz ist offen und kostenlos für Alle nutzbar, damit in Ulm und Umgebung für alle interessierten Bürger und Unternehmen eine Infrastruktur geschaffen wird, mit der das Internet der Dinge für jeden greifbar wird und sich ein direkter Nutzen für die Bürgerschaft ableitet.

Was genau hinter LoRaWAN steckt, wie's funktioniert, wie dieses Netz für das Internet der Dinge nach Ulm gekommen ist und wie interessierte Bürger:innen selbst aktiv werden können - darum gehts heute in unserem Podcast mit Mattihas und Jakob von der Ulmer TTN Community.

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Interkommunale Zusammenarbeit bei Open Source Software Entwicklung

Im Rahmen ihrer Förderprojekte versuchen sich die Stadt Herrenberg und die Digitale Agenda der Stadt Ulm an der etwas anderen Art der kommunalen Zusammenarbeit - und zwar an gemeinsamer Weiterentwicklung von Freier/Open-Source-Software. Beide Städte arbeiten mit der freien Software "digitransit", einer Mobilitätsauskunft, die verschiedene Verkehrsmittel miteinander verknüpft und so die beste Route ans Ziel errechnet. Digitransit wird von der Verkehrsbehörde in Helsinki unter freier Lizenz entwickelt, was es Dritten erlaubt, den zugrundeliegenden Code der Software kostenlos anzuschauen, zu benutzen, weiter zu verbreiten und auf einen anderen Anwendungsfall anzupassen. Und genau das machen Ulm und Herrenberg zusammen. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, wie genau sie aussieht, warum auch hier Zusammenarbeit zwischen Kommunen wichtig ist aber auch über welche Probleme die Städte stolpern - darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge mit Ansgar und Katharina. 

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Offen Daten in Ulm, um Ulm und um Ulm herum

Die Digitale Agenda der Stadtverwaltung Ulm arbeitet an innovativen und digitalen Lösungen für die Ulmer Bürgerschaft und die Ulmer Stadtverwaltung. Dabei arbeitet das Team in verschiedenen Förderprojekten, die alle das Querschnittsthema Offene Daten verbindet. Um eine Stadt nämlich clever. offen. für alle. nachaltig. zu gestalten, sind offene Daten essentiell. In dieser Podcast Folge möchten wir darüber sprechen, was offene Daten eigentlich überhaupt sind - und was man damit machen kann. Im Gespräch finden wir nicht nur zusammen heraus, warum offene Daten für eine Stadt wichtig sind, sondern auch, wie jeder einzelne davon profitieren kann.

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Umwelt, Energie, Ver- und Entsorgung und Digitalisierung - wie passt das zusammen?

In dieser Podcastfolge ist Kai Weinmüller, vom Ulmer Initiativkreis für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. zu Gast. Er betreut im Förderprojekt Zukunftskommune der Stadt Ulm unterschiedliche Projekte im Handlungsfeld "Umwelt, Energie, Ver- und Entsorgung". In seinen Projekten geht es darum, die Möglichkeiten der Digitalisierung und innovative nachhaltige Ansätze zu verbinden - und das dort, wo die Menschen Veränderungen zuallererst wahrnehmen – im Quartier vor Ort. Pilotgebiet ist der Eselsberg. 
Hier erfahrt ihr, was aktuell im Bereich Balkon-Photovoltaik, Smarte Hochbeete, Essbare Stadt und Klimasensorik in Ulm passiert und wo ihr die Projekte vor Ort anschauen könnt. 

Linkliste
- Projekt Balkon PV
- Projekt Essbare Stadt
- Projekt Luftqualitätssensoren
- Projekt Smarte Hochbeete
- Homepage Digitale Agenda
- Homepage unw

Wer und was ist die Digitale Agenda?

Die Digitale Agenda der Stadtverwaltung Ulm arbeitet an innovativen und digitalen Lösungen für die Ulmer Bürgerschaft und die Ulmer Stadtverwaltung. In der ersten Folge dieser neuen Podcastreihe geben Katharina Schweiger und Nathalie Wingartz einen Überblick über die Digitale Agenda, das dahinterstehende Team sowie die dort laufenden Projekte. Sie zeigen zudem auf, wie die Digitalisierung unter anderem die Bereiche Mobilität, Umwelt, Bildung und Verwaltung bereichern kann und inwiefern die Bürger*Innen davon profitieren. Weitere zentrale Themen sind Offene Daten und Bürgerbeteiligung.

Linkliste
- Homepage Digitale Agenda
- Anmeldung zum Newsletter
- genaue Projektbeschreibungen
- Twitter @ulm2030
- Homepage Verschwörhaus
- Termine Verschwörhaus 

Der LoRaPark Ulm

Matthias Schneider, Sarah Waschler

Am 22.7.2020 wurde der LoRaPark am Weinhof eröffnet. Mit dem LoRaParks in Ulm wird das Internet der Dinge und LoRaWAN rund um den Weinhof erlebbar und für alle zugänglich gemacht. Der LoRaPark ist das Ergebnis eines von der Stadt Ulm im Rahmen der Zukunftsstadt 2030 ausgeschriebenen Innovationswettbewerbs, den die citysens GmbH gewonnen hat. Der Schaugarten für sensorbasierte Lösungen bietet anschauliche Anwendungsbeispiele für das Internet der Dinge. Hier können Sie erleben, wie Sensoren und darüber gewonnene Messwerte gewinnbringend eingesetzt werden können
Gast: Sarah Waschler, Matthias Schneider
Moderation: Michael Troost

Onlineshop für alle Lebensmittelhändler

Die Digitale Agenda der Stadt Ulm, der Innenstadtdialog Ulm und das Ulmer City Marketing kooperieren mit Emmas.app. Das bedeutet, dass bis zum Ende der Coronakrise Lebensmittelhändler ihren eigenen Onlineshop einrichten können. Das geht Kinderleicht und ist dazu auch noch kostenlos. Alle Fragen rund um die Kooperation und was das für die Bäckereien, Imker und Hofläden bedeutet, verrät uns Nathalie Wingartz von der Digitalen Agenda der Stadt Ulm.

In der aktuellen Coronakrise bietet Emmas.app für betroffene Lebensmittelanbieter einen kostenlosen Zugang zu ihrem Online-Lebensmittelmarktplatz an. Händler können ihr Produktsortiment schnell und unkompliziert digitalisieren, indem sie sich ganz einfach registrieren und ihr Produktsortiment hochladen. Sobald der Laden freigeschaltet ist, können Kunden auf das Sortiment zugreifen und direkt online bezahlen. Die Waren können kontaktlos abgeholt oder in Abstimmung mit dem jeweiligen Anbieter nach Hause geliefert werden. Zudem bietet der digitale Marktplatz eine Kontaktvermittlung an, so dass sich Familie, Freunde und freiwillige Helfer Lebensmittel mitbringen können. Ursprünglich wurde Emmas.app in einem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt entwickelt, um die Versorgungsstruktur in ländlichen Regionen aufrecht zu erhalten und Bäckereien und Metzger in einer Region durch das digitale Angebot zu unterstützen.

Themenwoche mit agzente plus – Zukunftsstadt 2030

Zukunft gemeinsam digital gestalten" lautet das Motto der Zukunftsstadt Ulm 2030. Ulm hat es wieder mal geschafft – nach zwei erfolgreichen Runden hat die Stadt mit ihrem Konzept überzeugt und auch den Zuschlag für Phase drei des Bundeswettbewerbs „Zukunftsstadt 2030“ erhalten. Und das als eine von nur 7 Städten aus ursprünglich 180 Mitbewerbern und einzige Stadt in Süddeutschland! Grund zum Feiern für Sabine Meigel und ihr Team der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm. Aber es geht gleich weiter: Unter dem Motto „Wir bringen Innovation in die Stadt“ heißt es in der dritten Phase, die bisher erarbeiteten Vorschläge und Konzepte zur Digitalisierung als Beitrag einer nachhaltigen Stadtentwicklung in der Praxis zu testen und in Form von „Reallaboren“ zu vier verschiedenen Themenfeldern in den Stadtteilen umzusetzen.* 
Wie es also mit der Zukunftsstadt Ulm weitergeht, erfahren wir heute in unserer Sendung Plattform. Zu Gast ist Sabine Meigel von der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm. Schaltet also ein. Los geht's um 16:00 Uhr. Moderiert wird die Sendung von Rudolf Arnold.

*agzente plus

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