Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Digitale Agenda

Das Digitale Werkstattjahr 2022

Mit der Ausstellung "ulm.zukunft.werkstatt" im m25 – dem Stadt Forum Ulm am Münsterplatz 25 – beginnt am 25. Februar "Das Digitale Werkstattjahr 2022". Die Ausstellung bietet Informationen aus der Zukunftstadt in Ulm. Videos, Filme, Slide-Show und eine Übersicht zu den Ergebnissen aus den Projekten der Zukunftskommune werfen einen Blick auf kleine Erkenntnisse, die für Ulm große Auswirkungen haben können. Größtes Anliegen der Ausstellung ist, mit der Ulmer Bürgerschaft in Gespräch zu kommen – dafür bietet ein Veranstaltungsprogramm Workshops, Vorträge und Bürgerfragestunden. Am 2. und 3. Mai ist Ulm Gastgeber für die Morgenstadt-Werkstatt NEO des Fraunhofer IAO - Ziel der Morgenstadt Werkstatt ist es seit 2016, alle Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft, Politik, Forschung und Gesellschaft in Baden-Württemberg und darüber hinaus miteinander zu vernetzen, die sich mit dem Thema »Kommune der Zukunft« auseinandersetzen. Die "bürger.werkstatt.2022" rundet am 25. Juni das digitale Ulmer Werkstattjahr ab.

Morgenstadt Werkstatt

Die Morgenstadt Werkstatt ist eine Plattform zur Diskussion kommunaler Herausforderungen, die in ko-kreativen Formaten aufgegriffen und in  konkrete Lösungsansätze übersetzt werden. Alle beteiligten Akteure – egal ob Unternehmensvertreter, Wissenschaftler, Stadtplaner, Architekten oder Vertreter von Kommunen – können vorab eigene Fragestellungen in die Werkstatt einbringen und sich schließlich aus einer Vielzahl an Formaten einen eigenen Tagesablauf zusammenstellen.
Ulm ist der erste externe Gastgber für die Morgenstadt Werkstatt, in der an verschiedenen Orten in Ulm an Zukunftsfragen gearbeitet wird. Bislang war Fraunhofer IAO in Stuttgart ausschließlich Ort der Werkstatt.

PS: Der ursprüngliche Termin wurde verschoben und wird nun am 02. und 03. Mai stattfinden.

Die Mobilitätsstation ist eröffnet

Am 24.7.2021 wurde die erste Mobilitätsstation in Ulm am Eselsberg eröffnet. Am Eselsberg einen Prototyp für eine Mobilitätsstation zu schaffen wurde Ende 2019 vom Gemeinderat zur Umsetzung innerhalb des Förderprojektes Zukunftskommune@bw ausgewählt. Vor Ort an der Ecke Sebastian-Kneipp-Weg/Eselsbergsteige kann man seit Ende Juli 2021 nun Carsharing-Angebote von conficars und swu2go, eScooter von Tier und Bird sowie 2 E-Lastenräder von swu2go und ihrem Partner sigo ausleihen. Die Mobilitätsanbieter wurden zu standardisierten Datenlieferungen an die Stadt verpflichtet, die es der Verwaltung erlaubt daraus Rückschlüsse für weitere Planungen zu ziehen. Im Juni 2021 hat der Gemeinderat dem Konzept für weitere Mobilitätsstationen zugestimmt. Im Laufe des Jahres 2022 sollen im Dichterviertel und am südlichen Bahnhof die nächsten Mobilitäts-Stationen realsisiert werden.
Gäste:
Herr Martin Fiedler, SWU
Herr Krstimir Krizaj, Studierendenwerk Ulm
Frau Lucia Erdt, Digitale Agenda, Projektleiterin

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Boxenstopp - Mission für ein digitales Morgen

Die Digitale Agenda lädt ein zum "Boxenstopp": Vom 16. Juli bis 5. August wird der Hans-und-Sophie-Scholl-Platz vor dem Rathaus zur zentralen Anlaufstelle für aktuelle Informationen und Beteiligungsformate rund um die Themen Digitalisierung und Stadtentwicklung. Egal, ob man bereits über ein fundiertes Grundwissen verfügt oder sich der Digitalisierung in ersten zaghaften Schritten nähert - der Boxenstopp ist offen für alle, die ihre Stadt der Zukunft mitgestalten oder sich darüber informieren möchten, wie die Digitalisierung in Ulm in den Bereichen Mobilität, Zusammenleben, Umwelt und Energie, Bildung, Handel, Kultur und Verwaltung Gestalt annimmt.
Mehr dazu erfahrt ihr im Gespräch mit Sabine Meigel.

Boxenstopp - Mission für ein digitales Morgen

Ulm macht sich auf den Weg in ein digitales Morgen. Gemeinsam mit den Menschen hier in der Stadt entstehen innovative Projekt und digitale Ansätze für die Zukunftsaufgaben und Herausforderungen.
Mit dem "Boxenstopp - Mission für ein digitales Morgen" gibt es im Juli/August 2021 in der Neuen Mitte ein zentraler Ort für alle, die mitgestalten und mitdiskutieren möchten. Neben verschiedenen Möglichkeiten, sich zu digitalen Themen zu informieren lädt die Digitale Agenda alle Interessierten ein, sich zur (digitalen) Entwicklung der Stadt einzubringen. Außerdem gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Workshops und Veranstaltungen.
Gäste: 
Sabine Meigel, Leiterin der Digitalen Agenda
Nadja Wenger, Projektmitarbeiterin der Digitalen Agenda

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Besuchertrend in der Innenstadt messen

Im Rahmen des Projektes Ulm4CleverCity wird die Stadt Ulm seit 2020 als Smart City Modellstadt vom Bundesinnenministerium gefördert. Auf dem Weg zur Smart City setzt die Stadt erste kleinere Projekte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren und Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft um. Dabei hat es sich die Stadt Ulm zum Fokus gemacht, neue Techniken für sich zu identifizieren, gemäß des Ulmer Erfindergeistes ausgiebig zu testen, und dabei die Bürgerschaft an den Projekten und Ideen zu beteiligen. Dazu gehört auch, die eingesetzte Technik zu erläutern und größtmögliche Transparenz bei der Umsetzung der Vorhaben zu bieten. Genau deshalb möchten wir im heutigen Podcast über eines dieser kurzfristigen Projekte sprechen, das die Geschäftsstelle Digitale Agenda mit der citysens GmbH zusammen umsetzt.  
In Zeiten von Corona interessiert es mehr denn je, ob an häufig besuchten Orten viele oder wenige Menschen unterwegs sind. Gleichzeitig gibt es wenige datenschutzfreundliche und kostengünstige Möglichkeiten, einen solchen Besuchertrend zu ermitteln. Die Stadt Ulm hat sich nach einer ausgiebigen Marktrecherche entschieden, für genau diesen Anwendungsfall sogenannte ["Paxcounter"](https://github.com/cyberman54/ESP32-Paxcounter) zu testen. In einem ersten Test in der Innenstadt wird herausgefunden, wie gut sich mit Hilfe der Paxcounter ein Auslastungstrend für einzelne Straßen in der Innenstadt feststellen lässt.   
In der heutigen Sendung wollen wir deshalb darüber sprechen, wie solche Paxcounter funktionieren, was sie messen & warum sich die Stadt Ulm überhaupt für dieses Thema interessiert.

Linkliste:

Luft- und Klimasensoren in Ulm

HawaDawa

Luftqualität, Umweltschutz und Gesundheit sind Themen, die nicht nur deutschlandweit, sondern auch in Ulm stetig an Aufmerksamkeit gewinnen. Mit Sensoren legen wir im Projekt Zukunftskommune@bw die Basis für eigene städtische Messreihen am Eselsberg. Partner im Projekt ist der Technologieanbieter "HawaDawa", der 2020 vom Ministerium für Wirtschaft und Energie als "Digitales Startup des Jahres" ausgezeichnet wurde. In dieser Folge gibt Projektleiter Kai Weinmüller, vom Ulmer Initiativkreises nachhaltige Wirtschaftsentwicklung e.V. (unw), gemeinsam mit Karim Tarraf, dem Geschäftsführer von HawaDawa, spannende Einblicke in das Projekt und bisherige Erkenntnisse.

Gemessen werden Ozon, Stickstoffdioxid, Feinstaub, Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit. Die Daten können zum Beispiel dazu beitragen, den Zusammenhang von Klima und Verkehrsbelastung besser zu verstehen oder Verschmutzungsherde zu identifizieren. Ziel ist es, die Messdaten in die städtische Planung einfließen zu lassen und auf diese Weise gut informierte, datengestützte Handlungsempfehlungen ableiten zu können, um damit die Luft- und Lebensqualität langfristig zu erhöhen. Die gemessenen Daten werden auch über die städtische Datenplattform öffentlich zugänglich gemacht und stehen so zum Beispiel auch für forschende und wissenschaftliche Institute zur Verfügung.

Interessierte sind zudem herzlich eingeladen, an der öffentlichen Infoveranstaltung rund um das Thema Luft- und Klimasensoren in Ulm teilzunehmen. Wann: 22.04.21 um 19 Uhr. Anmeldung unter: info@unw-ulm.de 

Weiterführende Links:

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm?

Was gibt es neues im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm? Darüber erzählen Larissa Heusohn von engagiert in ulm e.V. und Nathalie Wingartz von der Digitalen Agenda der Stadt Ulm. In dieser Folge erfahrt ihr, wie ihr Euch bei engagiert in ulm. e.V über spannende neue Ehrenamtsfelder informieren könnt und welche Angebote der Verein auch speziell für Vereine und Einrichtungen bietet. Außerdem wird es um das gemeinsame Projekt "kurz und gut" gehen, das neue Trends im Bereich des Ehrenamts aufgreift und es Interessierten ermöglicht, sich unverbindlich, lokal und zeitlich befristet einzubringen und so erst einmal ins Engagement hineinzuschnuppern. Zudem berichten die beiden Gäste von der Ulmer Freiwilligenmesse, die vom 6. bis 12. März 2021 in neuem Format online stattfindet und zu der alle herzlich eingeladen sind. An sieben Tagen präsentieren sich gemeinwohlorientierte Institutionen, Vereine und Initiativen im Online-Format und zeigen die Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Ulm auf. Auch die Digitale Agenda bietet im Rahmen der Zukunftskommune@bw gemeinsam mit engagiert in ulm e.V. und der Fachabteilung für Bildung und Soziales zwei interaktive Mitmach-Workshops zum Thema Kurzzeitengagement an (mehr Infos siehe Linkliste).

Weiterführende Links:

Ulm4CleverCity

Smart City - ein großer Begriff, der von vielen Menschen unterschiedlich aufgenommen wird. Doch was heißt es genau, wenn sich eine Stadt auf den Weg macht, zur Smart City zu werden?
Die Stadt Ulm darf genau das seit dem letzten Jahr herausfinden! Sie wurde als eine von 13 deutschen Städten vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) dafür ausgewählt, sich auf den Weg zu machen. In einem Prozess von insgesamt 7 Jahren legt Ulm die Leitlinien dafür, wie die Stadt gemeinsam mit Bürger:innen digital Gestalt annehmen soll. Sabine Meigel stellt in dieser Podcastfolge vor, wie so ein Prozss aussieht, was es dabei zu berücksichtigen gilt und vor allem: was die Ulmer Bürger:innen davon haben! 

Weiterführende Links:

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