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11. Internationales Donaufest Ulm/ Neu-Ulm

Alle zwei Jahre treffen sich in Ulm und Neu-Ulm an beiden Flussufern Künstler und Gäste aus allen Ländern entlang der Donau zu einem großen, grenzüberschreitenden Fest der Kulturen. Hier begegnen sich Menschen sowie Kunst und Kultur, hier werden vom 6. bis 15. Juli 2018 die Vielfalt und die Besonderheiten ebenso wie die Gemeinsamkeiten des Donauraums gefeiert. Zahlreiche Veranstaltungen, die zum größten Teil bei freiem Eintritt angeboten werden, bieten eine einzigartige Gelegenheit, den Donauraum in seiner kulturellen Vielfalt zu erleben. Das internationale Kulturprogramm bietet eine anspruchsvolle Mischung verschiedener künstlerischer Richtungen: Musik von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop sowie Literatur, Theater, Tanz, Begegnungsprojekte, Fachkonferenzen, Diskussionen und Ausstellungen. Kulturelle Vielfalt in den unterschiedlichsten Facetten wird an zehn Tagen auf drei Bühnen inmitten des Festivalgeländes sowie an verschiedenen Veranstaltungsorten in beiden Städten erlebbar. Zu Gast im Studio ist der künstlerische Leiter Rainer Markus Walter der mit Informationen, Geschichten und natürlich mit jeder Menge Musik einen Ausblick auf das kommende Fest gibt. Also schaltet ein! 16:00 Uhr geht's los. Moderiert wird die Sendung von Dominic Köstler.

IN VIA - Gemeinsam auf dem Weg in Ulm

IN VIA ist auf dem Weg mit und für Kinder und Jugendliche, Mädchen und junge Frauen, junge Migranten/innen sowie mit Reisenden und "Menschen unterwegs". Wie ein roter Faden zieht sich die Begleitung, Unterstützung und Hilfe für junge Menschen auf ihrem Weg durch IN VIA's Arbeit: Auf ihrem Weg ins Leben, in die eigene Lebensplanung, in Beruf und Gesellschaft, in die neue Heimat. Diese Hilfen werden von hauptberuflichen Mitarbeiter/innen in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen angeboten. Heute zu Gast in unserer Sendung Plattform  sind Kornelia Zoremoski und Aysegül Bilgi von IN VIA in Ulm – Beratungszentrum zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Sie werden uns über ihre Arbeit bei IN VIA erzählen und erklären wie sie jungen zugewanderten Menschen helfen, ein eigenständiges Leben zu gestalten. Das klingt spannend! Also schaltet ein. 16:00 Uhr geht's los. Moderiert wird die Sendung von Dominic Köstler.

 

Freiwilligendienst beim Internationalen Bund Ulm

Der Freiwilligendienst bietet die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren und sich sozial zu engagieren. Durch die Teilnahme am Freiwilligendienst verbessern sich Aufnahmechancen bei der Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz - sowohl im pflegerischen, pädagogischen und medizinischen Bereich, als auch in anderen Berufen. In unserer heutigen Sendung Plattform sprechen wir mit Annemarie Welte und Niklas Blum über den Freiwilligendienst und warum jeder der könnte auch solch eine Erfahrung im Leben machen sollte. Wir sind gespannt. Schaltet also auch ihr ein. 16:00 Uhr geht's los. Moderiert wird die Sendung von Lotte Stevens

Förderkreis Gute Clowns e.V. – Ulm hat einen neuen Verein

Es gibt einen neuen Verein in Ulm. Der Förderkreis Gute Clowns e.V., dessen Initiatorin Kathrin Strazzeri ist, stellt sich heute in unserer Sendung Plattform form. Wer ist ein guter Clown? Und um was geht es dem Förderkreis? Und wie wird man eigentlich Clown? All das, erfahrt ihr heute bei uns. Im Studio zu Gast sind die Clownin Kathrin Strazzeri und Schauspielerin Hanna Münch. Also schaltet ein. 16:00 Uhr geht's los.

Geschichtsbibliothek Horst Gaiser (GBHG) Neu-Ulm e.V. - Thomas Pfundner und Ralph Manhalter

Die Geschichtsbibliothek Horst Gaiser Neu-Ulm (GBHG) sammelt alles, was im näheren und weiteren Sinne mit der Geschichte Neu-Ulms, Schwabens und Süddeutschlands zu tun hat. Sie umfasst ortsgeschichtliche Literatur, allgemeine Landeskunde zum süddeutschen Sprachraum, Lexika und Wörterbücher, Kirchengeschichte, Urkundenbücher aus Süddeutschland, biographisch-familiengeschichtliche Materialien und Adelsbücher, Kunstgeschichte und landesgeschichtliche Zeitschriften. Zur GBHG gehört auch ein umfangreiches Regionalarchiv mit Forschernachlässen.

Interessierte Benutzer:innen kommen aus der näheren Umgebung, teilweise auch aus weiter entfernten Orten. In der GBHG wird Literatur und vorhandenes Archivmaterial zu verschiedenen (kultur-)historischen Themen und Arbeiten zugänglich gemacht. Die Anfragen kommen von Ämtern und Referaten, von Ortsgeschichts- und Familienforschern bis hin zu Verfasser:innen wissenschaftlicher Zulassungsarbeiten. Bei monatlichen Treffen wird Interessierten Beratung zu den jeweiligen Themen angeboten. Derzeit (2025/26) findet beispielsweise ein W-Seminar des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums Weißenhorn statt, das mit den Quellen der Geschichtsbibliothek zu regionalen Themen arbeitet.

Über die GBHG, deren Geschichte und die Beratungsangebote des Vereins berichten heute bei Michael Troost: Die Geschichts-Experten von der GBHG Pfarrer in Rente Thomas Pfundner und Ralph Manhalter.   

Das Freiwilligen-Projekt Aktives Schuljahr - Maike Munz und engagierte Schüler:innen

Seit drei Jahren organisert engagiert in Ulm e.V. das Projekt Aktives Schuljahr. Dabei engagieren sich interessierte Schüler:innen ab der 8. Klasse über ein ganzes Schuljahr freiwillig für mindestens 50 Stunden (bzw. etwa 2 Stunden in der Woche) an ihrer Schule oder in einer sozialen Einrichtung. Das Ganze außerhalb der regulären Schulzeit. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhalten alle Teilnehmer:innen am Ende des Schuljahres ein Zeugnis, das natürlich auch zukünftigen Berwerbungen beigelegt werden kann. Derzeit beteiligen sich knapp 240 junge Ulmer:innen an dem Projekt. Zu Gast heute bei Rudolf Arnold: Projektleiterin Maike Munz. Zudem berichten einige Schüler:innen von ihren Beweggründen und Erfahrungen. Einschalten und Mitmachen!

Müllstadtkinder Kairo e.V. - Carola Baum

Nachdem sie beim letzten Mal ganz allgemein über den Verein gesprochen hat, wird Carola Baum heute mehr über die konkrete Arbeit mit Straßenkindern, Patenschaften, den Kindergarten und die individuelle Unterstützung von Familien erzählen. Beginnen wir mit einem unschönen Bild: "Menschen sitzen zwischen hohen Abfallhaufen und trennen Papier von Plastik, Metall von Essensresten und sonstigem Unrat. Dinge, die wiederverwertet werden können, kaufen Firmen auf und die Menschen leben von dem Erlös. Der Rest bleibt auf den Sortierplätzen und Straßen liegen." So sieht der Alltag (auch) vieler Kinder im Moloch Kairo aus. Dementsprechend groß sind die Probleme, mit denen diese Menschen jeden Tag zu kämpfen haben - Staub, Schmutz, Gestank, Krankheiten und enorme hygienische Probleme. Um dem entgegenzuwirken gründete sich vor 20 Jahren im Ostallgäu der Verein Müllstadtkinder.

Mittlerweile gibt es vier große Bereiche in denen sich Carola, Frank & Co. engagieren. Zum Beispiel treffen sich jeden Montagabend heimatlose Straßenkinder in Kairo auf einem vom Verein angemieteten Sportplatz – ein geschützter Ort, an dem sie Essen bekommen, miteinander spielen können und vor allem Raum für wichtige Gespräche über ihre Lebenssituation finden. Außerdem wurde, wie gesagt, ein Kindergarten, der Wadi Hof, eingerichtet. Der Verein vermittelt auch persönliche Patenschaften. Über all das und weitere Möglichkeiten der individuellen Unterstützung von Familien in einer Müllstadt spricht Carola heute mit Michael Troost.

Der große Landesgartenschau Umbau

Ulm träumt vom großen grünen Wurf für 2030, doch der Weg zur Landesgartenschau strapaziert den Alltag massiv. Bestes Beispiel ist das Ehinger Tor: Wo bald Idylle herrschen soll, regieren aktuell Bagger, Absperrzäune und der pure Pendler-Frust. Die Stadt krempelt die zentrale Verkehrsdrehscheibe komplett um und fordert den Ulmer:innen Geduldsspiele ab, für die im Berufsverkehr niemand die Nerven hat.

Heiligt der grüne Zweck von morgen das aktuelle Verkehrschaos? Und wie reagieren die Menschen auf die ständigen Baustellen ? Lohnt sich das Ganze?

Genau diesen Fragen hat sich Flo gewidmet und konnte einige Meinungen von Passant:innen einholen.

Also hört unbedingt rein! 

Wenn ihr die Sendung verpasst habt, dann könnt ihr sie auch gerne in der Mediathek nachhören :)

 

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung" der Griesbadgalerie - Martin Leibinger

Büro für nicht-effiziente Entwicklung

Das "Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ befasst sich einen Monat lang (vom 19. Juni bis 19. Juli 2026) mit Freiräumen, die in Ulm entlang der B10 entstehen. Das Projekt ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stadtentwicklungsprozess bzw. mit dem Rückbau der Verkehrsachse B10, der im Zuge der Landesgartenschau bis 2030 umgesetzt wird. Drei Aktions-Künstler:innen aus Belfast (Interventionstheater Kabosh) entwickeln gemeinsam mit zwei bildenden Künstlerinnen (u.a. WALTS/Weimar) und einem Softwareentwickler aus Ulm Arbeiten, die zwischen dem Ehinger und dem Blaubeurer Tor direkt im öffentlichen Raum stattfinden.

Zentraler Treffpunkt ist das „Büro für nicht-effiziente Entwicklung“ im von der Kulturabteilung der Stadt Ulm zur Verfügung gestellten Projektraum „Neue 8“ am Ehinger Tor. Dort werden Dokumentationen der Arbeiten gezeigt. Außerdem gibt es ein partizipatives Programm, das Besucher:innen die Möglichkeit bietet, sich selbst einzubringen, Geschichten und eigene Erfahrungen zu teilen und städtische Freiräume auf eigene Faust zu erkunden. Man kann aber auch einfach auf ein Getränk an der Bürobar vorbeikommen. In einem „Story Gathering“ sammelt die Gruppe von Kabosh Eindrücke, Anekdoten und Erinnerungen der Besucher:innen, welche in die künstlerischen Arbeiten einfließen sollen. Die Eröffnung des Büros findet am 19. Juni 2026 um 19 Uhr statt.

Happy Morning am 12.06.

Happy Morning

An diesem Freitag von 07:00 bis 09:00 Uhr wird euch Rudolf wieder mit guter Musik abseits des Mainstreams, Veranstaltungstipps aus Ulm & Umgebung, lokalen Sportnews, dem Wetter und vielem mehr versorgen! Egal ob nun Vergangenes aus der Tagesredaktion oder topaktuelle Themen – mit Rudolf wird der Morgen ein Hit!

Perfekt zum Pendeln, Kaffeetrinken oder im Bett liegen und so tun, als wärt ihr schon wach.

Also einschalten - Happy Morning macht euren Morgen ein kleines Stück fröhlicher!

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