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Aus Print mach mehr - iz3w on Air! So die Devise der Zeitschriften-Redaktion des Informationszentrum 3. Welt in Freiburg (iz3w). Mit dem südnordfunk sendet das iz3w seit Juni 2014 eine monatliche Magazinsendung bei Radio Dreyeckland in Freiburg. Mit ausgewählten Inhalten und Debatten und Stimmen aus dem globalen Süden. Jetzt auch auf Radio free FM. Siehe auch Radio Dreyeckland - südnordfunk

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FriedensmacherInnen in der Casamace / Frauen auf der Flucht

"Die Frauen? Nie im Leben!" Vom Alltagsgeschäft der Friedensmacherinnen

Der gewaltsame Konflikt in der Casamance im Süden des Senegal ist als „längster Konflikt des afrikanischen Kontinents“ weithin in Vergessenheit geraten. Er trieb seit 1982 über 250.000 Menschen in die Flucht. Während die mächtigen Akteure – der senegalesische Staat, die im Krieg verwickelten Nachbarländer Gambia und Guinea-Bissau sowie die Rebellengruppen – den Konflikt bisher nicht lösen konnten oder wollten, leisten die Betroffenen, die in diesem Krieg gar nicht mitspielen, täglich Friedensarbeit. Das sind vor allem Frauen. Ein Feature von Anna Trautwein und Martina Backes.

Frauen auf der Flucht – Blick in den arabischen Raum

Weltweit sind mehr als 50 Millionen Menschen auf der Flucht. Davon bis zu 80 Prozent Frauen und Kinder. Die Mehrheit flüchtet nur über die Grenze ins Nachbarland. Die meisten möchten ihre Heimat eigentlich gar nicht verlassen oder zumindest in der Region bleiben. Andere haben als erklärtes Ziel den Westen. In die so genannte „Festung Europa“ vordringen tun allerdings nur die wenigsten. Der Beitrag beleuchtet juristische Hürden und engagierte Schritte von Frauen, die sich für eine bessere Gesetzgebung und Beratung von Flüchtlingen einsetzen. Ein Feature von Eva Gutensohn.

Koloniale Spurensuche in Freiburg

Koloniale Spurensuche: Ob in der Forschung, in Ausstellungen und Völkerschauen, auf Tagungen oder in Kolonialwarenläden, in Ansprachen oder in kulturellen wie politischen Veranstaltungen: Über Jahrzehnte fanden in Freiburg koloniale Aktivitäten statt.

Seit nunmehr 10 Jahren recherchiert freiburg-postkolonial.de zu kolonialen Geschehen in dieser Stadt. Der südnordfunk wirft Schlaglichter auf die Frage, wie der Kolonialismus auf das Denken in dieser Stadt gewirkt hat. Und: Der Audioguide "Auf (post-)kolonialen Spuren in Freiburg" wird in der Sendung vorgestellt. Studiogast: Heiko Wegmann von freiburg-postkolonial.

Flucht und Vertreibung in Kamerun & Ninah's Dowery: Spielfilm über eine wahre Geschichte

FilmKamerun verfügt über die größten zusammenhängenden tropischen Waldflächen der Welt – noch. Denn jedes Jahr landen rund 80.000 Hektar Wald unter der Säge – das Land zählt zu den wichtigsten Tropenholzexporteuren weltweit. Riesige Plantagen und Monokulturen breiten sich auf ehemaligen Waldflächen aus – die einst reiche Flora weicht Palmöl, Kautschuk und Bananenpflanzungen. Andererseits beginnt der Staat, gezielt Waldflächen unter besonderen Schutz zu stellen und dort jegliche menschliche Intervention zu verbieten. Für die Menschen vor Ort liegen Abholzung und Schutz nah aneinander: beides bedeutet einen Angriff auf ihre Lebensgrundlage, häufig auch Vertreibung und Armut. Ein Feature von Anna Trautwein. 

Victor Viyuoh lebt in Los Angeles. Seine Kusine, die er seit seiner Kindheit kaum gesehen hatte, traf er in seinem Herkunftsland Kamerun wieder. Ihr Versuch, einer gewaltsamen Ehe zu entkommen, war die Vorlage für seinen ersten Spielfilm Ninah‘s Dowry. Viyuoh hat ihn – mit Ausnahme der beiden Hauptrollen – mit LaienschauspielerInnen realisiert, unweit des Dorfes, in dem sich die Leidensgeschichte ereignet hatte.

Unruhen in Burundi

BurundiDie derzeitigen Straßenkämpfe in Burundi stehen in Verbindung mit den anstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Juni diesen Jahres. Der amtierende Präsident Pierre Nkurunziza beabsichtigt für eine dritte Amtszeit zu kandieren. Die Opposition sieht darin einen Verstoß gegen die Verfassung von Burundi und gegen das Friedensabkommen von Arusha. Eine Rückkehr zum Bürgerkrieg ist dabei nicht auszuschließen. Pater Déogratias Maruhukiro und Sylvère Bigirimana sprechen über die Hintergründe und möglichen Auswirkungen der aktuellen Situation in Burundi. Dies und mehr gibts am 4. Juni um 18 Uhr im Südnordfunk.Mehr Infos

Rassismus & anti-rassistische Schlaglichter

GenozidDer südnordfunk fragt nach Mechanismen der Ausgrenzung und rassistischen Wirkungen in der Geschichtsschreibung / in der Bildungsarbeit / im Alltag.

Die Themen:

- Der Genozid an den Armeniern - und die deutsche Beteiligung. Interview mit Jürgen Gottschlich

- Willkommen, vergessen, verstoßen? Schwarze Menschen in Russland.

- "Wir sind nicht die Anderen": Der Soziologe Elisio Macamo zeigt auf, wie aus Vorurteilen europäischer Denker und Helfer rassistische Strukturen einer ganzen Branche entstehen, in der Entwicklungszusammenarbeit.

- "Wir brauchen internationale Solidarität" - Golden Misabiko über Uranhandel in der DR Kongo und auf dem afrikanischen Kontinent.

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Entwaffnend - Friedensinitiativen weltweit

FriedenWenn gewaltsame Konflikte eskalieren oder staatspolitische Machthaber über Frieden verhandeln, steht das groß in den Schlagzeilen. Weniger bekannt hingegen ist die tägliche Friedensarbeit ziviler AkteurInnen an der Basis: in Dörfern, Schulen, in der Nachbarsschaft und Wohnzimmern der Kämpfenden, mit TäterInnen und Opfern. Was bedeutet es, Frieden in den Köpfen zu schaffen?

In der Casamance im Süden des Senegal engagieren sich Frauenorganisationen gewaltfrei für den Frieden # in Kolumbien betreiben Basisinitiativen mit Gewaltopfern aktiv Friedensarbeit # in Dakar singt die Songwriterin Guereti Badji für das Ende der Gewalt in der Casamance # in Deutschland bereichert das Theater der Unterdrückten die anti-rassistische Bildungsarbeit.

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Flucht, Asyl und Folter

FluchtAmnesty international berichtet dieser Tage von 57 Millionen Menschen, die im vergangenen Jahr weltweit auf der Flucht waren. Medien sprechen von der größten Flüchtlingskatastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg.

Berichte von Flüchtlingsorganisationen zeigen, dass nicht die Geflüchteten die Katastrophe sind, sondern die Verhältnisse, die sie in die Flucht treiben - sowie die Flüchtlings- und Asylpolitik vieler Staaten. Sie setzen die Geflüchteten zusätzlichen oft tödlichen Risiken aus, erschweren Zuflucht und verletzten Menschenrechte.

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Folter: der Horror ist alltäglich

Folter"Das Wesen der Folter ist, dass sie im Verborgenen stattfindet“. Daher ist es schwierig, Folter zu beweisen oder gar über das Ausmaß verübter Folter Statistiken zu führen. Im vergangenen Dezember schockierte der Bericht des US-Senats, der die Foltermethoden des US-Geheimdienstes CIA enthüllte, die Weltöffentlichkeit. Die meisten Fälle werden aber dank des Mutes von Betroffenen, Überlebenden von Folter und den Einsatz engagierter Menschenrechtsorganisationen aufgedeckt. So gelangen einzelne Fälle und auch das nach wie vor verheerende Ausmaß systematischer Folter immer wieder ans Licht, Verbrechen, die trotz der inzwischen von 146 Staaten ratifizierten Anti-Folter-Konvention verübt werden, in staatlichen Gefängnissen, in privaten Räumen. Einzeln wie auch kollektiv verübte Verbrechen.

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Ausbeutung der Meere, Handwerkliche Kleinfischerei und Aquakultur

MeereWeltweit sind rund ein Drittel der Fischbestände überfischt. Das stellte im Juli 2014 die Welternährungsorganisation FAO erneut fest. Die Westafrikanischen Küstengewässer gehören zu den ehemals fischreichen Meeren, die von einer Überfischung stark betroffen sind. Was bedeutet das konkret für KüstenbewohnerInnen im Senegal?

Aquakulturen sind auf dem Vormarsch und sollen Meeresfrüchte verfügbar machhen. Wie wirkt sich die Garnelenzucht in Bangladesch auf die Umwelt und die soziale Situation der KüstenbewohnerInnen aus?

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Stopp - keine Gewalt gegen Frauen!

GewaltFrauenGewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Gesichter. Und: Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein Tabuthema - im privaten wie im öffentlichen Raum, hierzulande wie auch weltweit. Deshalb engagieren sich jedes Jahr tausende Menschen weltweit im Rahmen der 16 Tages-Kampagne "Stopp – Keine Gewalt an Frauen" vom 25.11. bis 10.12. für die Beseitigung der Gewalt an Frauen.

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Sendezeit

Donnerstags 18.00 – 19.00 Uhr 4wöchig, nächste Sendung am 13.12.2018

Sendet seit

29. Nov. 2014

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