Gegen Stumpfsinn
und Langeweile

aus dem Äther.

Demokratie

Wie können wir die Demokratie schützen?

Das Wort Demokratie bedeutet so viel wie Volksherrschaft.Sie sagt aus, dass politische Entscheider durch die Mehrheit gewählt werden und das Volk und deren Interessen vertreten. Doch ist es ein sehr komplexes Thema. Wie kann man denn die meisten Menschen hören und auf ihre Belangen eingehen?
Wie kann man extreme Maßnahmen in Krisenzeiten verhindern? Ist es möglich, jede Person zufrieden zu stellen?

Europa Café auf Tour

Katharina Lauhöfer

Das Europa Café ist eine klassische italienische Ape in den Europa-Farben, welches im September durch Süddeutschland und Vorarlberg tourt. Am 7. September auf dem Petrusplatz in Neu-Ulm und am 8. September auf dem Münsterplatz in Ulm können sie sich vom Barista des Cafés mit Kaffee, Tee und Kakao verwöhnen lassen und dabei in einem Gespräch über aktuelle europäische Themen sprechen.

Ein Glücksrad mit Europa- und Donau-Fragen, ein Europa-Puzzle sowie Informationen zu europäischen Themen und den aktuellen europäischen Projekten des Donaubüros sind hier zu finden.

Pakt der freien Städte

 

2019 gründeten die vier osteuropäischen Städte Budapest, Warschau, Bratislava und Prag - in Abgrenzung zu ihren Landesregierungen, den “Pakt der freien Städte”. Sie wollen Werte vertreten wie Freiheit, Menschenwürde, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Toleranz und kulturelle Vielfalt. Seit der Gründung schließen sich immer mehr Städte dem Bündnis an und so auch Ulm und Neu-Ulm. Des Weiteren wurde das erste mal der György Konrad Preis, eine Auszeichnung für den besonderen Einsatz für Demokratie, verliehen. Wir waren für euch bei dem Pressegespräch mit Martin Bendel, Ralph Seiffert, Sebastian Rihm und Peter Langer und haben ein paar Fragen gestellt.

Tibet: demokratische Entwicklung – leider nur im Exil

Photo by Evgeny Nelmin on Unsplash

Tibet. War doch ein finsterer Feudalstaat“ hören wir oft, wenn wir über Tibet sprechen. Vielleicht war es das wirklich. Aber auch bei uns steckten
1950, dem Jahr als China Tibet angeblich befreite, Modernität und Demokratisierung noch in den Kinderschuhen.
Inzwischen haben Tibeter unter der anfänglichen Führung des Dalai Lama eine beachtliche Entwicklung hin zur Demokratie durchlaufen.
Leider nur im Exil. Im chinesisch besetzten Tibet verläuft die Entwicklung eher umgekehrt: Menschenrechte und Selbstbestimmung werden demontiert.
Die Sendung zeichnet die demokratische Entwicklung der tibetischen Exilgesellschaft nach und beweist: Auch Tibeter können Demokratie – wenn man sie denn lässt.

Musik -Redaktion:
Sonja Putz und Bernd Durin von der Tibet Initiative Deutschland e.V.
Regionalgruppe Ulm/Neu-Ulm

Musik:
Rolling Stones - Street Fighting Man
Rolling Stones - I’m Free
Rolling Stones - Ruby Tuesday
Rolling Stones - Factory Girl
Rolling Stones - Paint It Black
JET - Bring It On Back
JET - Kings Horses

75 Jahre Demokratie in Ulm

2021 steht Ulm ganz im Zeichen der Demokratie: Zum 75. Jahrestag der ersten Gemeinderatswahl nach Krieg und Zerstörung begeht die Stadt Ulm dieses Jubiläum mit einem Themenjahr unter dem Titel "Zuhören. Mitreden. Gestalten. 75 Jahre Demokratie in Ulm". Zahlreiche Akteure bringen sich darin mit Aktionen, Programmpunkten und Bildungsangeboten ein.
Zu diesem Thema fand eine Pressekonferenz mit OB Gunter Czisch, Prof. Dr. Michael Wettengel und Sabine Schwarzenböck statt. Was sie zu berichten hatten, erfahrt ihr im Podcast.

Wo zur Hölle ist die grüne Ente

Radio free FM und Affäre König Wilhelm veranstalten die Oststadt Olympiade.

 

Am 27. Juni 2021 gibt es eine (Ost-)Stadt-Rallye ganz im Namen der Partizipation. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Spaß, Spontaneität und Schnelligkeit: Der rote Faden ist die grüne Ente und die Frequenz von Radio free FM, 102,6 MHz.

 

Was passiert an diesem Tag?

Über das Live-Programm von Radio free FM werden Hinweise rund um eine Ente veröffentlicht. Die Teams müssen aufgrund dieser Tipps die grüne Ente suchen und für das nächste Team in ein neues Versteck schieben. Weitere Disziplinen sind:

  • Fragen zur Geschichte und Besonderheiten der Oststadt
  • Mobilisierung von Anwohnern für konkrete Beteiligung
  • Wetten zur zur Sensibilisierung für Umweltbewußtsein

Was wollen wir?

Wir wollen mit Kreativität und Quatsch zur Beteiligung anregen und konkrete klimapolitische Handlungsfelder aufzeigen.

 

Wer kann mitmachen?

Gesucht werden Teams mit ungerader Personenzahl. Gruppen, die an der Oststadt Olympiade teilnehmen möchten, geben sich einen markanten Namen und melden sich bei affaerekoenigwilhelm@posteo.de an.

 

Wer ist die AKW?

Die Affäre König Wilhelm ist ein Künstlerinnenduo bestehend aus Frau K., Künstlerin, und Frau W., Regisseurin, beide stammen aus Ulm und sind dahin zurückgekehrt. Sie verbindet die Utopie mit dem Projekt "Lieber Rollrasen als rollende Raser" 80qm Rollrasen auf der König-Wilhelm-Straße Ecke Friedenstraße auszurollen. Das Störbild im Verkehrsnetz ist ein Symbol für die Rückeroberung des urbanen Raums. Mit ihren Aktionen sucht die AKW Austausch, Debatte und gemeinsame Handlung mit den Bürgern. Das Transportmittel, um Veränderung zu schaffen, ist Freude und Humor. Thematisiert werden soll die schleppende Verkehrswende, wobei der Weg das Ziel ist und die Aktionen ergebnisoffen sind.

 

Was hat Radio free FM damit zu tun?

Radio free FM öffnet die Partizipation einer breiteren Hörerschaft. Mehr Menschen können über das Medium eingeladen werden sich am Experiment zur gelebten Demokratie zu beteiligen. “Klar, dass wir da mitmachen – schließlich wurde Radio free FM Anfang der 90er Jahre in der KöWi 20 – einer WG der König-Wilhelm-Straße geboren und das Thema Umweltschutz ist heute wie damals omnipräsent auf Radio free FM”, sagt Gründerin Sabine Fratzke.

Flucht, Integration und Rassismus

Am Mittwoch, 31.03.2021 bei uns zu Gast im Podcast der Internationalen Stadt Ulm:
Der Herzchirurg und Autor Dr. Umeswaran Arunagirinathan. Mit ihm reden wir über Flucht, Integration und Rassismus.

Aufgaben und Bedeutung des DZOK

Die Podcast-Reihe der internationalen Stadt Ulm.
Heute zu Gast ist Dr. Nicola Wenge. Die Historikerin ist Leiterin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg Ulm, der KZ-Gedenkstätte. Was ist das DZOK? Welche Aufgabe hat das DZOK? Warum ist das historische Wissen wichtig für das Verständnis der Gegenwart und auch für das Verständnis von Demokratie?

Ulmer Denkanstöße

14. Ulmer Denkanstöße

Das Thema der 14. Ulmer Denkanstöße vom 10. bis 13. März lautet „Demokratie: Auslauf- oder Zukunftsmodell?“
Die Liste der Herausforderungen ist lang und alle etablierten Demokratiemodelle weltweit finden sich im selben Szenario wieder. Die Radikalisierung der Sprache, hate speech, fake news, Populismus, Lobbyismus, Filterblasen, etc. stellt die Gesellschaft vor weitere Herausforderungen.
Die Veranstalter der Kulturabteilung Ulm, des Humboldt Studienzentrum der Universität Ulm und die Stiftung für Bildung und Soziales der Sparda Bank Baden-Württemberg sehen in dem Pandemie bedingten digitalen Format ein große Chance, allen Teilnehmer*innen sehr viele Möglichkeiten zur Partizipation anbieten zu können.
Teilnehmer*innen können während der laufenden Veranstaltungen über verschiedenste Messanger Dienste Fragen und Anregungen an die Referenten stellen. Dana Hoffmann wird alle digitalen Teilnahmemöglichkeiten verwalten und moderieren.
An Vorschlägen für eine Demokratie der Zukunft mangelt es nicht, neue Formen der Partizipation wie Bürgerräte oder urban citizenship wollen der Krise begegnen, um Spaltungen in der Gesellschaft zu überwinden und konsensfähige Lösungen für brennende Probleme zu finden. Wer seinen Geist anregen, mitdiskutieren und verschieden Sichtweisen kennenlernen möchte, für den bieten die 14. Ulmer Denkanstöße genügend Impulse.

Mehr Informationen, Programm und die Links zu den Veranstaltungen unter:
ulmer-denkanstoesse.de

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