20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs stellen der Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm e. V und das Stadthaus in ihrer gemeinsam veranstalteten Konzertreihe zeitgenössische improvisierte Musik aus Osteuropa vor.
Im zweiten Konzert hören Sie Transsylvanian Jazz mit Nicolas Simion (sax, cl, bcl), Zoltan Lantos (vln), Martin Lubenov (acc), Jura Wajda (Zymbalon), Martin Gjakonovski (b) und Jonas Burgwinkel (dr).
Als «John Coltrane des Balkans» wurde der Saxofonist und Klarinettist Nicolas Simion einst bekannt. In seinem jüngsten Projekt, Transsylvanian Jazz, besinnt er sich zurück auf seine rumänischen Wurzeln und deren volksmusikalischen Reichtum. Quell seiner Musik ist vor allem der Balkan mit seinen typischen ungeraden, sich überlagernden, sieben-, neun- oder elftaktigen Rhythmen. Mit traumwandlerischer Sicherheit wählt sich Simion dafür immer wieder Musiker aus, die in dieser nicht unkomplizierten Art Musik zuhause oder sich einzufühlen in der Lage sind. Diesmal bringt er unter anderem den ungarischen Geiger Zoltan Lantos oder den inzwischen weit über die Grenzen seines Heimatlandes Bulgarien hinaus bekannten Akkordeonisten Martin Lubenov mit. Das Ergebnis: packender, klischeefreier Ethnojazz ohne zeitgeistige Allüren!
PS: Das Konzert wird von SWR 2 mitgeschnitten!
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